Archive für den Monat: Mai, 2014

und das Top ist fertig. Es ist auch ganz hübsch geworden:

Top ungesäumt

Aber: es geht leider nicht mit meinem weissen Rock zusammen, für den ich es eigentlich vorgesehen hatte 😮
Im nachhinein ist mir klar, dass es in Uni viel besser gewesen wäre: entweder nur Pünktli oder ganz in schwarz. Dazu hätten die Reste allerdings nicht gereicht.
So wie es jetzt ist, wirken die vielen Unterbrüche (weisser Rock -schwarzes Mittelteil- Oberteil gepunktet) zu unruhig an mir. Und das schwarze Mittelteil ziemlich massiv. Mit schwarzen Unterteilen kombiniert ist das Ganze wieder schön. Nur hab ich leider keinen weiten schwarzen Sommerrock. Tragbar ist es auch mit einem schwarzen engen Jerseyrock, bei dem ich allerdings inzwischen Bedenken habe, ihn anzuziehen: er ist aus ziemlich dünnem Jersey und zeichnet wirklich alles ab. Ausserdem ist er schon etwas ausgeleiert, der Jersey war wohl auch nicht der beste. In Planung ist eigentlich eine Variante, bei der ich den Jersey doppelt verarbeiten will. So hätte er die richtige Dicke für den Sommer (die Romanitjerseys sind mir im Sommer zu massiv) und würde alle Unebenheiten gnädig verdecken.
Also bleiben nur noch meine schwarzen Hosen, was eigentlich o.k. wäre. Aber hier stimmt dann die Länge nicht mehr – ich  habe sie ja extra für den Rock konzipiert und auf Hosen wäre das Top zu kurz. Ich denke, ich werde nun den Saum mit einem kleinen, ganz dezenten Gummiband versehen, dann geht nur etwa ein Zentimeter von der jetzigen Länge ab und somit wäre diese gerade noch o.k. für Hosen. Auch auf dem schwarzen Jerseyrock in spe wäre die Länge in Ordnung. Für einen weiten Rock müsste ich ein Modell haben, wo die Falten tiefer ansetzen als beim weissen. Ich bin am überlegen, ob ich nicht das Modell nehme, aus dem ich meinen Winterwollrock genäht habe. Den würde ich allerdings verlängern, das sieht im Sommer bei meinen Beinen einfach besser aus. Bei diesem würde etwas mehr Toplänge funktionieren. Falls ich ihn denn wirklich nähen werde 😎
Uff, so geht es manchmal… aus einer vermeintlich guten Idee erwächst ein Rattenschwanz an neuen Projekten 🙄

Hier noch ein paar Anmerkungen zur Verarbeitung, vielleicht interessiert es ja jemanden.

Die Raffung unterm Busen habe ich mittels eines feinen, durchsichtigen Gummibands gemacht. Dazu habe ich die Gesamtweite festgelegt und die Partien markiert, die ich ohne Raffung haben wollte. Im gerafften Bereich ist also dann das Gummiband kürzer markiert und wird beim Aufnähen gedehnt. Anschliessend mit Zickzackstich aufnähen – denn es soll ja beim Anziehen etwas dehnbar bleiben, ich hätte sonst einen Reissverschluss einarbeiten müssen.

So sieht das in etwa aus:

GummibandGummiband aufgenähtRaffung

Den Ausschnitt habe ich mit einem Schrägstreifen verstürzt, der gleichzeitig den Tunnel für das eingezogene Gummiband bildet. Mein Gummi war 1 cm breit, der zugeschnittene Schrägstreifen 5 cm. Die Länge: so lang wie die gesamte Ausschnittkante plus Nahtzugaben.

Nachdem der Schrägstreifen zur Hälfte gefaltet und gebügelt ist (rechte Seite aussen) wird er so auf die Ausschnittkante gelegt, dass die Bruchkante 1,5 cm ins Oberteil hineinragt (je nach Gummibreite modifizierbar, es fällt beim Wenden etwas an Breite weg und der Tunnel muss ja auch noch abgesteppt werden).

Schrägband aufstecken

Die Enden habe ich dabei so gearbeitet: die eine Seite eingeschlagen und die andere hineingelegt. Man könnte natürlich auch zusammennähen, aber so ist es unkomplizierter.

Schrägbandverbindung

Nach dem Annähen werden die Nahtzugaben beschnitten und anschliessend der Streifen wie bei Verstürzen umgeheftet, gebügelt und der Tunnel festgesteppt.

Tunnel genäht

Das Gummiband habe ich an einigen Stellen festgenäht (z.B. in den Ärmelnähten), so konnte ich bestimmte Bereiche wie etwa den Rücken ungekräuselt lassen sowie den Grad der Raffung genau bestimmen.

Rücken Pünktlitop

 

 

 

… konnte ich durch das Probemodell gewinnen – und ich finde mal wieder, dass es keinerlei Zeitverschwendung war, eines zu machen! Ich hatte das untere Jerseyteil etwas zu grosszügig bemessen – das bedeutet dann auch, dass das Oberteil noch stärker unter dem Busen eingekräuselt werden muss. Jetzt hab ich die Mehrweite mal in etwa abgesteckt, allerdings sieht das Ganze an der Puppe mal wieder völlig anders als an mir aus. Ich konnte ihr das Teil fast nicht anziehen, sie hat so einen breiten Rücken! Bei mir funktioniert es aber gut. Auch die Ärmel sind o.k. Ich habe sie relativ lang gelassen, was eigentlich ganz gut aussieht. In kürzer betonen sie irgendwie meine doch etwas kräftigen Oberarme zu sehr.
Der Stoffmix sieht auch etwas seltsam aus, aber nachher mit den richtigen Stoffen wird es harmonischer wirken.

