…sind nicht dramatisch, aber müssen auch gemacht werden😉

Die Anprobe hat ergeben:

  • dass ich dieses Auflockern des Armloches, das bei M&S immer angegeben wird, einfach nicht mehr machen sollte. Das ist bestimmt schon das dritte Mal, dass ich das feststelle. Jetzt muss ich es mir endlich einmal merken!
  • dass nach dem Wegkneifen aus dem Armloch und einem Anheben in der Taille (auslaufend zum seitlichen Abnäher) die vorher durchhängende Seitennaht nun korrekt ist
  • dass mein BP tiefer liegt und ich die Abnäher verkürzen muss. Auch etwas weniger Tiefe wäre ratsam.
  • dass ich den Mantel unten wieder etwas gerader statt ausgestellt haben möchte
  • dass der Gehschlitz (den ich schon viel tiefer genäht hatte) noch 3-4 cm tiefer beginnen darf
  • dass der Rücken ganz o.k. ist😀
  • dass meine linke Schulter etwas tiefer ist, was ich ggf. ausgleichen werde. Es ist aber nur minimal sichtbar.
  • dass ich am Ärmel die zugegebene Mehrweite wieder herausnehmen sollte, da das Armloch ja schmäler werden wird.

Hier noch ein Foto, auf dem man aber nicht viel erkennt. Die korrigierte Seite ist die ohne Ärmel. Auf der Seite mit Ärmel wurde die Schulter schon etwas tiefer gesteckt.

anprobe-wima-16

…hab ich nun hinter mir und ich hoffe, dass ich alles richtig gemacht habe. So sieht der Schnitt aus:

schnitt-vt-rt

Der Gehschlitz wird natürlich nicht so hoch, ich hab ihn nur mal so gezeichnet.

Auch den Ärmelschnitt hab ich fertig, hier war es nötig, ihn wegen der vorgenommenen Schultererhöhung und -erweiterung etwas zu spreizen und zu erhöhen. Meine Einhaltweite beträgt 3,4 cm, das sollte gut hinkommen bei einem Wollstoff.

armelschnitt

 

… zu meinem neuen Projekt bin ich gerade. Da mein letzter Wintermantel 2011 entstand (und immer noch so schön ist, dass eine gute Bekannte von mir ihn erben möchte), wird es Zeit für einen neuen, da ich mich etwas daran satt gesehen habe. Ich freue mich aber, dass er weiterhin getragen werden wird.

Hier nun meine technische Zeichnung: ein Mantel mit Revers soll es werden, da ich noch nie ein solches konstruiert habe. Dazu (entgegen des jetzigen Trends) eine schmale, taillierte Form – ich hoffe, über die 2 Abnäher gut anpassen zu können. Der Wollstoff (ein schöner, edler tiefschwarzer Velourstoff, allerdings nicht sehr dick) wartet bestimmt schon 8 Jahre auf seine Verwendung😳 Da die letzten Jahre fast alle meine Mäntel blau waren, füllt der schwarze also eine Garderobenlücke.

f-s-uwyh0015

…und nun doch recht hübsch geworden: mein neues Leinenkleid.

Tragefoto ist hier zu finden.

 

Leinenkleid pink ftg Bü

…kommt mir das Kleid vor. So ganz glücklich bin ich noch nicht damit – ob ich den Ausschnitt doch etwas tiefer machen sollte? Beim Probemodell hatte mir das eigentlich so gefallen. Ich bin auch noch nicht sicher, ob das die bessere Lösung wäre… Die Träger werden aussen noch etwas schmäler, sie sind ja noch nicht verstürzt. Sorry für den Knitter – durch das viele Anprobieren ist der jetzt  besonders gut ausgeprägt. Die Passform finde ich gut, es ist halt ein locker sitzendes Kleid, und das soll es im Sommer ja auch sein.

2.Anprobe LkleidLeinenkleid pink HV

 

…ist bei einem leichten Sommerkleid immer die Frage. Allerdings muss man ohnehin bei Hals- und Armausschnitten Besätze arbeiten (sofern man sich nichts fürs Einfassen oder Verstürzen mit Schrägband entscheidet), und so hab ich mich um des besseren Falls willen dann doch zum Füttern entschlossen und so die auftragenden Besätze gespart. Es sollte aber kein „normales“ Futter sein, sondern etwas möglichst leichtes, kühlendes Material. Ich habe eine sehr leichte Viskose gefunden, die es aber nur in Weiss gab. Also wurde gefärbt und das Ergebnis ist einigermassen farblich kompatibel. Nur gebügelt sollte alles noch werden :roll:  …

