Archive für Kategorie: Entwurf

… war das Erstellen dieses Schnitts und hat mich einiges an Geduld gekostet. Mal war das Halsloch zu tief, dann zu hoch, schliesslich musste es noch breiter gemacht werden. Auch mit dem Abnäher hatte ich zu kämpfen, bis er die gewünschte Position hatte.

Aber jetzt ist es doch in etwa so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe nur korrigierte Seite im Bild, auf der anderen Seite ist der Abnäher noch falsch platziert.

Der weite Ausschnitt muss noch etwas gekniffen und auch noch etwas höher gesetzt werden, sonst ist das Teil nicht alltagstauglich. Da das geplante Material doch etwas kräftiger als ein dünner Blusenstoff ist, habe ich es nicht so grosszügig weit wie in der TZ gemacht. Ich bin schon sehr gespannt, wie mein Stoff dann fallen wird.

Hat jemand Interesse an einem kleinen Tutorial zum gebauschten Ärmel und Stehkragenkonstruktion? Dann einfach einen Kommentar hinterlassen.

bluse-mit-choker…wird auch mein nächstes Nähprojekt.

In den Läden sieht man gerade sehr viele Oberteile und Kleider mit einem „Choker“, d.h. über einem Ausschnitt gibt es noch einen kleinen Stehkragen. Da ich nur Polyesterteile gefunden habe, wollte ich mir so ein Oberteil aus einem Material mit etwas mehr Naturfaseranteil nähen. Mein Stoff ist mittlerer Stärke, aber doch fliessend und soll angeblich 70% Baumwolle enthalten. Da sich die Farbe wieder mal schlecht fotografieren lässt, hab ich die TZ einfach mit dem entsprechenden Blau ausgemalt.

Bei den Ärmeln sieht man jetzt wieder mehr Volumen, wahrscheinlich werde ich das aufgreifen.

 

…lege ich nun bis auf weiteres meine Mantelnähpläne.

Gründe gibt es einige dafür:

  • Mein Stoff erwies sich als teilweise löchrig, entweder hat er zu lange gelagert oder ich habe es bislang nicht bemerkt. Es handelt sich nicht um Insektenfrass, soweit ich es beurteilen kann. Der Rest wird wohl noch für eine Jacke ausreichen.
  • Eigentlich war der Stoff auch etwas zu dünn für einen Wintermantel, wie ich ihn bräuchte. Schwarz ist ja eine meiner Standardfarben, in dünneren Qualitäten ist dieser „Posten“ in meinem Kleiderschrank bereits gut ausgefüllt, daher ist kein dringender Bedarf vorhanden.
  • In dickerer Qualität besitze ich bereits einen Kurzmantel in dunklem Marineblau und habe auch noch einen langen Wollmantel in Rot im Schlussverkauf gefunden. Also ist mein Mantelbedarf gedeckt, sodass ich einen weiteren neuen nicht unbedingt in dieser Saison brauche. Luxuriöse Verhältnisse – wenn ich daran denke, dass ich mir zu Studentenzeiten so manchen Winter keinen richtig warmen Mantel „gönnen“ konnte oder wollte, weil das Budget zu klein war (und meine Nähkenntnisse noch nicht so fortgeschritten).
  • Und last but not least bin ich ja seit geraumer Zeit eher nähabstinent, sodass solche Grossprojekte in all ihrer Langwierigkeit nicht die grösste Motivation bei mir auslösen. Ich fühle mich kleidungsmässig gut ausgestattet und brauche nur in kleinsten Dosen überhaupt etwas Neues. Manchmal wird ein nicht so optimales Teil noch verbessert (es gibt da einiges in der Warteschlaufe) oder ersetzt. Aber sonst kann ich mich von Lust und Laune (sofern vorhanden) leiten lassen und muss nicht auch noch bei meinem Hobby Pflichtaufgaben ableisten.
  • Der Schnitt ist an und für sich sehr schön – er wird auf jeden Fall mein nächstes Mantelmodell werden. Dafür werde ich mir dann einen geeigneten eher dickeren Wollstoff in Schwarz oder mit einem s/w-Muster besorgen. Ich plane eine Wiederaufnahme gegen Ende des Sommers, wenn die neuen Qualitäten in den Stoffläden auftauchen.

wintermantel-tz

…hab ich nun hinter mir und ich hoffe, dass ich alles richtig gemacht habe. So sieht der Schnitt aus:

schnitt-vt-rt

Der Gehschlitz wird natürlich nicht so hoch, ich hab ihn nur mal so gezeichnet.