PM Pünktlitop

 

…finde ich immer am interessantesten. Ich hab den Topschnitt jetzt fertig – ob ich den Abnäher im Rückenteil nähen werde, weiss ich noch nicht. Das Original war hinten im schrägen FL und somit dehnbar. Jetzt hab ich die Befürchtung, dass es evtl. zu eng sein könnte. 🙄 Fast bin ich versucht, auch hier schnell ein Probeteil zusammenzutackern – auch damit ich sicher bin, ob die Unterteile an der richtigen Stelle ansetzen und das ganze ohne RV anziehbar ist 🙄 Und ob der neue Ärmel funktionieren wird und der Ausschnitt so o.k. ist… Probeteilsüchtig?

Schnitt Pünktli-Top

 

…hab ich mir als nächstes Projekt vorgenommen.

Die obere Hälfte wird aus einem Rest Viskosestoff bestehen, der schon länger in meiner Restekiste vor sich hin gammelt. Die untere Hälfte wird aus Jersey, ebenfalls ein Reststück, das hoffentlich genau dafür ausreichen wird.

Der Schnitt ist wie immer selbstgebastelt. Das Oberteil habe ich in ähnlicher Form schon einmal für ein Kleid verwendet – das Unterteil wird von einem Shirtschnitt abgeleitet. Die Ärmelvariante werde ich ausprobieren müssen – also wahrscheinlich erst einmal aus Probestoff einnähen. Die Länge wird genau auf meinen neuen Faltenrock  abgestimmt. Leider brauche ich für Röcke eine komplett andere Shirtlänge als für Hosen.

Pünktli-Top

Übrigens kam gerade die Meldung, dass dies schon mein 100. Beitrag hier war 😀

 

… meiner Tragefotos.

Outfit 5wFj

 

Weitere finden sich hier: http://berrysgarderobenblog.wordpress.com/2014/05/18/ein-weisser-faltenrock/

…ist fertig und hält mit dem Futter schön die Form, so dass das Modell leichte Fifties-Anklänge zeigt, was mir sehr gut gefällt. Jetzt darf die Sonne kommen!

Faltenjupe ftg Bü

Tragefotos dann demnächst, heute ist es zu spät.

..ist inzwischen auch fertig und darf diese Nacht schön aushängen. Am Wochenende wird dann das Werk vermutlich beendet werden. 😀

Futterrock

ist nun fertig genäht. Es lief alles relativ problemlos ab, bis auf einige „Klassiker“, die wohl immer wieder passieren müssen: der Unterfaden ist natürlich IMMER gerade dann zuende, wenn man eine gut sichtbare Naht absteppt.

Und obwohl mir das selten passiert, habe ich mir zweimal in den Finger gestochen und einige Blutstropfen auf dem schönen weissen Stoff verteilt 🙄 (zum Glück nur auf der Nahtzugabe).

Dafür waren die Nähgötter mir bei der hinteren Passe am RV gnädig und liessen diese auf den ersten Sitz schön aufeinandertreffen. 🙂

rückwärtige Passe

Und hier nun der Gesamteindruck:

Oberrock

Die nächsten Schritte sind, den Futterrock zuzuschneiden, die inneren Passenteile anzunähen und alles mit dem Oberrock zu verstürzen. Dann noch die Säume umnähen und mein weisser Sommerrock ist fertig!

 

… ist schon in den Startlöchern: es wird ein Basisteil, nämlich ein weisser Sommerrock. Ich werde ihn nach einem bewährten Schnitt aus der knip 3-2012 nähen.

Kniprock Mai 12 TZ

Modifikationen: keine Taschen, keinen Bund, kein Schleifchen, Länge kniebedeckend (ich fühle mich im Sommer in kürzeren Röcken ohne Strümpfe irgendwie ausgestellt mit meinen sehr weissen und nicht makellosen Beinen), gefüttert und mit einer aus meinem eigenen Grundschnitt hergestellten Passe. Die Mittelnaht werde ich auch nicht machen, ich sehe nicht, was sie für einen Sinn macht – sie verläuft ganz gerade und wird laut Heft genau im Fadenlauf aufgelegt, also kann man doch auch im Bruch zuschneiden, oder?
Ich wollte eigentlich zuerst eine Art Tellerrock probieren, aber dafür finde ich den Stoff (einen reinweissen BW-Popeline) zu schlicht und nicht fliessend genug. Durch die kleinen Falten in diesem Modell hat man etwas mehr Struktur und das passt meiner Meinung besser zu dieser Stoffqualität.

…ist nun endlich fertig. Noch etwas seltsam fühle ich mich darin, da die Farbe so ungewohnt ist, aber ich hab das Gefühl, dass ich mich an sie gewöhnen werde 😉

Wickelbluse ftg Bü

Wickelbluse ftg Sp 2

Wickelbluse ftg Sp 1

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