Archive für Kategorie: Entwurf

….und da ich noch allerhand dieser Wollstöffchen in meinem Fundus habe, die von der Länge gerade so für einen Jupe ausreichend sind, habe ich beschlossen, dass ich als nächstes Projekt einen leicht ausgestellten A-Jupe nähe. Er wird etwas über dem Knie enden, im Winter kann man diese Länge mit Strumpfhosen und Stiefeln gut tragen.

Hier die TZ und die Ansicht des Stoffs, der allerdings „in echt“ kleiner skaliert ist. Er ist ziemlich weich, ich hoffe, es ist dennoch etwas von der A-Form sichtbar.

Tweedjupe TZ

Das Modell ist sehr anspruchslos, deshalb bin ich für meine Verhältnisse schon relativ weit gekommen 😉

Tweedjupe

Da ich bei meinen eigenen Entwürfen mit A-Linien-Röcken bislang nicht so sehr gute Ergebnisse hatte, habe ich mal zu einem Fertigschnittmuster aus einem meiner vielen Nähhefte gegriffen. Durch die Mittelnaht können die Rockbahnen auch in der VM etwas ausgestellt werden, und ich glaube, dass genau das für den guten Fall sorgt.

Das Modell ist aus dem Heft „nähtrends“ 1/16, einem deutschen Abkömmling der ehemaligen „patrones“. Die Masstabelle im Heft lässt vermuten, dass die spanischen Frauen wohl eher Sanduhrfiguren haben  (die Taille ist im Verhältnis zu den restlichen Körpermassen viel schmäler konzipiert als in anderen Heften aus Holland oder Deutschland), was mir entgegen kommt.

Ich habe allerdings den Bund wegen meiner kurzen Taille weggelassen und werde wie immer innen einen Besatz arbeiten.

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…und ich fast jeden Tag frühmorgens zum Freibad für eine kurze Schwimmrunde radle, ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich kein wirklich unkompliziertes Jerseykleid habe, das man so eben mal schnell überwirft, das ohne Reissverschluss funktioniert und auch noch velotauglich ist.

Mit meiner aktuellen Kleiderauswahl muss ich entweder Verrenkungen in der Kabine machen (RV im Rücken…) oder die Rockweite ist wahlweise zu eng oder zu voluminös, sodass ich nicht gut Velofahren kann.
Und so muss das Schösschentop noch etwas warten, da meine engen Jupes im Moment ohnehin eher nicht zum Einsatz kommen.
Hier ist mein neuester Entwurf:

Sommerjerseykleid 18 TZ

Wer hier öfters mitliest, hat es sicher gleich erkannt: ab dem Gürtel handelt es sich um dieses Kleid hier, für das Oberteil habe ich meinen Jerseyshirtschnitt hergenommen, der keinen so riesigen Abnäher hat. Die schwarze Blende sorgt für Kontrast, den ich ja immer gerne einbaue. Der kobaltblaue Jersey liegt schon eine ganze Weile in einer meiner Stoffkisten, also wieder mal ein echtes UWYH -Projekt.

…wollte ich immer schon mal probieren. Mit meinem gut sitzenden Kleidoberteil konnte ich das nun in Angriff nehmen.

Geplant war in etwa so ein Modell:

Peplumtop

Das hier ist als erstes Probemodell dabei herausgekommen:

Schösschentop PM Bü

Eigentlich war das Oberteil für meine weiten Röcke geplant. Schon einige Zeit fühle ich mich in meinen engen T-Shirts, die ich meist dazu trage, nicht mehr so recht wohl.

Es zeigte sich aber, dass von dern Proportionen her dieses Modell viel besser zu meinen Bleistiftröcken passt:

Schösschentop PM

Für weite Röcke müsste das Ganze kürzer sein und evtl. das Peplum noch mehr ausgestellt, damit die Taille besser zur Geltung kommt (zumindest als Illusion 😉 )

Vielleicht werde ich mit diesem Probemodell noch eine weitere kleine Bastelei vornehmen. Zunächst werde ich aber diese Variante aus einem weissen Popelin nähen, der sich im Fundus befindet. Er ist etwas zu steif als Bluse und ich kann mir als dieses Top gut vorstellen.

