…ist fertig!

Sommerbluse ftg Bü

Da die Büste nicht meine Proportionen hat, sind die Tragefotos im Garderobenblog etwas aussagekräftiger: klick

Die Armaussschnitte habe ich statt mit Beleg mit Schrägstreifen verstürzt. Hier gibt es eine prima Ableitung dafür.

Armloch eingefasstDas Schöne beim Selbernähen ist, dass der Armausschnitt nicht klafft und da sitzt, wo man ihn haben möchte 😀

Sommerbluse Armloch

 

…ist nun auch dran. Ich habe schon ewig keinen mehr genäht, hatte aber noch Erinnerungen, dass es etwas mühsam war. Der Kragen wird bei der herkömmlichen Vorgehensweise komplett mit Steg fertiggestellt. Anschliessend werden die Stegteile auf den Halsausschnitt genäht. Diesmal habe ich eine etwas andere Methode probiert, die ich sehr einfach und unkompliziert finde.

Kragen fertig

Auf diesem Blog war das Tutorial zu finden.

Hier auch nochmal auf Deutsch, allerdings sind meine Fotos nicht so gut und die Kragenbearbeitung habe ich weggelassen, da man sie in jedem Nähbuch findet.

  • Zunächst den Halsausschnitt gegen das Ausleiern mit einem Stützstich versehen (Steppnaht etwa 2 -3 mm neben der geplanten Naht auf der NZG):

Stützstich

Die Kragen- und Stegteile wie gewohnt mit Einlage versehen (bei mir hier: Oberkragen und beide Stegteile) und Kragenteile aufeinander nähen. Wie es geht. findet man z.B. im burda-Nähbuch: der Tipp, den Kragen gewölbt zu halten um so die Mehrweite des Oberkragens zu ermöglichen, ist gut.

  • Nun das äussere Stegteil an den Halsausschnitt nähen, NZG stehen über. Dummerweise habe ich nur von innen das Foto gemacht, um die eingeschnittenen NZG des Halslochs zu zeigen. Ich hoffe, man versteht es trotzdem, sonst einfach im anderen Blog gucken.

Stegteil auf Halsausschnitt

 

 

  • Nahtzugaben beschneiden, nach oben bügeln.NZG nach oben bügeln

So sieht es von aussen dann aus:

unteres Stegteil angenäht

  • Als nächsten Schritt den Kragen anstecken:

Kragen aufstecken

  • Zweites Stegteil anstecken und das Ganze als „Sandwich“ bestehend aus unterem Stegteil, Kragen und oberem Stegteil zusammennähen. Wichtig ist dabei, die Nahtzugabe des noch nicht angenähten Stegteils umzuklappen:2. Stegteil aufstecken
  • Vor dem Losnähen vorsichtshalber nochmal die Stegrundung anhand des Schnittmusters überprüfen:Stegrundung überprüfen
  • Nun kann man schön präzise alles aufeinandernähen und hat nicht so ein Geknorze wie bei der üblichen Methode. NZG zurückschneiden, einschneiden, alles wenden.

Stegteile und Kragen Sandwich

  • Beim inneren Stegteil die Nahzugabe einschlagen (da hab ich das Foto vergessen…), dann entweder von Hand am Halsausschnitt annähen oder den Steg rundherum absteppen.

 

…mit der weissen Bluse, da ich zwischenzeitlich keine Möglichkeit zum Nähen hatte.

Ja, Abnäher sind unsere Freunde, aber diese Bluse hat acht davon plus zwei Wiener Nähte, und da habe ich beim Bügeln etwas Mühe gehabt. Die Rundungen der Wiener Nähte waren von der Passform her auch eine schwierige Geburt –  der Nahttrenner hatte fleissig zu tun. 🙄

Hier einige Eindrücke (sorry, jede Menge Knitter und wie immer passt die Bluse meiner Büste schlecht…):

 

 

F-S-UWYH0007F-S-UWYH0010F-S-UWYH0012

Nächste Herausforderung: der Blusenkragen.

