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… macht sich wieder bei mir breit. Nachdem ich zunächst den Schnitt meiner Leinenhose verwendet hatte, zeigte es sich, dass dieser als engere Hose aus Stretchstoff nicht so richtig gut funktioniert. Nach einigen nicht befriedigenden Änderungsversuchen habe ich dann von einer recht gut sitzende Kaufhose (ja, solch seltene Exemplare gibt es) den Schnitt abgenommen, neu zugeschnitten und einfach mal ein Heftmodell probiert. Zum Glück war der neue Schnitt ja etwas enger und liess sich so auf den vorherigen Hosenteilen auflegen. Bei der Hinterhose reichte es nicht und ich musste eine Passe ansetzen.

Allerdings war ich den Schnitt betreffend wohl etwas zu optimistisch – mein Stretchmaterial verhielt sich komplett anders als der zwar leichte, aber eher formstabile Baumwollstoff der Kaufhose. Es ist so schwierig, ein geeignetes Material zu finden! Entweder sind die Stoffe zu weich und stretchig (so wie meine jetzt) oder zu steif und unnachgiebig. Die gekauften Teile haben nur einen minimalen Anteil an Elasthan und sind recht fest gewebt. Sowas finde ich im Stoffgeschäft irgendwie nicht.

Nach der ersten Enttäuschung hab ich die Hose erst mal wieder zur Seite gelegt und bin in die Stadt, um mir eine zu kaufen. Aber da kam ich noch gefrusteter nachhause – die Kaufhosen waren ebensolche Faltenbündel auf der Rückseite und warfen zusätzlich noch Diagonalfalten wegen meiner X-Beine. Dafür war ich ich nicht bereit, soviel Geld auszugeben, zumal auch meist das Verhältnis Taille-Hüfte bei mir nicht stimmt und ich die Taille hätte enger machen müssen. Auf dem Hin– und Rückweg studierte ich alle Hosenhinterfronten und muss sagen, dass eigentlich nur die Stretchjeans relativ faltenfrei auftauchten. Bei sehr vielen Hosen entdeckte ich äusserst faltige Kehrseiten.

Nun sah ich mein häusliches Hosenwerk wieder etwas freundlicher an und entschloss mich, das Teil doch nicht in die Tonne zu kloppen und nicht aufzugeben.

Also ging der Änderungsmarathon los: da ich jetzt auch allmählich zur Hängehinternfraktion gehöre, wurde die Schrittkurve vertieft, ausserdem die hintere Mitte angehoben. Das brachte eine kleine Verbesserung bei der faltigen Rückseite. An der etwas wolkigen Vorderfront habe ich dann noch wie bei der Leinenhose etwas Weite weggekniffen. Die X-Bein-Änderung hab ich auch gemacht, obwohl die bei der gekauften Hose nicht nötig schien.

Hier mal ein erster Eindruck, jetzt wird noch der Bund fertig genäht und die Hose gesäumt. Das Material „zeichnet“ ziemlich stark und schmiegt sich an den Stellen mit Luft drunter leider faltig an. Da es aber keine bessere gekaufte Alternative gab, werde ich die Hose trotzdem fertig nähen.

 

…mit den Originalstoffen (der dunklemarineblaue Stoff ist ein Bw-Elasthan-Jersey, der weisse ein Rest Mikrofaser)  Danach soll laut Anleitung alles zur Anprobe nur mit Stecknadeln zusammengepinnt werden – ich habe ja immer das Gefühl, dass Heften besser wäre, aber ich probiere es diesmal mal so aus, wie es vorgeschlagen wird. Ich bin es gar nicht mehr gewohnt, nach einer Anleitung vorzugehen :mrgreen:

Einsatz Farbkombi McCalls

…soll es denn nun werden?

TZ McCallsTZ McCalls var 2TZ dunkles MarineTZ marine-rotTZ rot-weiss

…mit Bateau-Ausschnitt und Dreiviertelärmeln (also ein wenig im 50-er-Stil) wird mein nächstes Projekt.

Nun habe ich mal einen Entwurf gezeichnet und  hoffe, dass das Shirt schnell und unkompliziert genäht werden kann. Die Streifen werden wieder einige Präzision verlangen, aber ansonsten warten (hoffentlich) nicht allzu grosse Herausforderungen auf mich. Den Schnitt habe ich nach Müller&Sohn aus der Ausgabe 12-99 erstellt (Grundschnitt Body-Shirt), aber es waren eine Menge Anpassungen nötig und leider kam ich bei meiner Oberweite auch nicht um einen Abnäher herum. Immerhin ist er um einiges kleiner als bei meinem Kleidergrundschnitt.