Futter und Oberstoff

…ist als nächstes Projekt geplant. Im Moment hab ich den Luxus, dass ich jeden Morgen ins Schwimmbad radeln kann – und was eignet sich da besser, als ein luftiges Sommerkleid, das man auch nach dem Schwimmen schnell wieder übergezogen hat. In meinem Fundus hatte ich noch ein pinkfarbenes Leinen – etwas unsicher bin ich noch, was die Farbe betrifft, aber ich werde trotzdem mal einen Versuch machen. An den letzten Feinheiten was den Schnitt betrifft bin ich noch dran, es wird aber voraussichtlich so aussehen:

Leinenkleid pink TZ

Damit das Ganze nicht zu kitschig oder „süss“ wird (was man ja schnell einmal mit dieser Farbe assoziiert), habe ich eine sehr schnörkellose, schlichte Form gewählt. Allerdings ist es kein Prinzessinnen- oder Barbierosa, von daher hoffe ich, dass es einfach nur frisch und unkompliziert aussehen wird.

 

…mit Bezeichnen, Umbügeln, Beschneiden und Steppen habe ich zugebracht, bis die Rocksäume fertig waren. Immerhin misst jede Runde mehr als 3 Meter! Aber es hat sich gelohnt und ist ganz gut geworden.

Das Futter hatte sich im schrägen Fadenlauf gewaltig verzogen, bis zu 7 cm betrug die Differenz zu den Stellen, an denen ich nichts kürzen musste.

Futter hängt aus

Nachdem ein erster Versuch mit eingeschlagenem Futter misslungen war, habe ich dann den sogenannten Babysaum gearbeitet.

Zunächst legt man die gewünschte Saumlänge fest. Es genügen etwa 1,5 cm Saumzugabe.

Babysaum Markierung

Dann bügelt man etwa 5 mm weiter ausserhalb der festgelegten Saummarkierung (Fäden) um (hier durch die kleinen Punkte markiert), denn diese Breite benötigt man zum Arbeiten des Saums.

Babysaum umbügeln

Jetzt erfolgt das erste knappkantige Absteppen entlang des Bruchs (etwa 2 mm von der Bruchkante entfernt):

Babysaum 1.Absteppen

Nun wird die noch überstehende Nahtzugabe bis ganz knapp an die Naht zurückgeschnitten:

Babysaum beschneiden

Anschliessend nochmal nach innen umbügeln:

Babysaum 2 Umbügeln

…und ein zweites Mal absteppen. Diesmal orientiere ich mich an der nun innenliegenden Kante, denn es soll ja möglichst nichts mehr umklappen können.

Babysaum 2.Absteppen.jpg

So, alles Säume sind geschafft. Ansicht von aussen und innen:

Saum aussen

Saum innen

Und hier nun das gute Stück fertig, von innen und aussen😀 :

Futter ftg Bü

Jupe ftg Bü

Einige Tragefotos gibt’s hier im Garderobenblog

 

 

…ist bereits fertig. Nach Abmessen der Taillenweite am Schnitt hatte ich etwas zugegeben, was ich aber nun wieder wegnehmen darf. So ein Rock ist wirklich flott genäht – ich hoffe mal, dass er sich nicht so stark aushängt, dass ich den Saum gross ändern muss. Dabei habe ich nämlich im Moment keinerlei Hilfe und dem Rockabrunder misstraue ich eher.

Heftversion Kirsijupe 2

…habe ich bei meinem Sommerkleid 2015 in Magenta vorgenommen. Es kam nicht so häufig zum Einsatz und dann frage ich mich immer, woran es denn genau liegt. Zum einen  ist es der Wickelausschnitt, der bei grösserer Oberweite einfach immer ein Problem ist, obwohl er ja überall für kurvige Frauen angepriesen wird. In der Hitze dann noch etwas unterzuziehen und sei es nur mein verkürztes Sichtschutzshirt genügt dann oftmals, dass das Kleid im Schrank bleibt. Das zweite Problem war die Schulterpartie. Ich hatte ja schon festgestellt, dass mir die im Schnitt vorgesehenen überschnittenen Ärmel nicht besonders gut stehen, ich habe damit immer extreme Hängeschultern, obwohl sie eigentlich nur etwas abfallend sind. Ich hatte schon die Schulterpartie verschmälert, aber es wirkte immer noch recht massiv. Nun bin ich einen Schnitt weitergegangen und habe  alles so in Falten gelegt, dass schmälere Träger entstanden. Ich finde es so viel leichter und luftiger. Was meint ihr dazu? Hier ein Foto, auf dem zum Vergleich erst einmal nur eine Seite abgeändert ist:

Schulteränderung

 

Und hier also noch auf Wunsch die Gesamtansicht (sorry, etwas Bügeln hätte nicht geschadet :roll: und auch die Farbe ist etwas gedämpft) :

Jerseykleid fertig 2. Fassung

Und auf weiteren Wunsch 😉 auch nochmal die Ursprungsfassung, nicht ganz vergleichbar, da anderer Winkel und Lichtverhältnisse…

Jerseykleid fertig

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