Archive für Kategorie: Nähen

…liess sich flott nähen und deshalb bin ich auch schon fertig. Der leichte Baumwollstoff ist einigermassen blickdicht, und so kann es ungefüttert bleiben. Einen kleinen Schrecken erlebte ich noch beim Ausschnitt: diesen hatte ich zunächst abgesteppt, woraufhin er irgendwie brettartig abstand 😯 Zum Glück war das dann nach dem Auftrennen und anschliessendem Aufsteppen der NZG auf den Besatz nicht mehr so. Das Kleid sitzt eher locker, was aber im Sommer von Vorteil ist. Ein Tragefoto gibt es wie immer im Garderobenblog zu sehen.

Blumenkleid Bü

…ist auf dem Muster meines Kleids und ich bin etwas verunsichert, ob man mich darin überhaupt noch sehen wird. Die roten Blüten alleine mit viel Schwarz drumherum wären wahrscheinlich schon vollauf genug gewesen. Leider findet man solche Muster aber so gut wie nie. Schwarzgrundig, mit kräftigen, aber nicht zu vielen verschiedenen Farben, eher ruhig in der Anordnung – das wäre meine Wunschversion. Mal sehen, wie das Kleid schlussendlich an mir aussehen wird, wenn es fertig ist.

Hier sieht man schon mal die Heftversion, den Querabnäher hab ich noch nicht zugenäht, da ich morgen im Hellen entscheiden möchte, wieviel Raffung ich haben will. Trotz Kneifens ist der Halsausschnitt noch zu weit, da werde ich wohl in der VM etwas wegnehmen müssen. Ich werde ihn nochmal am Schnitt überprüfen, ob er sich vielleicht etwas ausgedehnt hat.

Heftversion

 

…meines Lieblingssommerkleids, das mich jetzt über 9 Jahre begleitet hat und nicht mehr so ganz gut in Schuss ist steht als nächstes auf meinem Programm. Der Schnitt ist in der neuen Runde etwas optimiert: das Modell hatte Träger aus Ripsband, die es inzwischen nur noch aus Polyester gibt, was ich nicht so gerne auf der Haut trage und welche auch schon beim alten Kleid immer Tendenz zum Rutschen hatten. Deswegen werde ich nun „normale“ Träger arbeiten. Die Raffung vorne habe ich schon beim ersten Modell etwas breiter verteilen müssen, da es bei grösserer Oberweite nicht so gut aussieht, wenn sich alles in der Mitte ballt und dann viele Schrägfalten auf die Brust zu gehen. Das alte Kleid hatte ich noch nach einem anderen Grundschnitt erstellt, beim neuen Modell ist der Brustabnäher grösser und auch die Empirenaht, die vorher fast zu hoch sass wurde leicht tiefer gesetzt. Jetzt habe ich etwas mehr Einhaltweite, aber für die OW brauche ich die auch. Der Stoff ist wie beim alten Kleid ein gross skaliertes Blumenmuster, das Material eine leichte Baumwolle. Mal sehen, wie das dann fällt.

TZ Blumenkleid Juli 17Im Prinzip bin ich bei der Schnitterstellung wieder genau wie hier beschrieben vorgegangen.

Ein Probemodell fürs Oberteil habe ich auch schon genäht, der Ausschnitt muss noch ziemlich gekniffen und auch noch etwas mehr V-förmig ausgeschnitten werden.

PM Oberteil Kleid

 

… der Saum ist ab… nach vielem Hin und Her ist nun aus dem Kleid ein Oberteil geworden. Nach dem Berichtigen des ausgehängten Saums (mir scheint, diesen Stoff muss man nur angucken und schon ändert er seine Form 🙄 ) probierte ich das Teil mit Leggings an. Leider sah das an mir überhaupt nicht gut aus. Es war klar, dass ich ohnehin eine „richtige“ Hose würde darunter tragen müssen. Dafür sah eine etwas kürzere Variante einfach peppiger aus. Zunächst versuchte ich noch eine doppellagige Variante mit hervorblitzendem Futter – da der Futterstoff aber nicht schön genug ist, hab ich das wieder verworfen, obwohl es vom Stoff mal abgesehen gar nicht schlecht aussah. Und nun also schlicht und einfach eine „Tunika“ – Longbluse- Oberteil – wie immer man das nennen möchte.

