Archive für den Monat: Juli, 2011

…und hab den Schnitt schon einigermassen beisammen. Allerdings hab ich noch keine Ahnung, wie die Klappentaschen von der Form her eigentlich aussehen sollen und wie sie genäht werden. Es waren wieder eine Menge Entscheidungen zu treffen: wo sollen die Wienernähte ansetzen, wie breit wird die Passe etc. etc. Neu hab ich diesmal probiert, aus dem Einnahtärmel einen Zweinahtärmel zu machen. Bei dem trifft dann die untere Ärmellängsnaht auf die Längsnaht, die VT und RT verbindet, während bei meinem „normalen“ Zweinahtärmel die Seitennaht des Mantels in der Mitte des Unterärmels auftrifft. Ich habe diese Variante gewählt, weil ich den Ärmel ja etwas vertiefen und an den Seiten erweitern wollte. Den Kragen hab ich aus der LMB übernommen, allerdings bin ich noch nicht so sicher, ob meine Halslochabwandlung stimmt. Evtl. muss ich ihn dann doch noch selbstkonstruieren. Was auch seltsam ist, ist der Besatz bei diesem Mantel: der ist so breit, dass er bis zur Teilungsnaht reicht. Ich hab ihn jetzt noch nicht gezeichnet, da man den Abnäher dann auch noch eliminieren muss. Wenn ich wüsste, ob diese Breite einen bestimmten Grund hat? Vielleicht muss ich mir doch einmal die italienische Nähanleitung genauer anschauen.

Wintermantel 2011 Schnitt

…und daher gerade der richtige Moment, um mir so langsam Gedanken über meinen neuen Wintermantel zu machen. Der alte Tweedmantel hat ja schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, es wird Zeit für ein neues Modell. Und so soll es in etwa aussehen (Inspiration aus einer „La mia boutique“, die Loni und ich im letzten Jahr in Mailand als Sammelband kaufen konnten)
Der Stoff ist ein blauer Wollstoff, schön flauschige Mantelware, allerdings wohl nicht so dick (und damit auch nicht so wärmend) wie der Tweed des anderen Modells. Das Blau ist etwas dunkler als abgebildet, aber etwas heller als ein dunkles Marineblau.

Wintermantel 2011 TZ

Wintermantel 2011 003

Winterma 2011 TZ fbg

Es wird also ein Einreiher, ich hab immer Bedenken bei den zweireihigen Mänteln, dass sie zu massiv in der Brustgegend wirken könnten. Obwohl bei denen dann auch grosszügige Kragenformen gut aussehen, so ein Redingdote mit grossem Kragen würde mir auch gefallen. Aber jetzt geht es erst einmal um die Alltagstauglichkeit.
Neu ist für mich, dass ich mal „Erweiterungen“ im Schnitt vornehmen möchte, um etwas mehr Bewegungsweite zu haben. Alle meine Mäntel sitzen sehr auf Figur, und ich habe bemerkt, das es schwierig ist, dann z.B. noch eine wärmende Strickjacke darunter anzuziehen. Deswegen wird hier jetzt etwas „aufgelockert“ und an Armvortritten sowie VM und HM etwas zugegeben. Evtl. auch das Armloch etwas vertieft. Ich möchte aus praktischen Gründen ein etwas grosszügigeres Modell.
Die Taschenform ist mir noch eher unbekannt und eine Passe hab ich bislang auch noch nicht sehr häufig probiert.
Also auf zur Schnittbastelei!

…fand ich heute die Abnahme eines Schnitts: dieses Top hatte ich im Ausverkauf erstanden und mich über den hohen Originalpreis gewundert. Allerdings fand ich die Konstruktion ganz interessant und seltsamerweise sah es auch ganz gut an mir aus, obwohl ich ja sonst soche Schlabberteile nicht mag. Aber durch den engen Bund unten geht es doch irgendwie, das habe ich schon bei anderen Shirts gemerkt.

