…und ihn vor dem Ausreissen zu schützen, habe ich die Methode angewendet, die Julia von „sewing galaxy“ sehr schön hier beschrieben hat.

Zunächst näht man bis zum Schlitzanfang und stabilisiert diesen mit Rückstichen:

Schlitz mit Rückstichen

Dann wird auf den Schlitzbesätzen ein Satinbändchen direkt oberhalb des Schlitzes aufgeheftet (Achtung, die NZG des Belegs erst nachher versäubern, damit das Bandende, das zum Ausfransen neigt, mitgefasst wird):

Satinbändchen anheften

Nun wird knappkantig abgesteppt: die Naht geht zunächst auf der einen Seite bis knapp vor den Schlitz (auf dem Rock soll ja aussen nichts zu sehen sein), dann quer und schliesslich wieder zurück. Dann auf der anderen Seite das gleiche Prozedere und überall gut mit Rückstichen sichern:

Band knappkantig feststeppen

Hier sind nochmal die Stiche eingezeichnet, da Schwarz auf Schwarz natürlich nicht so gut zu sehen ist 😉 :

Stiche sichern

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…haben sich aufgrund der knappen Stoffmenge ergeben. So reichte es nicht für eine hintere Mittelnaht mit Gehschlitz, stattdessen werde ich einen einfachen Schlitz auf der linken Seite einarbeiten, da der Hinterrock nun auch im Stoffbruch zugeschnitten wurde. Zwangsläufig muss dann auch der RV seitlich eingesetzt werden. Auch die Form ist nun eher schmal geraten.

Mit der Platzierung der Motive hatte ich nicht viel Auswahl. Es gab nur eine einzige Option, die VM und RM zu positionieren. Allerdings ist der Rapport nicht spiegelsymmetrisch, deswegen stört es mich jetzt nicht zu sehr. An den Seitennähten setzen sich die Ranken zum Glück ohne grosse Störungen fort.

Ansonsten läuft alles gut und es ist bis jetzt ein unkompliziertes Projekt, das einfach nur Freude macht.

Konzertjupe Dez 17

…steht auf dem Programm. Es tut mir gut, wieder etwas zu nähen. Seit dem Sommer habe ich quasi pausiert – und merke, dass ich mein Hobby vermisst habe.

Das Projekt ist unspektakulär: ein leicht ausgestellter bodenlanger Rock (wie weit, das entscheidet die Stoffmenge) mit Gehschlitz (einer der Gründe, warum ich jetzt einen neuen möchte: bei meinem anderen kann ich beim Auf- und Abtreten nur ganz kleine Schritte machen…).

Der Stoff liegt schon lange bei mir in der Kiste: ein bestickter Popeline, der aber trotzdem festlich aussieht. Die zarten Blütenranken lockern das tiefe Schwarz etwas auf und mit einem schwarzen Oberteil kombiniert sollte das Ganze konzerttauglich sein.

Jetzt bastle ich am Grundschnitt und hoffe in etwa auf dieses Ergebnis:

TZ Konzertjupe Dez 17

 

 

…liess sich flott nähen und deshalb bin ich auch schon fertig. Der leichte Baumwollstoff ist einigermassen blickdicht, und so kann es ungefüttert bleiben. Einen kleinen Schrecken erlebte ich noch beim Ausschnitt: diesen hatte ich zunächst abgesteppt, woraufhin er irgendwie brettartig abstand 😯 Zum Glück war das dann nach dem Auftrennen und anschliessendem Aufsteppen der NZG auf den Besatz nicht mehr so. Das Kleid sitzt eher locker, was aber im Sommer von Vorteil ist. Ein Tragefoto gibt es wie immer im Garderobenblog zu sehen.

Blumenkleid Bü

…ist auf dem Muster meines Kleids und ich bin etwas verunsichert, ob man mich darin überhaupt noch sehen wird. Die roten Blüten alleine mit viel Schwarz drumherum wären wahrscheinlich schon vollauf genug gewesen. Leider findet man solche Muster aber so gut wie nie. Schwarzgrundig, mit kräftigen, aber nicht zu vielen verschiedenen Farben, eher ruhig in der Anordnung – das wäre meine Wunschversion. Mal sehen, wie das Kleid schlussendlich an mir aussehen wird, wenn es fertig ist.

Hier sieht man schon mal die Heftversion, den Querabnäher hab ich noch nicht zugenäht, da ich morgen im Hellen entscheiden möchte, wieviel Raffung ich haben will. Trotz Kneifens ist der Halsausschnitt noch zu weit, da werde ich wohl in der VM etwas wegnehmen müssen. Ich werde ihn nochmal am Schnitt überprüfen, ob er sich vielleicht etwas ausgedehnt hat.

Heftversion

 

…habe ich am Schnitt, denn die grosse Einhaltweite mit dem drohenden „Schwangereffekt“ liess mir keine Ruhe. Meine zweite Lösung finde ich etwas kurvenfreundlicher: einen Teil der Weite habe ich nun doch in einen seitlichen Brustabnäher genommen und so wurde die Weite über dem Bauch deutlich reduziert. Der Querabnäher ist jetzt weniger ausladend und das abdeckende Ripsband kann kürzer werden, was auch etwas weniger massiv aussieht.