Bis zum Schluss bockte das Zebra und auch sein Futter, noch auf den letzten Zentimetern zeigten sich hartnäckige Saumfalten. Für heute habe ich wirklich genug vom Auftrennen und Saumnähen. Soviel zu „schön, dass es mal so flott vorwärts geht“…

Morgen dann voraussichtlich die Tragefotos.

Zebratunika fertig

 

…bin ich gerade. Nach längerem Studieren im Spiegel war mir klar, dass meine Idee einer doch ziemlich ausgestellten A-Linie weder für diesen Stoff noch für meine Figur besonders günstig sein würde. Es sah alles seeehr weit um die Hüften aus. Also habe ich die Seitennähte wieder etwas enger gemacht. Nun fiel es mehr auf, dass ein Kleid so ohne Taillenbetonung mich ziemlich üppig aussehen lässt. Diese Erkenntnis ist nicht neu, aber irgendwie will ich es nicht einsehen… 😉 🙄 Also dann doch wieder aufs Altbewährte zurückgegriffen und im Vorderteil Abnäher eingebaut, was ich eigentlich aufgrund des Musters nicht machen wollte. Aber es ist figürlich einfach viel besser für mich. Nun tütete allerdings der Abnäher aus der Seitennaht, denn (auch das sollte eigentlich gelernt worden sein): ich muss die Abnäherspitze bis zum Brustpunkt führen, zumindest bei dieser Art Abnäher von schräg unten. Um die viele Luft an der Brustspitze zu vermeiden, habe ich ganz unorthodox den vertikalen Abnäher über den BP hinaus verlängert. So kann man viel besser der Brustrundung folgen. Gerade die Spitze möchte man ja eher etwas abgerundet haben.

Abnäher über Brustpunkt

Und last but not least stellte sich heraus, dass der Saum sich total zipfelig verzogen hatte, also alles nochmal abgesteckt – genäht wird der dann morgen.

Das liest sich jetzt alles so flüssig – ich habe aber mächtig viel Zeit verbraten. Es gelingt mir einfach nicht, auch mal „Fünfe gerade sein zu lassen“. Das ist wohl ein Charakterzug von mir – halbe Sachen fallen mir schwer. Ganz oder gar nicht ist meist die Devise. Ist das nun eine Stärke oder eine Schwäche?

 

Zipfelsaum

 

…ist keine Hexerei und so nutze ich mal die Gelegenheit für ein kleines Tutorial.

Ausgangspunkt: bei Vorder- und Rückenteil des Kleids und des Futters wurden Abnäher (und je nach Modell evtl. mittlere Nähte) genäht, beim RT des Kleids habe ich auch schon den Nahtreissverschluss eingenäht. Schultern- und Seitennähte sind beide noch offen.

Man legt nun das Kleid rechts auf rechts aufs Futterkleid – sowohl bei VT wie beim RT. Nun werden der Halsausschnitt und die Armausschnitte aufeinander genäht. Dabei bis etwa 3,5 cm unterhalb der Schulternnaht noch nicht zunähen (siehe gepunktet markierter Bereich)!

Verstürzen Ausschnitt, Armausschnitte

Beim RT gibt es noch eine Spezialität: am RV-Schlitz werden die umgelegten Futterkanten mit etwas Abstand zur RV-Naht des RT festgesteckt:

Futter am RV

Anschliessend dann die NZG des Kleids mit dem RV auch in Richtung Futterkante umlegen (reicht über die Futterkante hinaus) und feststecken:

NZG Kleid nach aussen

Wenn man das nun so festnäht, hat man eine schön verstürzte Ecke.

Nach dem Aufeinandernähen werden die Nahtzugaben beschnitten (ich mache das immer etwas stufig) und bis zur Nahtlinie eingeschnitten (siehe Markierungen).