Schalkragen-Top orig

Als sich nun schon nach der ersten Wäsche zwei Löchlein im Jersey zeigten, war ich doch etwas traurig, denn das Teil war eine nette Abwechslung zu meinen sonstigen Shirts gewesen. Also habe ich nun beschlossen, es zu klonen. Zunächst dachte ich, einen solchen dünnen Jersey im Fundus zu haben, aber leider, leider (trotz grosser Vorräte) fand sich nichts in uni und einer ähnlichen Knallfarbe. Am liebsten hätte ich das Top genau in diesem schönen Magenta noch einmal.
Zunächst ein paar Fotos von Details.
Der Bund unten ist in den Seitennähten gerafft:

Schalkragen-Top 003

Vorne wird an zwei Stellen ein wenig eingehalten, etwa da, wo sonst die vertikalen Abnäher sitzen:
Schalkragen-Top 002
Den Schalkragen finde ich am interessantesten. Er ist hinten teilweise in Falten festgesteppt, die sich dann zur Weite öffnen. Der Besatz vorne ist quasi angeschnitten und wird nur umgelegt.
Schalkragen-Top 004Schalkragen-Top 005
Da das Ganze nur mit der Overlock genäht war, hatte ich alles schnell getrennt. Wie staunte ich, als ich beim Auftrennen feststellte, dass ein Ärmel etwa 2 cm kürzer war als der andere! Auch innen hatten die Gummis für die Raffung verschiedene Farben…Dass man dafür dann soviel Geld verlangt! Höchstens der Entwurf würde das rechtfertigen, den finde ich interessant und auf schlichte Weise raffiniert. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich mich mit Schalkrägen nicht so auskenne und daher leicht zu beeindrucken bin B)
Und das sind nun die Schnittteile, die ich nun noch auf Folie übertragen werde:

Schalkragen-Top 007

Nachtrag
Die Schnittteile:

Schalkragen-Top Schnitt

…liegt schon lange hier herum, heute möchte ich mal drangehen.

Flickwäsche

Um mich ein wenig zu motivieren, schreibe ich hier die einzelnen Aufgaben auf, um sie nachher genüsslich durchzustreichen! 😀

Handtuchsaum umnähen
schwarze Socken stopfen
schwarzes Hemdchen reparieren
Sporthose reparieren
Top auftrennen und Schnitt abnehmen
Saum von Kleid/Shirt covern
Hosennaht grüne Hose verstärken
T-Shirt-Schnitt abnehmen/anpassen

So, das sieht nach einigen Stunden Beschäftigung aus ;D

…für die vielen Kommentare und eure guten Vorschläge.
Die Hose hat nun einige Metamorphosen durchgemacht:
-zunächst weit gelassen
-dann am Oberschenkel enger gemacht
-dann unten auch noch etwas enger
-schliesslich kürzer à la „Fischerhose“
-dann kürzer und enger als Caprihose
-und schlussendlich Caprihose mit Schlitzen, denn ohne war sie dann zu eng 🙄

Und hier zum Gucken:

Hose himbeer ftg

Sie reicht relativ hoch, aber man wird das nie sehen, da immer was drüberhängt 😉

Hose himbeer Spi

…ob diese Hose wirklich die ideale Ergänzung zur gemusterten Tunika ist. Meine Idee war eine schmale Stoffhose, die etwas „angezogener“ wirkt als eine Leggins, zumal diese Tunika ja ein eher kurzes Modell ist. Keine meiner Hosen wollte mir so richtig dazu gefallen: grün, grau, schwarz – alles nicht begeisternd. Also eine andere Farbe musste her. Zunächst suchte ich nach einem kirsch-burgunderfarbenen Stoff, um einen Farbton des Stoffs aufzugreifen, aber mit einem Blaustich, um nicht die „erdigen“ Tendenzen des Musters zu verstärken. Natürlich war kein solcher zu finden. Also griff ich zu einem weissen BW-Stoff, um diesen einzufärben. Tja, heraus kam (trotz zweimaligem Färben) ein himbeerfarbener Ton, der halt jetzt ziemlich „bunt“ aussieht. Der Stoff selbst ist eigentlich sehr angenehm, locker, leicht, luftig…
Hier sieht man die geheftete Version (Säume nur umgeklappt und noch zu lang), leider ein sehr unscharfes Bild, es war nicht mehr hell genug.
Nähen oder nicht nähen – das ist hier die Frage… B)

Hose himbeer ghft

bernie and i

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[hier bitte kreative Beschreibung einfügen]

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