Archive für den Monat: August, 2013

…ist hier „an der Frau“ zu sehen. ich finde sie o.k. – da das Rot sowieso ein Hingucker ist, muss ich nicht noch kürzer oder enger haben. Was meint ihr? Jetzt schneide ich mal das Futter zu und dann geht es ans endgültige Nähen.

Roter Jj LängeEdit: hier noch eine Variante mit 4 cm kürzerem Saum – evtl. doch besser?

roter Jj Länge kürzer

…bin ich heute gekommen, aber es geht im Moment alles sehr langsam bei mir, da ich kaum Zeit fürs Nähen finde. Ich habe die Seitennähte mal geheftet und die Länge überprüft. Beides ist ganz zufriedenstellend – und das Rot gefällt mir wirklich ausserordentlich gut!

Roter Jerseyjupe geheftet

…ist in Arbeit. Heute hab ich mal zugeschnitten und ein Futter aus Viskose-Slinky beschlossen. Da ich das nur in Schwarz besitze, werde eine kleine rot-schwarze Gummilitze als „verbindendes Element“ an das Futter nähen.  :mrgreen:

 

Zuschnitt

Materialien

Hier eine kleine Fotoanleitung, wie man eine Haarrüsche oder „Scrunchy“ aus beliebigen Stoffresten nähen kann.

Zunächst einen Stoffstreifen zuschneiden, Grösse etwa 65-70 cm lang und etwa 10 cm breit, die NZG bereits inklusive. Die Grösse kann variieren, je nachdem zu welchem Zweck ihr die Haarrüsche benötigt.

Stoffstreifen

Ich versäubere diesen Streifen rundum, aber das ist je nachdem nicht unbedingt nötig – das Innenleben wird man ohnehin nicht sehen.

Nun die Längskanten rechts auf rechts aufeinander stecken und die Längskante füsschenbreit (oder mit einer anderen NZG-Breite) zusammennähen:

links auf links

füsschenbreit nähen

Wer es perfekt machen will, der kann mithilfe eines Kochlöffelstiels noch die NZG auseinander bügeln:

NZG ausbügeln

Den Streifen wenden:

Streifen wenden

Nun ein Stück Gummiband (etwa 15 cm oder nach euren Wünschen) abschneiden und an einem Ende mit einer Sicherheitsnadel versehen:

Gummi

Mithilfe der Sicherheitsnadel durch den gewendeten Stoffschlauch ziehen:

Gummi durchziehen

Gummibandenden aufeinander nähen (ich nehme dafür einen schmalen Zickzackstich und nähe an und nähe die übereinandergelegten Enden an zwei Stellen aufeinander):

Gummibandenden

Nun die NZG der Schmalseiten nach innen einschlagen (Kontrollfreaks und/oder Perfektionisten wie ich heften diese schnell um, so bleibt die Breite garantiert gleich und sie lassen sich besser nähen). Dann mit Staffierstichen zusammennähen. Darauf achten, dass die Nähte genau aufeinander treffen und die Rüsche nicht verdreht ist.

Schmalseiten

Und fertig! 😀

Haarrüsche Blumen

Wie sich dieses Teil in meine Garderobe integriert, kann man hier sehen: http://berrysgarderobenblog.wordpress.com/2013/08/25/die-blumige-haarrusche/

…ist beendet: mein Streifenschal ist fertig.

Streifenschal fertig/ Schal gestreift r-w-s

Styling wie immer in meinem Garderobenblog: http://berrysgarderobenblog.wordpress.com/2013/08/23/der-streifenschal

…stand heute auf dem Programm meiner obligaten Nähviertelstunde.

Hier gibt es einen schönen Link zum Thema: http://www.stoffe.ch/naehen/seide.html

Und hier meine ersten Versuche: zunächst der Stich vor, dann nach dem Zusammenziehen.

roulierter Saum 1 roulierter Saum 2

Man sollte gut drauf achten, möglichst wenig Gewebefäden auf der Innenseite aufzugreifen, denn von aussen sind diese nachher sichtbar (woher ich das wohl weiss 🙄 ?) Dafür darf man dann im Stoffbruch etwas grössere Stiche machen.