Einschneiden

Ich bügle die beschnittenen NZG noch auf dem Kantenholz aus:

Ausbügeln mit Kantenholz

Nun wird das VT gewendet und die Träger werden in den Trägeröffnung des RT eingezogen, und zwar so, dass die beiden Kleidteile und die beiden Futterteile jeweils rechts auf rechts liegen:

VT ins Rückenteil ziehenJetzt können die Schulternähte geschlossen werden, zunächst die des Kleids:

Schulternähte Kleid geschlossen.jpgEs folgen die Futterschulternähte, das Ganze sieht dann so aus:

Schulternähte beide geschlossen

Das Ausbügeln mache ich ebenfalls auf dem Kantenholz, auch ein Kochlöffel ist möglich – die Nahtöffnungen der Aussennähte sind ja nach dem Schliessen beider Schulternähte recht klein.

Nun legt man die noch nicht genähtenAussenkanten des Ausschnitts und der Armausschnitte (siehe Markierungen)  aufeinander (also Kleid auf Futterkleid) und näht diese fest. Dazu greift man in die Träger hinein und kann etwas Stoff vorziehen, dann geht es ganz leicht:

Restliche Ausschnittkanten schliessen

So, das wäre geschafft. Nun kann gewendet werden – die Kanten werden von der Futterseite aus gebügelt, dabei lasse ich immer ein kleinwenig vom Stoff überstehen:

vom Futter aus bügeln

An dieser Stelle kann man nun an den Ausschnitten entweder die NZG des Kleids auf das Futter steppen, damit nichts hervorblitzt oder von aussen absteppen. Diesmal hab ich mich fürs Letztere entschieden. Die Ärmelausschnitte steppe ich erst nach dem Zusammennähen der Seitennähte ab.

Jetzt sind die Seitnnähte dran: diese können von Kleid und Futter durchgängig zusammengenäht werden. Ich beginne aber immer sowohl bei Kleid wie Futter jeweils an der Seitennaht von oben, um im Bedarfsfall den Stofftransport besser managen zu können:

Seitennähte schliessen

Hier ein Blick auf das gewendete Teil mit den Absteppungen:

gewendet und abgesteppt

Ausschnitt vornAusschnitt seitlich hinten

An dieser Stelle möchte ich mal wieder als Standardwerk das burda-Buch „Nähen leicht gemacht“ empfehlen. Da findet man in kompakter Form für alle Nähtechniken gute Beschreibungen und Zeichnungen (nein, ich werde von denen nicht gesponsert… 😉 )

 

…muss bei mir eigentlich immer sein, damit ich das Material beurteilen kann. Hier hat sich ergeben, dass der Stoff sehr zart und fast durchsichtig ist. Daher werde ich mit Futter verstürzen. Die Passform gefällt mir und ich freue mich schon aufs fertige Teil. Das Nähen macht besonders viel Spass, wenn man über die Verarbeitung nicht soviel grübeln muss und daher schön flott voran kommt.

An der Büste ist der Sitz wie immer nicht zu beurteilen, Hals und Armausschnitte haben jetzt auch noch die NZG dran und wirken daher zu breit bzw. zu wenig tief.

Zebrakleid Heftversion

…aus einem leichten BW-Stoff mit Zebradruck ist mein nächstes Projekt. Ich werde eine dünne 3/4-Leggings darunter tragen, denn meine Minizeiten sind definitiv vorbei. Der Stoff hat schon einige Lagerzeit hinter sich: Stoffkauf im Februar 16

Nachdem ich mich hier  schon erfolgreich im Tragen eines Zebramusters geübt habe, kommt nun die Steigerung des Musters in Blau 😉

So in etwa wird es dann wohl aussehen:

TZ Zebrakleid

Mein Kleidergrundschnitt hat nun schon 7 Jahre auf dem Buckel und jedes Mal, wenn ich ihn verwende, denke ich voll Dankbarkeit an meine Freundin idgie13, die ihn mir so wunderbar direkt am Körper abgesteckt hat. Er leistet mir auch nach so vielen Jahren immer noch treue Dienste!

…ist nun fertig geworden. Dafür, dass ich sie fast nicht fertig genäht hätte bin ich nun doch recht zufrieden, vor allem, da ich (wie geschildert) ohnehin keine brauchbare Kaufalternative gefunden habe.

Sommerhose türkis ftg

Ein Tragefoto findet sich hier.

