Archive für Beiträge mit Schlagwort: Hose

… ist inzwischen fertig und ich bin recht zufrieden damit. Sie war jetzt schon einige Male im Einsatz und ist wunderbar bequem, leiert aber beim Tragen nicht zu sehr aus. Die Farbe ist perfekt: ein wirklich dunkles Marine (die Detailfotos sind etwas aufgehellt), das zu meinen gleichfarbigen Strickjacken passt. Fazit: ein wunderbares Basisteil.

Hose marine ftg

Hier noch einige Details:

Ich habe Hinterhosentaschen genäht – ganz ohne Taschen ist so eine Hose schon unpraktisch.

Taschen

Die Abnäher wurden jeweils abgesteppt:Abnäher

Den Nahtreissverschluss habe ich diesmal mit Haken und Öse etwas entlastet:

Verschluss

 

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…beginnt mit einem Basisstück: meine Hosen sind inzwischen zum Teil etwas abgetragen und so wird es Zeit, sie durch neue zu ersetzen. Nachdem eine Anprobenrunde in den Läden wieder nur im Frust endete, habe ich nun eingesehen, dass meine „Selbstgenähten“ zwar nicht voll meinen Ansprüchen genügen, aber immerhin einiges besser sind als die gekauften Teile. Das Problem beim Selbernähen sind die Stoffe. Ich habe bislang noch nie eine Qualität gefunden, die den guten Kaufhosen entspräche. Diese haben einen minimalen oder sogar keinen Stretchanteil und der Stoff ist eher etwas kräftiger. Ich finde meist nur weiches, ziemlich gummiges Material, immerhin aus Baumwolle und Elasthan aber eigentlich zu sehr zeichnend und etwas zu stretchig. Einen Stoff habe ich hier noch in der Pipeline, bei dem könnte es anders sein.

Aber zunächst einmal mein erstes Modell in dunklem Marine. Die Zeiten der extremen Skinny-Jeans scheint vorbei, und so liege ich mit dem zwar schmalen, aber doch eher geraden Bein fast schon im Trend 😉 Die Hose sitzt relativ hoch und endet in einem schmalen Bund. Der Reissverschluss befindet sich in der Seitennaht.

Das gleiche Schnittmuster habe ich in gekürzter Form bereits bei meiner Sommerhose in Türkis verwendet, ich habe es von einer gekauften Hose abgenommen. Das Material erfordert aber immer wieder Änderungen. Hier habe ich die Hinterhose in der HM etwas anheben müssen sowie die Schrittkurve vertieft. Das Material ist längselastisch – ob die Hose deswegen so viel zu lang herauskam? Jetzt muss nur noch genäht werden.

Basishose marine TZ

 

…ist nun fertig geworden. Dafür, dass ich sie fast nicht fertig genäht hätte bin ich nun doch recht zufrieden, vor allem, da ich (wie geschildert) ohnehin keine brauchbare Kaufalternative gefunden habe.

Sommerhose türkis ftg

Ein Tragefoto findet sich  hier .

Vielleicht noch einige Details:

  • vorne sind doppelte Abnäher eingearbeitet
  • hinten gibt es eine kleine Passe, die aber durch das Heben der Hose nicht mehr ihre ursprüngliche Form hat – das nächste Mal fällt die sicher weg

Abnäher

  • den inneren Bund habe ich einfach offen gelassen und dann von aussen abgesteppt. Das finde ich weniger auftragend als das Einschlagen des Innenbunds. Und nein, das Overlockgarn ist nicht gelb sondern helltürkis…Bund innen
  • Und hier noch ein Blick auf die Gesässtaschen inklusive Hängepo und Hinterhosenfalten 😉 Ja, die Schrittvertiefung habe ich durchgeführt. Hätte vielleicht noch mehr sein müssen? Nun ja. An den Nahtzugaben der Taschen sieht man, wie „wunderbar“ dieser Stoff zeichnet…. *soifz*

Taschen hinten

Ein wenig Trost finde ich darin, dass bei an Models fotografierten Kaufhosen genauso viel Stoff unter dem Hintern zu hängen scheint:

Rückseite Kaufhose

 

 

… macht sich wieder bei mir breit. Nachdem ich zunächst den Schnitt meiner Leinenhose verwendet hatte, zeigte es sich, dass dieser als engere Hose aus Stretchstoff nicht so richtig gut funktioniert. Nach einigen nicht befriedigenden Änderungsversuchen habe ich dann von einer recht gut sitzende Kaufhose (ja, solch seltene Exemplare gibt es) den Schnitt abgenommen, neu zugeschnitten und einfach mal ein Heftmodell probiert. Zum Glück war der neue Schnitt ja etwas enger und liess sich so auf den vorherigen Hosenteilen auflegen. Bei der Hinterhose reichte es nicht und ich musste eine Passe ansetzen.

