Archive für den Monat: Februar, 2014

…mit meiner Jerseyjacke. Die mir zur Verfügung stehende Zeit ist leider knapp bemessen, heute hab ich sie fürs Zuschneiden genutzt.

Und ich werde mir wieder eine kleine to-do-Liste zum Durchstreichen erstellen, so bekommt man auch im Schneckentempo ein kleinwenig das Gefühl, dass es einen Fortschritt gibt 🙄 :mrgreen:

Nächste Schritte:

  • alle Bezeichnungen übertragen
  • Armausschnitte mit Stütznaht versehen
  • Vordere Kanten, Halsausschnitt und Schulternähte mit Formband bebügeln

Mal sehen, ob ich am späteren Abend doch noch etwas Zeit finde.

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…waren vonnöten, sodass ich inzwischen soweit war mich zu fragen, ob ich mit dem Grundschnitt nicht schneller am Ziel gewesen wäre. 🙄 Aber was soll’s, es ist jetzt alles soweit o.k.. Die Schultern hab ich etwas verschmälert, an den Seitennähten und am Ärmel dann doch noch ein wenig zugegeben, zu eng wollte mir diese Region erscheinen, wenn ich dann doch noch einen Pulli o.ä. drunter ziehen möchte. Den Ärmel musste ich auch noch um 2 cm kürzen. Die Blende wird nun endgültig „richtig“ zugeschnitten, mit dem Schrägstreifen wird das einfach ein Murks, über den ich mich dann wohl zu sehr geärgert hätte.  Den Tunnelzug hab ich auch ausprobiert und ich denke, das wird so ganz gut klappen.

J-J Tunnelzug

Endlich sind also alle Versuche abgeschlossen und ich kann ans Zuschneiden gehen. 😀

…haben zu den gewünschten Erkenntnissen geführt. Zunächst hab ich den Schnitt in Gr. 36 auf Folie abgepaust und anprobiert – der Rücken schien mir dann doch etwas schmal und ich bin auf Gr. 38 gewechselt. Etwas voreilig, wie ich später beim Jerseyteil dann merken musste: der Halsausschnitt war oben ziemlich zu weit, sodass ich jetzt in der HM wieder 1,5 cm wegnehmen werde. Abnäher wären auch möglich gewesen, aber mit der Blende sind die eher nicht so angenehm.

Dann hab ich die altbekannte FBA gemacht, zunächst einmal 2 cm, denn ich wollte noch ausprobieren, wie breit ich die Blende mache. Es war dann doch etwas zu wenig, sodass ich insgesamt noch 2 cm dazugeben musste. Der Brustpunkt war danach ziemlich zu tief, ich konnte das aber dann erst anhand des Jerseyprobemodells erkennen.

FBA Jerseyjäckli

Dann habe ich die Blende ausprobiert: ja, es könnte gehen mit dem Schrägstreifen. Allerdings steht es trotz Dehnung hinten leicht ab, mal sehen, ob ich das mit sorgfältigerer Verarbeitung dann besser hinkriege. Da der Streifen in der HM eine Naht hat, kann ich dort vielleicht schon etwas Weite aus der Oberkante herausnehmen. Und die offenen Kanten müssen sehr gut gedehnt werden – evtl. hilft auch, sie schon vorher einzuschneiden?

Die Länge habe ich auch bereits rockkompatibel festgelegt – da das Jäckli eher etwas verspielt ist, werde ich es wahrscheinlich mehr zu Röcken tragen. In dieser Länge passt es sowohl zu meinen schmalen Röcken als auch zu dem schwarzen weiten Rock.

Jetzt werde ich noch den Ärmel austesten- der sieht wieder sehr burdamässig aus mit extrem hoher Armkugel…  🙄

Dann müsste ich noch ausprobieren, wie es mit dem Tunnelzug klappt. Ich denke, ich sollte ihn aus Jersey machen, damit nicht die Dehnbarkeit leidet. Der Jersey ist nicht so dick:  ich habe schon probiert, mit dem 12mm Schrägbandformer die NZG einzubügeln, das sollte ganz gut gehen.