Vielleicht noch einige Details:

  • vorne sind doppelte Abnäher eingearbeitet
  • hinten gibt es eine kleine Passe, die aber durch das Heben der Hose nicht mehr ihre ursprüngliche Form hat – das nächste Mal fällt die sicher weg

Abnäher

  • den inneren Bund habe ich einfach offen gelassen und dann von aussen abgesteppt. Das finde ich weniger auftragend als das Einschlagen des Innenbunds. Und nein, das Overlockgarn ist nicht gelb sondern helltürkis…Bund innen
  • Und hier noch ein Blick auf die Gesässtaschen inklusive Hängepo und Hinterhosenfalten 😉 Ja, die Schrittvertiefung habe ich durchgeführt. Hätte vielleicht noch mehr sein müssen? Nun ja. An den Nahtzugaben der Taschen sieht man, wie „wunderbar“ dieser Stoff zeichnet…. *soifz*

Taschen hinten

Ein wenig Trost finde ich darin, dass bei an Models fotografierten Kaufhosen genauso viel Stoff unter dem Hintern zu hängen scheint:

Rückseite Kaufhose

 

 

… macht sich wieder bei mir breit. Nachdem ich zunächst den Schnitt meiner Leinenhose verwendet hatte, zeigte es sich, dass dieser als engere Hose aus Stretchstoff nicht so richtig gut funktioniert. Nach einigen nicht befriedigenden Änderungsversuchen habe ich dann von einer recht gut sitzende Kaufhose (ja, solch seltene Exemplare gibt es) den Schnitt abgenommen, neu zugeschnitten und einfach mal ein Heftmodell probiert. Zum Glück war der neue Schnitt ja etwas enger und liess sich so auf den vorherigen Hosenteilen auflegen. Bei der Hinterhose reichte es nicht und ich musste eine Passe ansetzen.

Allerdings war ich den Schnitt betreffend wohl etwas zu optimistisch – mein Stretchmaterial verhielt sich komplett anders als der zwar leichte, aber eher formstabile Baumwollstoff der Kaufhose. Es ist so schwierig, ein geeignetes Material zu finden! Entweder sind die Stoffe zu weich und stretchig (so wie meine jetzt) oder zu steif und unnachgiebig. Die gekauften Teile haben nur einen minimalen Anteil an Elasthan und sind recht fest gewebt. Sowas finde ich im Stoffgeschäft irgendwie nicht.

Nach der ersten Enttäuschung hab ich die Hose erst mal wieder zur Seite gelegt und bin in die Stadt, um mir eine zu kaufen. Aber da kam ich noch gefrusteter nachhause – die Kaufhosen waren ebensolche Faltenbündel auf der Rückseite und warfen zusätzlich noch Diagonalfalten wegen meiner X-Beine. Dafür war ich ich nicht bereit, soviel Geld auszugeben, zumal auch meist das Verhältnis Taille-Hüfte bei mir nicht stimmt und ich die Taille hätte enger machen müssen. Auf dem Hin– und Rückweg studierte ich alle Hosenhinterfronten und muss sagen, dass eigentlich nur die Stretchjeans relativ faltenfrei auftauchten. Bei sehr vielen Hosen entdeckte ich äusserst faltige Kehrseiten.

Nun sah ich mein häusliches Hosenwerk wieder etwas freundlicher an und entschloss mich, das Teil doch nicht in die Tonne zu kloppen und nicht aufzugeben.

Also ging der Änderungsmarathon los: da ich jetzt auch allmählich zur Hängehinternfraktion gehöre, wurde die Schrittkurve vertieft, ausserdem die hintere Mitte angehoben. Das brachte eine kleine Verbesserung bei der faltigen Rückseite. An der etwas wolkigen Vorderfront habe ich dann noch wie bei der Leinenhose etwas Weite weggekniffen. Die X-Bein-Änderung hab ich auch gemacht, obwohl die bei der gekauften Hose nicht nötig schien.

Hier mal ein erster Eindruck, jetzt wird noch der Bund fertig genäht und die Hose gesäumt. Das Material „zeichnet“ ziemlich stark und schmiegt sich an den Stellen mit Luft drunter leider faltig an. Da es aber keine bessere gekaufte Alternative gab, werde ich die Hose trotzdem fertig nähen.

 

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