Archive für den Monat: April, 2008

Jetzt habe ich solange getüftelt, bis doch beide Ärmel (lang und auch mit etwas Raffung!) noch auf den Stoff passten. So habe ich das Ärmelschnittmuster verändert:
Zunächst zwei Einschnittlinien einzeichnen (hier je 3 cm vom FL, d.h. der Linie in der Mitte, entfernt). Dann den Ärmel an diesen Linien aufschneiden, aufsperren (ich habe 2,5 cm genommen) und eine schöne neue Armkugel einzeichnen, die ist dann ein kleinwenig erhöht.

Wickelkleid Var II April 08 Ärmelvar.

Wie es dann schlussendlich wird? Keine Ahnung….ich hoffe das Beste und lasse mich überraschen! :>>

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Während ich auf meine Reissverschlüsse warte, habe ich schnell nochmal eine Variation des Wickelkleids gemacht: der Rock ist hier einfach ein wenig ausgestellt (die blaue Linie zeigt den Verlauf des Rocks beim grünen Stretchsamtkleid)

Wickelkleid Var II April 08 002

und diesmal gibt es keine Raffung in der Taille. Mein Stoff ist so knapp bemessen, dass ich wahrscheinlich meine geplante Ärmelvariante nicht machen kann – ich wollte die Armkugel etwas vergrössern und dann mit kleinen gerafften Fältchen einnähen. Aber wie es aussieht, wird der Stoff nur für einem 3/4 Ärmel ausreichen, falls überhaupt….
So in etwa stelle ich mir das Ganze vor (das Muster ist natürlich kleiner im Verhältnis zum Kleid):

Wickelkleid Var II April 08 SZ

Nach etlichen Tagen ohne Nähgelegenheit hier endlich mal wieder ein Lebenszeichen. Meine Jacke ist zugeschnitten, die Einlage aufgebügelt und schon mal geheftet, um die Passform nochmal ins Auge zu fassen: die ist erfreulich. Ich bin wirklich glücklich mit meinem Grundschnitt! Der neue Einnahtärmel passt ebenfalls, ist allerdings sehr schmal, was mir aber gut gefällt. Nun warte ich auf meine Reissverschlüsse, um weiternähen zu können. Als ich das Futter für die Jacke kaufte, fiel mir ein Seidenstöffchen ins Auge, dessen Farbzusammenstellung viele Kombinationsmöglichkeiten mit meiner Garderobe versprach – unter anderem auch mit der neuen Jacke! Also habe ich nicht widerstehen können und mir etwa 50 cm davon gekauft. Der schnelle Schal geht so: breite Seiten zusammennähen, bügeln, Nahtzugaben overlocken. Dann an den Enden die Fäden lösen, um Fransen zu bekommen. Das Teil wenden, die Naht als die rückwärtige Mitte festlegen und alles glattbügeln – fertig! 😀
Und so sieht es aus (die 70ies lassen grüssen):

Seidenschal

Bevor es nun endlich wieder mit der Jacke weitergeht, habe ich mir einen grossen Schubs gegeben und einige Sachen erledigt, die hier schon ewig auf meinem Nähtisch rumfliegen:
– ein Hemd mit einem kleinen Löchlein geflickt und zum erstenmal das Stopfprogramm meiner bernina ausprobiert: klappt wunderbar!
-bei einem BH die Träger probehalber weiter nach innen gesetzt, da sie mir immer von den Schultern rutschen
– bei einem andern BH die drückenden Bügel entfernt: und siehe da, man kann ihn auch ohne Bügel gut tragen!
-und last but not least beim einem Shirt den Rollkragen abgetrennt und einen normalen runden Ausschnitt daraus gemacht. Dieses Shirt habe ich den ganzen Winter wegen des Rollkragens nicht getragen. Dabei wusste ich schon beim Kauf, dass ich eigentlich keine Rollkragen am Hals leiden kann XX( . Fazit: nie mehr ein Rollkragenshirt!!! Da bei den Kaufshirts die Schulternähte ziemlich knubbelig sind, habe ich vorsichtshalber eine andere Variante als die mit der Coverlock probiert. Zunächst wird ein Gummiband leicht gedehnt auf die linke Seite des Ausschnitts genäht (hier mit der elastischen Bogennaht), anschliessend schlägt man um und steppt wieder mit einem elastischen Stich fest. Ich habe mal den „Wabenstich“ ausprobiert, sieht eigentlich ganz nett aus:
Ausschnittvariante
Und zum krönenden Abschluss hab ich dann den ganzen Nähtisch noch aufgeräumt – jetzt sieht’s wieder richtig gut aus! :yes:

Arrrgghhh… :## -nachdem mir kein einziges wirklich schönes Foto gelungen ist, müsst ihr mit diesem hier vorlieb nehmen:

Cocktailkleid April 08 Spiegel

Diese Selbstauslöser-Blitzfotos sind wirklich ein Graus und kein bisschen schmeichelhaft 🙄 -kein einziges davon hat mir irgendwie gefallen. Und das hier im Spiegel ist so richtig schön verschwommen, da ohne Blitz :-/ Dafür lass ich mal meinen Kopf dran :>>

Nachtrag: Ich kann mich nur damit trösten, dass das Kleid in „echt“ viel besser aussieht. Immerhin hab ich heute sogar zwei Handküsse vom Gastgeber bekommen. ;D

Die Seitennähte mit der Raffung habe ich schon geschlossen und den Ausschnitt gecovert – ich glaube, das Kleid wird ganz schön….Allerdings muss ich wohl ein Hemd unterziehen, der Ausschnitt lässt sehr tief blicken, kaum dass er nicht mehr festgenäht ist B)

Cocktailkleid April 08 Seite

So sehen nun die neu entwickelten VT aus – im Prinzip ähnlich wie beim Shirt aufgesperrt, das zweite Vorderteil bis zur Taille verlängert, da es ja ein „richtiger“ Wickelausschnitt werden soll.

Cocktailkleid April 08 Schnitt

Einen grünen Stretchsamt habe ich gefunden, und in etwa so wird dann das neue Kleid hoffentlich aussehen:

Cocktailkleid April 08 SZ

Jetzt wird es doch noch ein hoffentlich schnell erledigtes Zwischenprojekt geben – gestern hat mein Freund mich gebeten, ihn auf eine Cocktailparty zu begleiten. Wenn man es ganz streng auslegt, würde das das „kleine Schwarze“ bedeuten, aber ich hoffe, es geht nicht so formell zu und denke nun, ich werde mir einfach ein kleines „schickes“ Kleid nähen. Zunächst habe ich mein seidenes Shiftkleid anprobiert, aber das ist ärmlellos und ich muss zugeben, dass sich meine Figur in den letzten 10 Jahren doch verändert hat – mein Busen hat etwa um einen Cup mehr zugelegt B) Deswegen sitzt dieses Kleid, so schön ich es finde, nicht mehr optimal :**: Ausserdem fürchte ich, dass es mir zu kalt wird – hier liegt heute Schnee und bis Freitag wird es sicher nicht dramatisch wärmer werden. Also kam mir folgende Idee: ich werde mir aus dem Ottobre-Wickelshirt ein Wickelkleid basteln – und es aus einem schönen edlen Stretchsamt nähen, den ich hoffentlich heute Nachmittag hier irgendwo auftreibe. Ich habe ja schon etwas Erfahrung mit dem Material, denn ich habe schon etwa 4 Konzertkleider daraus genäht. Die Raffung des Kleids werde ich etwas anders anlegen als beim Shirt und es wird ein richtiger, „offener“ Wickelausschnitt werden. Ob das wohl klappt? U-(
Den Grundschnitt hab ich schonmal erstellt: einfach an das T-Shirtteil ein Jupeteil angezeichnet. Die NZ werde ich mal sehr grosszügig anschneiden, nicht dass es nach dem Zuschneiden ein böses Erwachen gibt 😉

Cocktailkleid April 08 GS

Ausgehend von meinem Mantelgrundschnitt habe ich diesmal wieder eine neue Variation probiert: Prinzessnähte, die in den Schultern enden. Das ist bei diesem Grundschnitt besonders einfach, weil das VT schon einen grossen Schulterabnäher hat, den man „mitverwendet“, ebenso laufen die anderen Schnitteile einfach an den Abnähern entlang. Da ich eine Art „Schösscheneffekt“ haben möchte, wird es eine Teilungslinie geben. Ich habe sie etwas geschwungen gezeichtet (entsprechend der erhöhten Taillenmarkierung)Die Linie verläuft etwas unterhalb der Taille, da ich einen relativ kurzen Oberkörper habe. So hoffe ich, damit einen günstigen optischen Effekt zu haben…Wo genau die RV-Taschen sitzen werden, weiss ich auch noch nicht genau. Ich wage es mal, kein Probemodell zu machen und dafür alles erstmal zu heften. Drückt mir die Daumen, dass es kein Disaster wird!
Hier noch zur Verdeutlichung die Schnittkonstruktion:

Bikerjacke April 08 VT

Bikerjacke April 08 RT

Zu meiner geplanten Jacke habe ich mal einen Einnahtärmel konstruiert, der ist ja auch Ausgangsbasis für viele Ärmelformen, wie etwa Raglan oder andere „angelegte“ Ärmel.
So sieht die Grundkonstruktion aus:

Bikerjacke April 08 Ärmel 1-Naht

Anschliessend wird der Ärmel „aufgeklappt“ (also an zwei Achsen gespiegelt) und sieht dann so aus:

Bikerjacke April 08 Ärmel aufgeklappt

Und im Endeffekt wollte ich diesen einfachen Ärmel haben:

Bikerjacke April 08 Ärmel

Jetzt bin ich schon sehr gespannt auf die Passform…

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