PM JJ

…ist mein nächstes Projekt. So in etwa stelle ich es mir vor:

Jerseyjäckli TZ

Viele Fragen sind noch offen: erst einmal hab ich keinen Schnitt und möchte es mal mit dem Modell 117 aus der Burda 4/2010 probieren. Das Nachmessen hat ergeben, dass ich wahrscheinlich mit Gr. 36 auskomme, das ist schon breiter als meine gekauften Jacken. Allerdings wird wohl eine FBA nötig sein, und danach hab ich einen Brustabnäher. Aber das finde ich besser als diese Seitenfalte, die sonst immer neben dem Busen entsteht. Des weiteren hat die burda-Jacke eine schmale Knopfleiste – und es fragt sich, ob eine breitere Blende aus Chiffon sich ebenfalls so in Form bügeln lässt… Dann muss ich herausfinden, ob ich die Blende einfach nach aussen verbreitere oder ob es besser ist, die Breite am Jerseyteil abzuziehen. Die Burda-Jacke ist ja mit überlappender VM vorgesehen und ich möchte bord à bord – also anstossend.
Dann bin ich noch nicht sicher, ob und wie ich den Tunnelzug machen werde. Voraussichtlich wird er aussen aufgesteppt. Aber welches Material ist da am besten? Der Jersey könnte fast zu dick werden. Evtl. ist ein unifarbener schwarzer, feiner Stoff besser?
Also wie man sieht: Fragen über Fragen …   🙄
Und da wird ein Probemodell natürlich unausweichlich.  😎

Weiter geht es mit dem Korpus, also dem langen Mittelstück. Die Längsseiten werden aufeinander genäht:

Korpus

Nun den Boden rechts auf rechts mit dem zwischengefassten kurzen Gurtstück aufeinanderstecken und nähen:

Unterteil an Korpus Unterteil an Korpus ftg

Von rechts sieht das Ganze dann so aus:

Unterteil an Korpus ftg aussen

Das gleiche Prozedere dann mit dem Oberteil, diesmal das lange Gurtteil zwischenfassen:

Oberteil an Korpus

Und fertig ist das gute Stück!

YM-Hülle fertig

YM-Hülle stehend YM-Hülle hängend

… geht hier weiter.

Nun werden die Tragegurte genäht. Die individuellen Masse muss man an sich selbst anprobieren, ich  habe etwa 70 cm für das längere, 30 cm für das kürzere Teil gewählt. Die Breite inklusive NZG beträgt 10 cm. Die Einlage wird jeweils nur auf die Hälfte des Gurtes aufgebügelt – und zwar ohne Nahtzugaben. Da ich kein so langes Stück Einlage hatte, musste ich stückeln – einfach ein wenig überlappen lassen. Man merkt es nachher nicht, obwohl die Einlage sehr fest und etwas steif ist ( ich habe Vlieseline H 250 für die Gurte verwendet)

Gurt mit Einlage

Nun lassen sich prima die NZG der Längsseite umbügeln, anschliessend in der Mitte umbügeln und die 2. Längsseiten-NZG umbügeln. Durch die Umbrüche kann schon einmal ein Millimeter verloren gehen, deswegen ist es wichtig, zu überprüfen, wieviel NZG man an der anderen Seite noch hat, um einen genauen Randabschluss zu bekommen.

NZG umbügeln 2.NZG umbügeln

Nun das Gurtteil wieder rechts auf rechts wenden und mit den eingeschlagenen NZG an einer Schmalseite verstürzen, anschliessend die Ecken beschneiden und alles wenden. Die anderen Seiten lasse ich offen, da sie nachher innen sind und dort ohnehin zwischengefasst werden.

Verstürzen Ecken beschneiden

Nun wenden und sehr gut aufeinanderheften  (ich betone das nochmal extra, denn das Teil ohne Einlage kann sich beim Nähen ganz anders verhalten als das mit!) und knappkantig absteppen. Ich habe beide Seiten abgesteppt (also auch die Bruchkante), so sieht es einheitlicher aus.