Allerdings war ich den Schnitt betreffend wohl etwas zu optimistisch – mein Stretchmaterial verhielt sich komplett anders als der zwar leichte, aber eher formstabile Baumwollstoff der Kaufhose. Es ist so schwierig, ein geeignetes Material zu finden! Entweder sind die Stoffe zu weich und stretchig (so wie meine jetzt) oder zu steif und unnachgiebig. Die gekauften Teile haben nur einen minimalen Anteil an Elasthan und sind recht fest gewebt. Sowas finde ich im Stoffgeschäft irgendwie nicht.

Nach der ersten Enttäuschung hab ich die Hose erst mal wieder zur Seite gelegt und bin in die Stadt, um mir eine zu kaufen. Aber da kam ich noch gefrusteter nachhause – die Kaufhosen waren ebensolche Faltenbündel auf der Rückseite und warfen zusätzlich noch Diagonalfalten wegen meiner X-Beine. Dafür war ich ich nicht bereit, soviel Geld auszugeben, zumal auch meist das Verhältnis Taille-Hüfte bei mir nicht stimmt und ich die Taille hätte enger machen müssen. Auf dem Hin– und Rückweg studierte ich alle Hosenhinterfronten und muss sagen, dass eigentlich nur die Stretchjeans relativ faltenfrei auftauchten. Bei sehr vielen Hosen entdeckte ich äusserst faltige Kehrseiten.

Nun sah ich mein häusliches Hosenwerk wieder etwas freundlicher an und entschloss mich, das Teil doch nicht in die Tonne zu kloppen und nicht aufzugeben.

Also ging der Änderungsmarathon los: da ich jetzt auch allmählich zur Hängehinternfraktion gehöre, wurde die Schrittkurve vertieft, ausserdem die hintere Mitte angehoben. Das brachte eine kleine Verbesserung bei der faltigen Rückseite. An der etwas wolkigen Vorderfront habe ich dann noch wie bei der Leinenhose etwas Weite weggekniffen. Die X-Bein-Änderung hab ich auch gemacht, obwohl die bei der gekauften Hose nicht nötig schien.

Hier mal ein erster Eindruck, jetzt wird noch der Bund fertig genäht und die Hose gesäumt. Das Material „zeichnet“ ziemlich stark und schmiegt sich an den Stellen mit Luft drunter leider faltig an. Da es aber keine bessere gekaufte Alternative gab, werde ich die Hose trotzdem fertig nähen.

 

….hat sich in meine Planung eingeschlichen – Schnittentwerfen und Nähen ist halt lustiger als Abändern… :-/

Die Farbe macht Lust auf Sommer und ist in einer verkürzten Länge, etwa 7/8. So kann man prima Ballerina-Schuhe oder Sandalen dazu tragen. Auch Schuhe mit Schnürdetails können zum Einsatz kommen.

Meine Planung: ein schmaler Bund, RV in der Seitennaht und aufgesetzte Taschen auf der Rückseite, an den Aussennähten werden unten kleine Schlitze eingearbeitet.

Etwa so:

Sommerhose türkis TZDas Material ist ein Baumwollstoff mit etwas Elasthan. Gegenüber meiner weissen Leinenhose habe ich 15 cm gekürzt und die Beinweite verschmälert. Wie immer gibt es zunächst eine Heftversion, um zu schauen, ob ich richtig kalkuliert habe.

 

 

…hatte ich trotz eigentlich schon ganz gutem Grundschnitt noch vorzunehmen. Meine Standardänderungen sind: x-Bein -Änderung, Vertiefung der hinteren Schrittnaht sowie eine sehr steil verlaufende vordere Schrittnaht, um den Katzenbart zu eliminieren.

Leichte Schrägzüge waren aber noch in der oberen Region vorhanden:

Passformprobleme

Auf der Hobbyschneiderinnen-Seite bekam ich freundliche Beratung und habe dann folgende Änderung vorgenommen (danke an Fresee (Petra) für die Genehmigung, ihr Foto benutzen zu dürfen):

Vordere Schrittnaht

Ergebnis:

Schrittänderung vorne

Und hier noch die fertige Hose:

Leinenhose ftg. VorderhoseLeinenhose ftg. Hinterhose

Die doppellagige Verarbeitung hat ganz gut geklappt – ich finde es erstaunlich, wie sehr sich dabei der Griff des Stoffes ändert.

Zwei Tragevarianten findet man hier.

Edit:  noch ein paar virtuelle Spielereien mehr

…steht auf dem Programm: es geht immer eine ganze Weile, bevor ich mich dazu aufraffen kann. Um mir zu ersparen, den gesamten Bund samt Rv und Untertritt abtrennen zu müssen, habe ich wieder meine „quick’n’dirty“-Methode angewendet.