….habe ich nirgends in den Läden gefunden: für meine Körperform ist das ja immer schwierig, wenn es einigermassen auf Figur gehen soll und auch weil die Konfektion für meine Oberweite einfach nichts anbietet. Auch die Länge ist in den seltensten Fällen optimal. Also hilft nur selber nähen!

Mein gewünschtes Modell soll

  • so kurz sein, dass ich es auf meine schmalen und evtl. auch auf die weiten Röcke anziehen kann
  • die Armlöcher sollen gut anliegen
  • es soll einen Kragen haben
  • reinweiss sein
  • aus Naturfaser (allenfalls mit ein wenig Elasthan) sein
  • etwas locker geschnitten sein, aber dennoch Figur zeigen

Diese Kriterien konnte keine der probierten Kaufblusen gesamthaft erfüllen.

Also habe ich meinen Kleidergrundschnitt genommen und fing mit dem Basteln an. Zunächst wollte ich die Wiener Naht nicht über den Brustpunkt laufen lassen, aber mein riesiger Abnäher liess den kleinen horizontalen Abnäher wieder mal viel zu viel Inhalt haben – und da ist das „Tüten“ leider vorprogrammiert. Also habe ich mit doch für eine über den Brustpunkt laufende Naht entschieden. Wie immer brauche ich zusätzlich in den Seiten vertikale Abnäher.

Insgesamt habe ich alle Abnäher etwas schmäler gemacht, damit die Bluse schön locker sitzt. Ich werde einen angeschnittenen Besatz arbeiten, bei den Armlöchern evtl. mit Schrägstreifen verstürzen oder auch Besätze zuschneiden – mal sehen.

Im Rücken hab ich die hintere Mitte gerade gestellt und deshalb die Abnäher eher etwas breiter gelassen. Auch dort wird es 4 Abnäher sowie Schulterabnäher geben.

Der Stoff ist ein leichter reinweisser Baumwollstoff mit kleinem Elasthananteil.

Sommerbluse TZ

Ich hatte noch kleine Vintage-Blusenknöpfe im Fundus, die werden nun zum Einsatz kommen:

Vintageknöpfe

 

…habe ich aus Jersey genäht. Danke nochmal für den super Schnitt, Idgie! Das Material (irgendeine Viskosemischung) lagert schon seit ewigen Zeiten in einer meiner Stoffkisten.

Den Bund habe ich mit einem breiten Gummi verstürzt – das habe ich mir von den Konfektionsjerseyröcken abgeschaut. Einfach links auf rechts annähen, nach innen drehen und fertig!

Die Länge ist Midi – nicht ganz optimal für meine Proportionen, aber am Arbeitsplatz finde ich das im Sommer angenehmer.

Jerseyjupe ftg Bü

 

Tragefotos wie immer hier im Garderobenblog.

…ist nach einigen Änderungen fertig. Die Unterkante des rechten Vorderteils erwies sich als zu lang und sackte durch, der Knoten sass zu weit aussen. Kurz entschlossen habe ich gekürzt und so gefällt es mir jetzt.

Tragefotos wie immer im Garderobenblog.

Wickeltop ftg Bü

… wurde zum Einfassen des Top-Ausschnitts benutzt. In Weiss gefällt er mir für diesen Stoff sehr gut, da es schön frisch wirkt. Als nächstes muss ich dann entscheiden, ob das 2. Feststeppen mit einer Cover- oder einer Zickzacknaht besser geht bzw. schöner aussieht.

Ich habe, um eine leichte Dehnung des Gummis zu erreichen, auf 6 cm Kante 5.5 cm Gummiband aufgenäht. So kann nichts ausleiern – hoffe ich zumindest mal.