Weitere Änderungen gegenüber meiner TZ werden sein, dass ich die Schulterpassen nun doch nicht einbaue. Ich hatte sie geplant, um die Teilung der Schulternaht zu vermeiden, aber diese Naht finde ich nun doch gar nicht so störend. Da man die NZG voraussichtlich durcheinen sehen wird, bringt die Quernaht ausserdem eher ungewollte Unruhe hinein.

Ich habe auch beschlossen, die Ärmel bei diesem Modell aus dem festeren Stoff wegzulassen. Auch der V- Ausschnitt wird noch etwas abgerundet und grosszügiger.

Den Kleidoberteilschnitt habe ich wie folgt abgewandelt:

Statt des zweiten Abnähers, der ja in steiferem Stoff zum Tüten neigt, habe ich stattdessen eine Naht eingebaut. Statt des Gürtelteils wurde die beim Kleid vorhandene etwas höher liegende Taille nach unten zur realen Taille verlängert, das Peplum habe ich aus dem unter der Taille abgezeichneten Kleidergrundschnitt durch Zulegen des vertikalen Abnähers erhalten.

Schösschentop Schnitt VT

…aus Baumwollstoff, der wahrscheinlich schon über 10 Jahre in den Tiefen meiner Stoffkisten ruhte wird mein nächstest Projekt.

Inspiration dazu war ein Kleid aus einer alten Knip (Nr. 7 Juli 2012), das ich wir immer auf meinen Grundschnitt adaptieren möchte.

Hier mal mein Stöffchen und die technische Zeichnung, bei der ich bereits die Zusatzabnäher eingezeichnet habe, Näheres dazu siehe unten.

Sommerkleid 18 Stoff

Sommerkleid 18 TZ

Und beide zusammen:

Sommerkleid 18 TZ 2

Das Kleid hat Wienernähte im VT, vertikale Abnäher im RT, ein Gürtelteil, der RV sitzt in der Seitennaht und das Rockteil mit Seitennahttaschen ist in Falten gelegt. Es soll gefüttert werden, die Länge wird voraussichtlich knieumspielend.

Wie man in der TZ erkennen kann, verläuft die Wienernaht nicht über den Brustpunkt, sondern daneben. Bei kleinerem Cup ist das kein Problem, der Brustabnäher ist kleiner, man legt ihn zu und drückt die entstehende kleiner Beule einfach platt. Bei grösserer OW ist das nicht möglich, man benötigt einen Zusatzabnäher, der entsteht, wenn man den von oben kommenden grossen Brustabnäher schliesst (siehe kleine rote Linie, die aufs Seitenteil zu eingezeichnet ist:

Da dieser kleine Abnäher nochmal gekürzt werden soll, ist der Winkel dann recht gross und neigt meiner Erfahrung nach zum Tüten. Deswegen möchte ich diesmal stattdessen einen zweiten Abnäher einbauen:

Im Rückenteil wird der Abnäher ebenfalls etwas verschoben, damit er über dem Faltenbruch liegt. Ich bin mir zur Zeit darüber noch etwas unschlüssig, wie man erkennen kann 😉 :

GS RT

Ausserdem wurde die hintere Mitte geradegestellt, da der RV in der Seitennaht ist und so das Rückengürtelteil nicht unterbrochen werden muss. Deswegen muss der Abnäher entsprechend auch noch vergrössert werden.

 

 

 

 

 

….wird mein nächstes Projekt. Die Ärmel sollen unten etwas bauschig werden und in schmalen Manschetten enden. Da das Material recht kräftig ist (ein Punto), möchte ich die offenen Kanten mit einem elastischen Schrägband einfassen.

In etwas so stelle ich es mir vor:

OT graphisches Muster TZ

Das Muster ist realiter etwas kleiner und dezenter.

…steht auf dem Programm. Es tut mir gut, wieder etwas zu nähen. Seit dem Sommer habe ich quasi pausiert – und merke, dass ich mein Hobby vermisst habe.

Das Projekt ist unspektakulär: ein leicht ausgestellter bodenlanger Rock (wie weit, das entscheidet die Stoffmenge) mit Gehschlitz (einer der Gründe, warum ich jetzt einen neuen möchte: bei meinem anderen kann ich beim Auf- und Abtreten nur ganz kleine Schritte machen…).