Gürtelteile fertig

Jetzt werden die Halbringe angenäht. Ich habe 4cm breite gewählt, da das meine Gurtbreite werden sollte. Zunächst habe ich beim längeren Teil das verstürzte Ende durch beide Ringe gezogen und gut angenäht (duch das X hält das Ganze bombenfest). Man sieht auf den Fotos zunächst die linke Seite, dann das Ganze von aussen.

Gurt mit Halbringen hinten Gurt mit Halbringen vorne

Das kürzere Teil wird dann nachher, wenn die Hülle fertig ist, wie folgt eigefädelt:

Einfädeln 1

Zunächst also durch beide Ringe ziehen, anschliessend dann umklappen und durch einen Ring wieder zurückfädeln:

Einfädeln 2

…wird mein kleines Tutorial die Herstellung der Hülle erläutern.

Zunächst habe ich die violetten Teile zugeschnitten: ein Oberteil, ein Unterteil und den Kreisboden.  Beim Oberteil wird nun die Knopflochposition festgelegt. Dabei muss man darauf achten, dass man etwas Abstand von der Naht hat und das Knopfloch nur so lang ist, wie der fertig genähte Durchzug es zulässt.

Knopflochposition

Anschliessend die Knopflöcher aufschneiden und evtl. vernähen. Dann wird das Teil an den Längskanten (also die kürzeren) zusammengenäht. Anschliessend die schmale NZG am oberen Ende umbügeln, den Stoff an der markierten Umbruchlinie nach innen umlegen und knappkantig feststeppen.

Von innen gesehen sieht das dann so aus:

Tunneldurchzug

Nun mit Hilfe einer Sicherheitsnadel die Kordel einfädeln:

Kordel einziehen

Den Kordelstopper einfädeln. Die exakte Länge der Kordel bestimme ich später.

Soweit wären wir also:

Oberteil

Weiter geht es mit dem Unterteil. Zunächst werden beide Teile (der Boden und das Unterteil) mit Einlage bebügelt, denn sie tragen ja nachher das Hauptgewicht der Matte.

Einlage

Nun das Unterteil zum Ring schliessen (an den Schmalseiten), dann den Boden in diesen „Ring“ einnähen:

Boden an U-Teil

Wie man sieht, hat man oberhalb der Nahtlinie recht viel Mehrweite – aber keine Bange, mit Pi wurde der Kreisumfang korrekt berechnet, also kann nichts schiefgehen! Wer es etwas bequemer haben möchte, kann auch von Anfang an eine schmälere NZG wählen, dann gibt es weniger zu verteilen.

Boden versäubert

Wie man sieht hat alles seinen Platz gefunden. 🙂  Von aussen sieht es jetzt so aus:

Unterteil fertig

…steht als nächstes Projekt auf dem Programm.

Hier nun meine Berechnungen (wer einen Denkfehler bemerkt, bitte melden!):

Yogamatte TZ und Berechnung

Über den Gurt muss ich mir noch Gedanken machen, ich brauche noch Ringe zum Verstellen. Wo näht man denn statisch gesehen den Gurt am besten an? Am liebsten würde ich ihn jeweils aus den Nähten herausführen, wo die Farbe wechselt. Spricht etwas dagegen?

…an der Frau darf auch hier im Nähblog nicht fehlen:

Hahnetrittkleid ftg

Wer sich für die weiteren Tragevarianten interessiert, ist herzlich in meinen Garderobenblog eingeladen:

http://berrysgarderobenblog.wordpress.com/2014/02/02/ein-hahnetrittkleid-und-verschiedene-tragevarianten/

…ist heute fertig geworden  😀   Die letzten Arbeitsschritte waren der Futtersaum und der Gehschlitz. Hier ein Blick auf das Innen und Aussen.

 Futter Gehschlitz

Gehschlitz

Und schliesslich das fertige Kleid an der Büste:

Hahnentrittkleid fertig Bü

Leider passt es der Büste trotz extra angezogenem BH nicht so besonders gut – aber das kenne ich ja schon. Der Umfang in cm sagt eben nichts darüber aus, wie diese cm verteilt sind 🙄

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