Archive für Beiträge mit Schlagwort: Blende

… hatte ich ja noch versprochen nachzuliefern. Irgendwann gibt es auch noch mehr Varianten im Garderobenblog.

Jerseyjacke Büste

Durch den Tunnelzug kann man die Weite in der Taille nach Belieben regulieren. Die Länge ist eher kurz, so kann ich die Jacke auch zu ausgestellteren Röcken tragen. Hier also beide Varianten: einmal locker ohne Zug in de Taille und dann etwas gerafft.

J-Jäckli ftg Sp J-Jäckli ftg Sp 2

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… ist mir die zweite Runde gelungen. Allerdings mit wesentlich mehr Arbeitsaufwand 🙄 Nach dem erneuten Zuschneiden der 4 Blendenteile und der Organzaeinlage habe ich wieder die obere Blende auf den Organza geheftet und dann eine Stütznaht an der äusseren Kante gemacht. Das Blendenschnittmuster habe ich dabei auf die Teile gesteckt, um genau die Form zu halten, ebenso beim anschliessenden Verstürzen mit dem unteren Blendenteil.

Blende kontrolliert

Nach dem Verstürzen wurde dann nochmal alles aufeinander geheftet, die Blende erneut aufgesteckt und die äussere NZG festgelegt. Anschliessend hab ich dann vorsichtshalber erst alles von Hand geheftet, um noch einmal zu schauen, ob alles gut hinkommt.

Und es sieht auf jeden Fall schon mal viel besser aus als bei der ersten Runde:

Blende Runde 2Blende Tisch

Für den Tunnel habe ich den Schrägbandformer benutzt, so hat man die NZG einigermassen gleichmässig umgebügelt. Das Aufsteppen von Jersey ohne Verziehen ist auch wieder eine Kunst für sich, aber ich übe mich darin, auch nicht ganz Perfektes ab und zu in Ordnung zu finden B-)

 J-Jäckli0009Tunnel

… hab ich gerade hinter mir und es haben sich daraus interessante neue Erkenntnisse ergeben:

1. hat sich die vordere Kante durch das Formband leicht verkürzt (etwa 4 mm pro Seite. Also: in Zukunft immer nach dem Aufbügeln von Formband das Teil nachmessen, wenn die Länge der Vorderkante eine grosse Rolle spielt (wie eben bei der Blende). Und dann das Blendenschnittmuster entsprechend anpassen.

2. hat sich die Blende auf der einen Seite (der welligeren) um 1 cm, auf der weniger welligen um 0,5 mm gedehnt. Zusammen mit der Verkürzung der Vorderkante wundert es mich jetzt überhaupt nicht mehr, warum das wellig herauskam. Immerhin bis zu 1,4 cm Unterschied in der Länge! Damit ich das Dehnen der vorderen Blendenkante besser verhindern kann, werde ich den Rat beherzigen, den mir die immer sehr hilfsbereite Julia von sewing galaxy gegeben hat: auch an der vorderen Blendenkante werde ich eine Stütznaht machen, dann kann ich so die Form der Blende nach dem Zuschneiden nochmal genau anpassen (wer schon mal diese fludderige Viskose zugeschnitten hat, weiss, wovon ich rede – und auch der Organza ist alles andere als formstabil ) So, jetzt hoffe ich sehr, dass meine Messungen und Überlegungen richtig waren. Auf geht es zur zweiten Runde!

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…werde ich leider bei meiner Jacke brauchen… 🙄

Ich habe heute einen langen Nähtag mit der Blende verbracht und leider ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend 😦 Die Blende wellt vor allem im Bereich des V-Ausschnitts. Das Blendenschnittteil hat also zuviel Weite an den vorderen Kanten. Man kann wahrscheinlich nicht einfach eine Blende anzeichnen und dann so nähen, sondern ich hätte die Aussenränder etwas kneifen müssen, d.h. einschneiden und zusammenschieben. Oder hat jemand eine andere Idee, was die Ursache sein könnte? Besonders gedehnt habe ich nicht, alles sorgfältig geheftet und ja auch die Organza-Innenlage. Ob eine aufgebügelte leicht Einlage doch besser wäre? Der Organza ist ja auch nicht besonders formstabil. Allerdings gefällt es mir sehr, dass der Stoff dadurch transparent und leicht bleibt.
Schade, schade – ich hab eine so schöne und perfekte Innenverarbeitung gemacht. Aber so kann es nicht bleiben, ich werde die Jacke so nicht tragen, wie ich mich kenne 😮
Es hilft nichts – ich werde alles auftrennen müssen. Blöd ist nur der Bereich beim Halsausschnitt – der wurde eingeschnitten und evtl. muss ich jetzt wohl die Naht etwas weiter innen verlaufen lassen. ausserdem ist es nicht so lustig, mit einer nur noch minimalen NZG arbeiten zu müssen.

Hier mal die Bilder, beim zweiten habe ich die überschüssige Weite an einer Seite weggesteckt:

Wellige BlendeJ-Jäckli0024

…ist geglückt, d.h. ich hatte zum Glück noch Stoff, um den rückwärtigen Besatz neu zuzuschneiden. Wie immer sehe ich aber mal wieder überdeutlich alle nicht so perfekten Stellen, aber ich übe mich darin, sie etwas weniger tragisch zu nehmen.