Die Hose vorher: Grüne Hose vorher

Dann ermittelt man, wieviel an Weite weg soll. bei mir sind das 8 cm, verteilt auf 4 Abnäher mit je 2 cm Abnäherinhalt.

Abnäher vorne Abnäher hinten

Hinten hab ich die Abnäher nach Belieben platziert, vorne gab es schon welche, deswegen sind die neuen parallel dazu eingezeichnet und genäht:

Abnäher hinten ftg Grüne Hose nachher

Der Unterschied ist gar nicht so sehr zu sehen, aber beim Tragen umso mehr zu spüren! Die Hose bleibt, wo sie soll, statt nach Süden zu wandern :mrgreen:

…gehören ja eher zu den unbeliebteren Arbeiten, aber ich bin immer froh, wenn ich die Passform von Kaufkleidung dann doch so hinbekomme, dass ich sie auch anziehen möchte. Besonders Hosen habe ich in letzter Zeit eher gekauft als genäht, wobei aber immer wieder das gleiche Problem auftaucht: wenn die Beine passen, ist der Bund zu weit. Eine Weile plage ich mich dann damit  herum, aber irgendwann kommt der Punkt, wo weder ständiges Hochziehen noch ein Gürtel eine Alternative sind – und dann hilft nichts, es muss geändert werden. Ich frage mich immer, für welche Figur diese Hosen wohl konzipiert sind – da muss man ja quasi quadratisch sein, wenn man da reinpassen soll? Und ich bin jetzt eigentlich nicht mal eine ausgesprochene Sanduhr sondern erfülle ganz knapp das nötige Verhältnis Hüfte zu Taille. Ich gehe also schon eher Richtung Rechteck 😉

Hier ein Vorher-Nachher-Vergleich:

Rote Hose Bund zu weit Rote Hose korrigiert

Sorry, ich hab nicht die gleiche Perspektive erwischt, da ich nicht vorm Spiegel stand. Aber man sieht gut, was ich meine. Ganze 8 cm hab ich am Bund wegnehmen müssen 😎  Jetzt freue ich mich, endlich wieder meine rote Hose tragen zu können. 😀

…hier nun endlich die fertige Hose. Wie zu erwarten staut der etwas zu steife Stoff ordentlich auf der Kehrseite, den Anblick hielt ich nicht für besonders dokumentierwürdig. Man sieht auch schon bei der Vorderseite, wie wenig anschiegsam der Stoff sich verhält. Damit man wenigstens weiss, was in etwa herausgekommen ist, gibts trotzdem ein Foto:

Hose ftg Sp

Fazit: Hosennähen ist frustig. Zumindest, wenn man eine enge haben möchte. Was in weit eine gute Passform hat, kann verschmälert dann evtl. nicht mehr so gut sitzen. Das Problem sind und bleiben die Falten an den Oberschenkeln der Hinterhose. Ich habe die Schrittnaht schon tiefer gelegt, das ist die Änderung, die bei diesem Problem vorgeschlagen wird. Geholfen hat es nicht so besonders viel. Vielleicht ist es auch so, dass der Stoff unbedingt weich sein muss. Bei meinen etwas älteren Hosen aus weichem Stretchmaterial sind es viel weniger Falten.

Hose blau

… steht auf der Liste. Ich bitte zu entschuldigen, dass es hier so wenig aufregend zugeht – aber meine Herbstgarderobe ist noch sehr lückenhaft. Zwei schwarze Hosen im Jeansstil hatte ich gekauft, da alles andere inzwischen nicht mehr präsentabel aussah, aber ich bin mit dem Aussehen nicht besonders zufrieden. Sie sind für einen Jeansschnitt einfach etwas zu weit und das sieht mir etwas zu knautschig aus. Modebewusste würden das jetzt als „Boyfriend-Jeans“ bezeichnen. Immerhin sehr bequem. Und ich war froh, überhaupt etwas zu finden, das mir im Ansatz passte. Jetzt möchte ich aber mal wieder eine etwas passgenauere Hose und habe meinen neuen Standardhosenschnitt wie folgt abgewandelt:
– Hosenoberkante tiefer gesetzt
– Formbund eingezeichnet
– Abnäher vorne an der Seite weggezeichnet
– da die Hose aus etwas elastischem Material ist, an Seiten und Mitten schon einige Millimeter schmäler gezeichnet
– Knieweite um je 2 cm pro Seite reduziert
– Fussweite um je 1 cm reduziert

Mal sehen, was da jetzt herauskommt. Ich hoffe sehr, kein absolutes Faltenbündel. Schlimmer als bei Kaufhosen ist es aber nie.

blaue Hose Stretch

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