 

 

…meines Lieblingssommerkleids, das mich jetzt über 9 Jahre begleitet hat und nicht mehr so ganz gut in Schuss ist steht als nächstes auf meinem Programm. Der Schnitt ist in der neuen Runde etwas optimiert: das Modell hatte Träger aus Ripsband, die es inzwischen nur noch aus Polyester gibt, was ich nicht so gerne auf der Haut trage und welche auch schon beim alten Kleid immer Tendenz zum Rutschen hatten. Deswegen werde ich nun „normale“ Träger arbeiten. Die Raffung vorne habe ich schon beim ersten Modell etwas breiter verteilen müssen, da es bei grösserer Oberweite nicht so gut aussieht, wenn sich alles in der Mitte ballt und dann viele Schrägfalten auf die Brust zu gehen. Das alte Kleid hatte ich noch nach einem anderen Grundschnitt erstellt, beim neuen Modell ist der Brustabnäher grösser und auch die Empirenaht, die vorher fast zu hoch sass wurde leicht tiefer gesetzt. Jetzt habe ich etwas mehr Einhaltweite, aber für die OW brauche ich die auch. Der Stoff ist wie beim alten Kleid ein gross skaliertes Blumenmuster, das Material eine leichte Baumwolle. Mal sehen, wie das dann fällt.

TZ Blumenkleid Juli 17Im Prinzip bin ich bei der Schnitterstellung wieder genau wie hier beschrieben vorgegangen.

Ein Probemodell fürs Oberteil habe ich auch schon genäht, der Ausschnitt muss noch ziemlich gekniffen und auch noch etwas mehr V-förmig ausgeschnitten werden.

PM Oberteil Kleid

 

…ist hier an der Frau zu sehen. Sie integriert sich recht gut in meine Garderobe und passt zu allen meinen weissen, blauen und schwarzen Hosen bzw. Jacken.

… der Saum ist ab… nach vielem Hin und Her ist nun aus dem Kleid ein Oberteil geworden. Nach dem Berichtigen des ausgehängten Saums (mir scheint, diesen Stoff muss man nur angucken und schon ändert er seine Form 🙄 ) probierte ich das Teil mit Leggings an. Leider sah das an mir überhaupt nicht gut aus. Es war klar, dass ich ohnehin eine „richtige“ Hose würde darunter tragen müssen. Dafür sah eine etwas kürzere Variante einfach peppiger aus. Zunächst versuchte ich noch eine doppellagige Variante mit hervorblitzendem Futter – da der Futterstoff aber nicht schön genug ist, hab ich das wieder verworfen, obwohl es vom Stoff mal abgesehen gar nicht schlecht aussah. Und nun also schlicht und einfach eine „Tunika“ – Longbluse- Oberteil – wie immer man das nennen möchte.

Bis zum Schluss bockte das Zebra und auch sein Futter, noch auf den letzten Zentimetern zeigten sich hartnäckige Saumfalten. Für heute habe ich wirklich genug vom Auftrennen und Saumnähen. Soviel zu „schön, dass es mal so flott vorwärts geht“…

Morgen dann voraussichtlich die Tragefotos.

Zebratunika fertig

 

…bin ich gerade. Nach längerem Studieren im Spiegel war mir klar, dass meine Idee einer doch ziemlich ausgestellten A-Linie weder für diesen Stoff noch für meine Figur besonders günstig sein würde. Es sah alles seeehr weit um die Hüften aus. Also habe ich die Seitennähte wieder etwas enger gemacht. Nun fiel es mehr auf, dass ein Kleid so ohne Taillenbetonung mich ziemlich üppig aussehen lässt. Diese Erkenntnis ist nicht neu, aber irgendwie will ich es nicht einsehen… 😉 🙄 Also dann doch wieder aufs Altbewährte zurückgegriffen und im Vorderteil Abnäher eingebaut, was ich eigentlich aufgrund des Musters nicht machen wollte. Aber es ist figürlich einfach viel besser für mich. Nun tütete allerdings der Abnäher aus der Seitennaht, denn (auch das sollte eigentlich gelernt worden sein): ich muss die Abnäherspitze bis zum Brustpunkt führen, zumindest bei dieser Art Abnäher von schräg unten. Um die viele Luft an der Brustspitze zu vermeiden, habe ich ganz unorthodox den vertikalen Abnäher über den BP hinaus verlängert. So kann man viel besser der Brustrundung folgen. Gerade die Spitze möchte man ja eher etwas abgerundet haben.

Abnäher über Brustpunkt

Und last but not least stellte sich heraus, dass der Saum sich total zipfelig verzogen hatte, also alles nochmal abgesteckt – genäht wird der dann morgen.

Das liest sich jetzt alles so flüssig – ich habe aber mächtig viel Zeit verbraten. Es gelingt mir einfach nicht, auch mal „Fünfe gerade sein zu lassen“. Das ist wohl ein Charakterzug von mir – halbe Sachen fallen mir schwer. Ganz oder gar nicht ist meist die Devise. Ist das nun eine Stärke oder eine Schwäche?

 

Zipfelsaum

 

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