Blende ftg

Und jetzt muss wieder meine To-do-Liste her, denn ein Berg Arbeit wartet auf mich als da wäre:
Taschenschnittmuster zeichnen
Taschenblenden zuschneiden und mit Einlage versehen
Futter bügeln
Futter zuschneiden
Taschen mit Blenden und Futter versehen, aufsteppen (da fällt mir gerade ein, dass ich das mit 2 verschiedenen Garnfarben machen muss…)

…sollte man eigentlich sofort mit dem Nähen aufhören. Leider habe ich das heute nicht berücksichtigt und noch im letzten Moment beim Zurückschneiden der Besatznahtzugaben ein hübsches Loch in den Halsbesatz geschnitten… Tja, da hilft nur das Motto „Eile mit Weile“ – ich werde den löchrigen Besatz abtrennen und einen neuen zuschneiden müssen.:-/ Dummerweise sind die Nahtzugaben schon wunderbar zurückgeschnitten, gottseidank aber noch nicht eingeschnitten
Die Blende hab ich eigentlich ganz gut dranbekommen, die Rundungen legten sich dank Einschneidens einigermassen:

Blende

Und das ist der jetzige Stand (der Besatz ist aus oben geschilderten Gründen noch nicht ausgebügelt und daher sieht alles noch etwas schief und krumm aus. Aber ich bin zuversichtlich, dass es noch etwas werden wird 😉 ):

Blende

…ist angesagt, und um wieder etwas Motivation zu bekommen, werde ich die bewährte To-do-Liste schreiben. Es macht immer so einen Spass, die erledigten Punkte durchzustreichen 😉
Also los geht’s (wird laufend ergänzt):
Futter einkaufen
Versuchsläppchen, wie die Blende am besten verstärkt wird. Geplant ist, die äusseren Blendenteile zu verstärken, allerdings ist der Popeline schon relativ steif.
Futter waschen
Einlage für äussere Blenden zuschneiden
Blenden mit Einlage bebügeln
Seitenteile an Vorderteile nähen
Seitenteile an Rückenteile nähen
Schulternähte nähen (rückw. Schulternähte einhalten)
So, alles geschafft! Morgen soll es dann an die Blende gehen.

…wenn alles so geklappt hätte, wie ich mir das ausgemalt hatte… B) Eigentlich hatte ich vor, einfach einen Streifen Jersey als Halsbündchen anzunähen. Nachdem ich etwa 5 Versuche hinter mir hatte, hab ich dann entnervt aufgegeben. Trotz Dehnens und aller Tricks stand die Kante halsfern nach oben ab. Der Jersey hat einfach zu wenig Rücksprungkraft. Da blieb mir dann nur noch, ihn wie einen Webstoff zu verarbeiten: eine Blende zuschneiden, einen Besatz zuschneiden, Einlage aufbügeln etc. Zum Glück hatte ich noch genug Stoff – und ich muss sagen, das war wohl wirklich die bessere Lösung, obwohl sie äusserst zeitintensiv war und meine ganze Tagesplanung durcheinandergebracht hat. Jetzt wartet das Kleid darauf, mit der wunderbaren neuen Industriecovermaschine meiner lieben Freundin umgenäht zu werden. Ich freu mich schon auf das Endergebnis.

Jerseykleid Bst

…hat mich doch nicht losgelassen. Ich bin immer noch am Überlegen, ob ich es nicht einfach mal wagen sollte. Klar, es ist ziemlich extrem mit diesen Kontrasten. Aber irgendwie reizt mich diese strenge und klare Form.
Hier eine kleine Spielerei mit dem Probemodell: da ich die Blenden natürlich dort nicht eingesetzt sind, habe ich sie mit dem Grafikprogramm einfach mal eingezeichnet. So kann man sich schon ein ungefähres Bild davon machen, wie das Ganze wirken wird.
Der Ausschnitt ist an der Büste viel zu hochgezogen – das liegt daran, dass mein Brustpunkt tiefer liegt. Es wird kein so rundlicher kleiner Ausschnitt wie auf der Zeichnung werden, sondern eher langezogen und breit.

Frühlingsmantel PM

…gehört nicht gerade zu meinen Routinearbeiten. Dass die Anleitung auf Holländisch war, trug auch nicht dazu bei, mich besonders klar sehen zu lassen, zumal diese Art des Einsetzens mir neu war. Aber es hat (auch dank Unterstützung auf der HS-Seite)gut geklappt.
Anders als ich es kenne, wird hier zunächst Bende mit Besatz verstürzt und dann beide Teile an den Aussenkanten aufeinandergeheftet (Vlieseline-Teilchen auf dem unverstärkten Teil nicht vergessen):

Tunika Juni 11 Blende

Nun wird die Blende als Ganzes eingesetzt, die NZG ragen nachher ins Stück und werden gemeinsam versäubert:

Tuniek nach knip 7-7-11 003

Ein bisschen Gefummele ist es ja immer mit dieser Spitze, aber es ist doch recht ordentlich geworden:

Tuniek nach knip 7-7-11 002

Bei den Schlitzen hab ich mir einfach gemacht. Da meine Variante viel kürzer ist als das Original, hat sie nur sehr kleine Schlitze. Deswegen habe ich einfach gesäumt und an den Schlitzen umgeschlagen und abgesteppt. Das Original hat dort einen Saumbesatz.

Tuniek nach knip 7-7-11 008

Und das ist der heutige Stand:

Tuniek nach knip 7-7-11

Ich bin übrigens heilfroh, nicht das Modell mit den Teilungsnähten genommen zu haben, ich musste schon an den Seitennähten genug aufpassen 🙄

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