Streifenshirt TZ 2

Tragen möchte ich es zu diesem oder auch diesem Rock.

…und ein erstes Stöffchen ist mir bereits in die Tasche gehüpft: ein schwarzer Valentino-Wollstoff mit bunten Tweed-Noppen in lauter Farben, die perfekt in meine Garderobe passen. Ich habe mal meine dazu passenden Pullis und Oberteile obendrauf drapiert. Wie es aussieht, werde ich genügend Abwechslung haben.  🙂

Tweed mit Noppen OT

Da der Stoff für sich alleine wirkt, wird wahrscheinlich ein schlichter gerader Bleistiftjupe daraus entstehen. Aber bevor es mit diesem ersten Herbstteil weitergeht, muss ich erst einmal einen Stapel Flick- und Änderungsarbeiten hinter mich bringen. Zur eigenen Motivation werde ich einen extra Beitrag dazu machen.

Ah – ich hatte übrigens gestern 1-jähriges WordPress-Blogjubiläum 😀 So schnell geht die Zeit vorüber! *soifz*

….hat mich einige Nerven gekostet. Das Muster ist nicht zu unterschätzen – in dieser Grösse muss man es eigentlich wie Karo behandeln. Und das bedeutet, dass beim RV leicht einmal entweder die Karohöhe oder die Längsnähte nicht genau stimmen. Bei den Längsnähten hätte ich ohnehin bereits beim Zuschneiden noch sorgfältiger arbeiten müssen. Nun ja, es ist wieder mal nicht so ganz perfekt, aber akzeptabel (neu zuschneiden war keine Option, da ich noch Stoff für die Ärmel brauche).

Htrkleid hinten

Jetzt muss ich das Kleid erst einmal zur Seite legen, denn ich sollte mal mit meinen Weihnachtsnähprojekten anfangen 🙄

…machen sich ganz gut:

Originalstoffe VT

Ich glaube, es wird mir gefallen! 😎

…ist gemacht, allerdings noch ohne Ärmel und Besätze. Die Ärmelform möchte ich erst noch austesten, daher wird es eine Bomull-Version geben. Jetzt heisst es, alle Markierungen anbringen und Einlage auf den klassischen Gehschlitz bügeln. Hals- und Armausschnitte werde ich mit Stütznähten sichern.

Htrkl Zuschnitt

…hat es dieses Jahr zum ersten Mal auch in unsere südlichen Gefilde geschafft. Es war schon ein Erlebnis – Stand an Stand reihte sich aneinander und man war von der Fülle zunächst erst einmal erschlagen. Idgie und ich machten eine erste Sondierungsrunde um erst einmal nur zu schauen, was aber schon bald nicht mehr konsequent eingehalten wurde 😉

Da ich ein festes Budget hatte, konnte ich nicht besonders schlimm „sündigen“ –  habe aber trotzdem das obere Limit voll ausgeschöpft, was ich eigentlich nicht unbedingt vorhatte.  :mrgreen:

In meine Einkaufstüten sind gewandert: ein neues Stöfflein in smaragdgrün für meinen Faltenrock, der ja im Karostoff nicht so überzeugend war. Dünnere Wollstoffe kauft man wohl besser woanders als auf dem Stoffmarkt, ich habe nichts Ansprechendes gesehen, die meisten Stoffe waren mit sehr hohem Polyesteranteil. Und so habe ich hier zu einem Baumwollsatin mit etwas Elasthananteil gegriffen.

Des weiteren habe ich einen sehr schönen Wollwalk gefunden, der hier bei uns doppelt so teuer wäre. Einen Mantel oder eine Jacke möchte ich daraus nähen. Ebenso wanderten noch etliche Konen Overlockgarn in Farben, die meist nicht im Standardsortiment der Läden zu finden sind in meine Stoffmarkttüten.

Leider gibt das Foto das wunderschöne Smaragdgrün der beiden Stoffe nicht wieder – das oben in dem Rechteck eingefügte Grün kommt der Sache etwas näher, aber das Original ist noch satter und leuchtender – und weniger blaustichig.

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