So sieht’s dann von aussen aus – bei der roten Fläche sieht man natürlich meinen schwarzen Faden, wenn man eine Hauptfarbe hat, verschwindet der dann wohl etwas besser:

roulierter Saum aussen

Eine schöne, meditative Arbeit – allerdings auch etwas zeitaufwändig. Wahrscheinlich bin ich einfach nur langsamer als andere…

…oder „Scrunchie“ ist ein gutes Projekt, wenn man wenig Zeit hat, aber totzdem ein schnelles Ergebnis  haben möchte 😉

Haarrüsche

Wozu brauche ich so ein Ding, wo ich doch neulich lesen musste, dass diese Art Haargummis („Scrunchies“ heissen die, wusste ich noch gar nicht) für Damen über 20 ein absolutes „no-go“ sind? (Nicht, das mich so etwas abhalten würde, etwas zu tragen, was ich mag, ausserdem liegt die 20 schon so lange hinter mir, dass wohl wieder alles geht :mrgreen: )
Ich habe sehr störrische Haare, die ich aber trotzdem gerne ab und zu als Chignon aufstecke. Da es mir noch nie gelungen ist, die wie Spiesse hervorblitzenden Haarspitzen zu bändigen, bin ich auf die Idee mit der Rüsche gekommen, die das Problem wunderbar löst:

Rüsche schwarz

Und so funktioniert’s:

  • einen Stoffstreifen zuschneiden (meiner war etwa 66×10 cm incl. NZG)
  • versäubern (muss nicht sein, aber der Samt franselt furchtbar)
  • Längsseiten aufeinandernähen
  • Streifen wenden
  • Gummi ( meiner war etwa 15 cm lang) einziehen und Enden aufeinander nähen
  • Schmalseiten des Stoffstreifens aneinander nähen
    FERTIG

Falls der Wunsch nach einer kleinen Fotoserie besteht: einfach einen Kommentar hinterlassen. Ich hab ja noch zwei weitere Rüschen auf meinem Storyboard.

…meines Pflichtprogramms. Heute war eine Leinenhose dran, die ich etwas sehr grosszügig weit genäht habe. Nachdem mir Idgie freundlicherweise alles gut abgesteckt hatte, wurde sie entsprechend enger genäht. Das ist leider etwas aufwändiger, wenn der RV in der Seitennaht sitzt: ich habe den Besatz abgetrennt, den RV herausgetrennt, neue Nahtlinien eingezeichnet, neue Nahtlinien auf den Schnitt übertragen, die NZG mit der Overlock bearbeitet, den RV neu eingesetzt, die Seitennähte enger genäht, die NZG entsprechend beschnitten, die Besätze neu angenäht und schliesslich die Besätze festgenäht.

Die Bilder sind leider wieder schwierig zu vergleichen, da die Perspektive und die Lichtverhältnisse jeweils andere waren. Man erkennt aber ganz gut, dass die Hose nachher besser sitzt – hoffe ich zumindest. 😎

 Leinenhose vorher Leinenhose nachher

Jetzt wünsche ich mir noch ein paar warme Tage, an denen ich die Hose tragen kann. Leinenhosen gehen ja irgendwie nur mit Sommerschuhen…

…bin ich heute fortgeschritten. Schon ewig möchte ich diese Hose kürzen, jetzt hab ich es endlich hinter mich gebracht (sorry für die ungeputzen Schuhe *schäm*):

Hosenlänge vorher Hosenlänge nachher

Die nächste Aufgabe ist, meine Leinenhose enger zu machen. Das wird etwas aufwändiger, da ich Besatz und RV abtrennen muss. Und dann geht es endlich an meine Herbstnähpläne.

…steht auf dem Programm: es geht immer eine ganze Weile, bevor ich mich dazu aufraffen kann. Um mir zu ersparen, den gesamten Bund samt Rv und Untertritt abtrennen zu müssen, habe ich wieder meine „quick’n’dirty“-Methode angewendet.

Die Hose vorher: Grüne Hose vorher

Dann ermittelt man, wieviel an Weite weg soll. bei mir sind das 8 cm, verteilt auf 4 Abnäher mit je 2 cm Abnäherinhalt.

Abnäher vorne Abnäher hinten

Hinten hab ich die Abnäher nach Belieben platziert, vorne gab es schon welche, deswegen sind die neuen parallel dazu eingezeichnet und genäht:

Abnäher hinten ftg Grüne Hose nachher

Der Unterschied ist gar nicht so sehr zu sehen, aber beim Tragen umso mehr zu spüren! Die Hose bleibt, wo sie soll, statt nach Süden zu wandern :mrgreen:

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