Auch den Ärmelschnitt hab ich fertig, hier war es nötig, ihn wegen der vorgenommenen Schultererhöhung und -erweiterung etwas zu spreizen und zu erhöhen. Meine Einhaltweite beträgt 3,4 cm, das sollte gut hinkommen bei einem Wollstoff.

armelschnitt

 

… zu meinem neuen Projekt bin ich gerade. Da mein letzter Wintermantel 2011 entstand (und immer noch so schön ist, dass eine gute Bekannte von mir ihn erben möchte), wird es Zeit für einen neuen, da ich mich etwas daran satt gesehen habe. Ich freue mich aber, dass er weiterhin getragen werden wird.

Hier nun meine technische Zeichnung: ein Mantel mit Revers soll es werden, da ich noch nie ein solches konstruiert habe. Dazu (entgegen des jetzigen Trends) eine schmale, taillierte Form – ich hoffe, über die 2 Abnäher gut anpassen zu können. Der Wollstoff (ein schöner, edler tiefschwarzer Velourstoff, allerdings nicht sehr dick) wartet bestimmt schon 8 Jahre auf seine Verwendung 😳 Da die letzten Jahre fast alle meine Mäntel blau waren, füllt der schwarze also eine Garderobenlücke.

f-s-uwyh0015

…kommt mir das Kleid vor. So ganz glücklich bin ich noch nicht damit – ob ich den Ausschnitt doch etwas tiefer machen sollte? Beim Probemodell hatte mir das eigentlich so gefallen. Ich bin auch noch nicht sicher, ob das die bessere Lösung wäre… Die Träger werden aussen noch etwas schmäler, sie sind ja noch nicht verstürzt. Sorry für den Knitter – durch das viele Anprobieren ist der jetzt  besonders gut ausgeprägt. Die Passform finde ich gut, es ist halt ein locker sitzendes Kleid, und das soll es im Sommer ja auch sein.

2.Anprobe LkleidLeinenkleid pink HV

 

…ist als nächstes Projekt geplant. Im Moment hab ich den Luxus, dass ich jeden Morgen ins Schwimmbad radeln kann – und was eignet sich da besser, als ein luftiges Sommerkleid, das man auch nach dem Schwimmen schnell wieder übergezogen hat. In meinem Fundus hatte ich noch ein pinkfarbenes Leinen – etwas unsicher bin ich noch, was die Farbe betrifft, aber ich werde trotzdem mal einen Versuch machen. An den letzten Feinheiten was den Schnitt betrifft bin ich noch dran, es wird aber voraussichtlich so aussehen:

Leinenkleid pink TZ

Damit das Ganze nicht zu kitschig oder „süss“ wird (was man ja schnell einmal mit dieser Farbe assoziiert), habe ich eine sehr schnörkellose, schlichte Form gewählt. Allerdings ist es kein Prinzessinnen- oder Barbierosa, von daher hoffe ich, dass es einfach nur frisch und unkompliziert aussehen wird.

 

…passend zur Kirschensaison in den Läden  eröffnet die Sommernäherei. Etwas kleiner skaliert als auf der TZ ist das Muster schon. Ich werde wie immer keinen Bund machen, sondern innen einen Beleg arbeiten. Das ist bei meiner kurzen Taille einfach die beste Lösung.

Kirschenjupe TZ Stoff

…habe ich nun doch ziemlich „halsnah“ gezeichnet, denn ich werde dieses Kleid meist in kühler Umgebung tragen müssen. Da war mir der Ausschnittvorschlag von Julia (siehe die interessanten Links in den Kommentaren) nun doch etwas zu luftig. Aber nochmal danke an dich!

Hier mal eine Simulation mit Papier und dem Schmuck, den ich dazu tragen möchte:

AusschnittformUnd nun kommen schon die Verarbeitungsfragen: ist es empfehlenswert, den Ausschnitt noch etwas zu „kneifen“, damit die Kante nicht zu weit ist?

Ist es besser, einen Besatz zu zeichnen oder reicht das Verstürzen mit Futter (natürlich würde ich die Kanten vorher mit Formband verstärken)?

Wie appliziere ich die Spitze am besten? Sollte der Saum vorher schmal umgelegt werden oder einfach per Overlock versäubert werden? Oder schneide ich einfach nach dem Aufnähen den Stoff hinten weg, was mir allerdings eine recht instabile Kante zu geben scheint? Allerdings sähe es so am filigransten aus (die Spitze hat ja zwei Bogenkanten).

Das sind immer so die Themen, wo ich mir einfach mehr Fachwissen wünschen würde. Wer Tipps geben kann – nur zu, ich freue mich, wenn ich etwas dazulernen kann.

 

 

 

 

…wird dieses Kleid aus einem stretchigen Wollstoff. Ärmel und Saum möchte ich mit einer Spitzenborte abschliessen. Am Schnitt bin ich noch am Basteln, die Ausschnittform ist auch noch nicht in Stein gemeisselt.

So in etwa?

Spitzenkleid TZUnbenannt

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