Der Stoff liegt schon lange bei mir in der Kiste: ein bestickter Popeline, der aber trotzdem festlich aussieht. Die zarten Blütenranken lockern das tiefe Schwarz etwas auf und mit einem schwarzen Oberteil kombiniert sollte das Ganze konzerttauglich sein.

Jetzt bastle ich am Grundschnitt und hoffe in etwa auf dieses Ergebnis:

TZ Konzertjupe Dez 17

 

 

…habe ich am Schnitt, denn die grosse Einhaltweite mit dem drohenden „Schwangereffekt“ liess mir keine Ruhe. Meine zweite Lösung finde ich etwas kurvenfreundlicher: einen Teil der Weite habe ich nun doch in einen seitlichen Brustabnäher genommen und so wurde die Weite über dem Bauch deutlich reduziert. Der Querabnäher ist jetzt weniger ausladend und das abdeckende Ripsband kann kürzer werden, was auch etwas weniger massiv aussieht.

 

 

…meines Lieblingssommerkleids, das mich jetzt über 9 Jahre begleitet hat und nicht mehr so ganz gut in Schuss ist steht als nächstes auf meinem Programm. Der Schnitt ist in der neuen Runde etwas optimiert: das Modell hatte Träger aus Ripsband, die es inzwischen nur noch aus Polyester gibt, was ich nicht so gerne auf der Haut trage und welche auch schon beim alten Kleid immer Tendenz zum Rutschen hatten. Deswegen werde ich nun „normale“ Träger arbeiten. Die Raffung vorne habe ich schon beim ersten Modell etwas breiter verteilen müssen, da es bei grösserer Oberweite nicht so gut aussieht, wenn sich alles in der Mitte ballt und dann viele Schrägfalten auf die Brust zu gehen. Das alte Kleid hatte ich noch nach einem anderen Grundschnitt erstellt, beim neuen Modell ist der Brustabnäher grösser und auch die Empirenaht, die vorher fast zu hoch sass wurde leicht tiefer gesetzt. Jetzt habe ich etwas mehr Einhaltweite, aber für die OW brauche ich die auch. Der Stoff ist wie beim alten Kleid ein gross skaliertes Blumenmuster, das Material eine leichte Baumwolle. Mal sehen, wie das dann fällt.

TZ Blumenkleid Juli 17Im Prinzip bin ich bei der Schnitterstellung wieder genau wie hier beschrieben vorgegangen.

Ein Probemodell fürs Oberteil habe ich auch schon genäht, der Ausschnitt muss noch ziemlich gekniffen und auch noch etwas mehr V-förmig ausgeschnitten werden.

PM Oberteil Kleid

 

…aus einem leichten BW-Stoff mit Zebradruck ist mein nächstes Projekt. Ich werde eine dünne 3/4-Leggings darunter tragen, denn meine Minizeiten sind definitiv vorbei. Der Stoff hat schon einige Lagerzeit hinter sich: Stoffkauf im Februar 16

Nachdem ich mich hier  schon erfolgreich im Tragen eines Zebramusters geübt habe, kommt nun die Steigerung des Musters in Blau 😉

So in etwa wird es dann wohl aussehen:

TZ Zebrakleid

Mein Kleidergrundschnitt hat nun schon 7 Jahre auf dem Buckel und jedes Mal, wenn ich ihn verwende, denke ich voll Dankbarkeit an meine Freundin idgie13, die ihn mir so wunderbar direkt am Körper abgesteckt hat. Er leistet mir auch nach so vielen Jahren immer noch treue Dienste!

….hat sich in meine Planung eingeschlichen – Schnittentwerfen und Nähen ist halt lustiger als Abändern… :-/

Die Farbe macht Lust auf Sommer und ist in einer verkürzten Länge, etwa 7/8. So kann man prima Ballerina-Schuhe oder Sandalen dazu tragen. Auch Schuhe mit Schnürdetails können zum Einsatz kommen.

Meine Planung: ein schmaler Bund, RV in der Seitennaht und aufgesetzte Taschen auf der Rückseite, an den Aussennähten werden unten kleine Schlitze eingearbeitet.

Etwa so:

Sommerhose türkis TZDas Material ist ein Baumwollstoff mit etwas Elasthan. Gegenüber meiner weissen Leinenhose habe ich 15 cm gekürzt und die Beinweite verschmälert. Wie immer gibt es zunächst eine Heftversion, um zu schauen, ob ich richtig kalkuliert habe.

 

 

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