F-S-UWYH0014

Und damit ich fürs nächste Mal die Stichpositionen für den Zickzackstich weiss, hier noch ein Foto der Einstellungen 🙂 :

Stichposition Paspelgummi

…als kleines Intermezzo. Nach vielen Flick- und Änderungsaufgaben bin ich nun mit diesem Unterrock endlich mit allen „Pflichtnähereien“ fertig.

Ein Kaufrock aus Baumwollstretch hatte kein Futter – da mich das Klettern des Rocks beim Tragen von BW-Strumpfhosen nervte, habe ich mir einen schnellen Unterrock genäht. Der Rock hat einen Gehschlitz – deswegen musste der Unterrock dort eine Aussparung haben.

Das Prinzip ist simpel: man legt den Futterstoff im Stoffbruch auf und trägt die Hüftweite plus Bewegungsweite und  die Länge nach Wunsch ab. Die Nahtzugaben natürlich nicht vergessen: oben in Gummibreite, unten ca 2,5 cm zum Einschlagen. Ich empfehle, bei stark fransendem Stoff lieber etwas mehr zuzugeben – bei meinem war das Ausfransen so heftig, dass ich nochmal nachschneiden musste.

Die Aussparung für den Schlitz zeichnet man halbrund ein:

Schema schneller Unterrock

Dann habe ich einen Gummi mit Picotkante zum Ring geschlossen: da sich der Gummi beim Aufsteppen ziemlich dehnt, habe ich die Taillenweite minus 8 cm genommen. Das kommt aber sehr auf das Material des Gummis an, ich könnte mir vorstellen, dass es meist nicht soviel sein muss.

Nun obere Rockkante und Gummi achteln, Gummi mit Picotkante nach unten und Flauschseite nach aussen auf die rechte Seite des Futterrocks aufstecken und gedehnt mit Zickzackstich o.ä. aufsteppen. Gummi nach innen wenden und nochmal mit einem passenden Stich aufsteppen. (Ich habe den unterbrochenen Zickzack verwendet.)

Gummi auf Oberkante

Gummikante Unterrock

Rock säumen, bei der Aussparung ganz schmal die Kanten umlegen, dann schafft man die Rundung.

Aussparung für Gehschlitz

Und fertig ist das Teil:

Unterrock ftg

…sind als Ideengeber durchaus nicht zu verachten.

Ich habe mir aus dem Heft 4/2007 ein Wickeloberteil heraus gesucht und bereits auf meinen T-Shirt-Grundschnitt adaptiert.

Wickeltop nach burda 4-07 Mod 107

 

Vom Original übernommen sind die Saumschwünge und die Konstruktionsidee. Ich habe auf meinem Grundschnitt die Empire-Linie festgelegt, die natürlich bei mir wegen der Oberweite viel tiefer liegt. Ausserdem muss mein Modell Brustabnäher haben. Die Länge wird stark gekürzt, wie ich es immer benötige, wenn ich das Teil zu einem Jupe tragen möchte.

Der Stoff ist aus meinem Fundus: ein Viskose-Jersey mit kleinem graphischen Muster.

Das Probemodell habe ich auch bereits erstellt. Es sitzt schön und wirkt viel besser als ich es nach den burda-Fotos vermutet hätte:

Wickeltop Probemodell

… ist inzwischen fertig und ich bin recht zufrieden damit. Sie war jetzt schon einige Male im Einsatz und ist wunderbar bequem, leiert aber beim Tragen nicht zu sehr aus. Die Farbe ist perfekt: ein wirklich dunkles Marine (die Detailfotos sind etwas aufgehellt), das zu meinen gleichfarbigen Strickjacken passt. Fazit: ein wunderbares Basisteil.

Hose marine ftg

Hier noch einige Details:

Ich habe Hinterhosentaschen genäht – ganz ohne Taschen ist so eine Hose schon unpraktisch.

Taschen

Die Abnäher wurden jeweils abgesteppt:Abnäher

Den Nahtreissverschluss habe ich diesmal mit Haken und Öse etwas entlastet:

Verschluss

 

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