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…aus einem leichten BW-Stoff mit Zebradruck ist mein nächstes Projekt. Ich werde eine dünne 3/4-Leggings darunter tragen, denn meine Minizeiten sind definitiv vorbei. Der Stoff hat schon einige Lagerzeit hinter sich: Stoffkauf im Februar 16

Nachdem ich mich hier  schon erfolgreich im Tragen eines Zebramusters geübt habe, kommt nun die Steigerung des Musters in Blau 😉

So in etwa wird es dann wohl aussehen:

TZ Zebrakleid

Mein Kleidergrundschnitt hat nun schon 7 Jahre auf dem Buckel und jedes Mal, wenn ich ihn verwende, denke ich voll Dankbarkeit an meine Freundin idgie13, die ihn mir so wunderbar direkt am Körper abgesteckt hat. Er leistet mir auch nach so vielen Jahren immer noch treue Dienste!

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…hab ich begonnen. Im Lauf der letzten Monate hat sich so einiges angesammelt, das gekürzt und verändert werden müsste.

Hier meine heutigen Ergebnisse:

  • Das Ringelshirt in blau-weiss-rot hat ein neues Halsbündchen

Der Abschluss mit dem Gummi hat sich leider nicht so recht bewährt. Er fühlte sich nicht so gut auf der Haut an und klappte auch immer mal wieder um. Zum Glück hatte ich die Reste des Stoffs aufbewahrt und so konnte ich problemlos ein schmales Halsbündchen drannähen.

Hier das Vor- und Nachher:

Streifenshirt Bü ftg

Halsbündchen neu

  • Zwei Shirts hab ich kürzen müssen, da bei den gekauften die Länge selten günstig für meine Proportionen ist:

Ich hab auch schon gleich ausprobiert, wie sie sich mit meinen schwarz-weiss gemusterten Röcken vertragen: hier

Ich habe mir einige Konen Bauschgarn zugelegt und muss sagen, dass seitdem das Covern immer gute Ergebnisse bringt. Auch die heiklen Nahtübergänge klappen so. Ganz unten sieht man den Vergleich: oben die „hausgemachte“ Naht, unten das gekaufte Original. Für mich wirklich gleichwertig! (Sorry für die vielen Farbabweichungen!)

Vergleich CoverBauschgarn

…lege ich nun bis auf weiteres meine Mantelnähpläne.

Gründe gibt es einige dafür:

  • Mein Stoff erwies sich als teilweise löchrig, entweder hat er zu lange gelagert oder ich habe es bislang nicht bemerkt. Es handelt sich nicht um Insektenfrass, soweit ich es beurteilen kann. Der Rest wird wohl noch für eine Jacke ausreichen.
  • Eigentlich war der Stoff auch etwas zu dünn für einen Wintermantel, wie ich ihn bräuchte. Schwarz ist ja eine meiner Standardfarben, in dünneren Qualitäten ist dieser „Posten“ in meinem Kleiderschrank bereits gut ausgefüllt, daher ist kein dringender Bedarf vorhanden.
  • In dickerer Qualität besitze ich bereits einen Kurzmantel in dunklem Marineblau und habe auch noch einen langen Wollmantel in Rot im Schlussverkauf gefunden. Also ist mein Mantelbedarf gedeckt, sodass ich einen weiteren neuen nicht unbedingt in dieser Saison brauche. Luxuriöse Verhältnisse – wenn ich daran denke, dass ich mir zu Studentenzeiten so manchen Winter keinen richtig warmen Mantel „gönnen“ konnte oder wollte, weil das Budget zu klein war (und meine Nähkenntnisse noch nicht so fortgeschritten).
  • Und last but not least bin ich ja seit geraumer Zeit eher nähabstinent, sodass solche Grossprojekte in all ihrer Langwierigkeit nicht die grösste Motivation bei mir auslösen. Ich fühle mich kleidungsmässig gut ausgestattet und brauche nur in kleinsten Dosen überhaupt etwas Neues. Manchmal wird ein nicht so optimales Teil noch verbessert (es gibt da einiges in der Warteschlaufe) oder ersetzt. Aber sonst kann ich mich von Lust und Laune (sofern vorhanden) leiten lassen und muss nicht auch noch bei meinem Hobby Pflichtaufgaben ableisten.
  • Der Schnitt ist an und für sich sehr schön – er wird auf jeden Fall mein nächstes Mantelmodell werden. Dafür werde ich mir dann einen geeigneten eher dickeren Wollstoff in Schwarz oder mit einem s/w-Muster besorgen. Ich plane eine Wiederaufnahme gegen Ende des Sommers, wenn die neuen Qualitäten in den Stoffläden auftauchen.

wintermantel-tz

…und nun doch recht hübsch geworden: mein neues Leinenkleid.

Tragefoto ist hier zu finden.

 

Leinenkleid pink ftg Bü

…habe ich bei meinem Sommerkleid 2015 in Magenta vorgenommen. Es kam nicht so häufig zum Einsatz und dann frage ich mich immer, woran es denn genau liegt. Zum einen  ist es der Wickelausschnitt, der bei grösserer Oberweite einfach immer ein Problem ist, obwohl er ja überall für kurvige Frauen angepriesen wird. In der Hitze dann noch etwas unterzuziehen und sei es nur mein verkürztes Sichtschutzshirt genügt dann oftmals, dass das Kleid im Schrank bleibt. Das zweite Problem war die Schulterpartie. Ich hatte ja schon festgestellt, dass mir die im Schnitt vorgesehenen überschnittenen Ärmel nicht besonders gut stehen, ich habe damit immer extreme Hängeschultern, obwohl sie eigentlich nur etwas abfallend sind. Ich hatte schon die Schulterpartie verschmälert, aber es wirkte immer noch recht massiv. Nun bin ich einen Schnitt weitergegangen und habe  alles so in Falten gelegt, dass schmälere Träger entstanden. Ich finde es so viel leichter und luftiger. Was meint ihr dazu? Hier ein Foto, auf dem zum Vergleich erst einmal nur eine Seite abgeändert ist:

Schulteränderung

 

Und hier also noch auf Wunsch die Gesamtansicht (sorry, etwas Bügeln hätte nicht geschadet 🙄 und auch die Farbe ist etwas gedämpft) :

Jerseykleid fertig 2. Fassung

Und auf weiteren Wunsch  😉 auch nochmal die Ursprungsfassung, nicht ganz vergleichbar, da anderer Winkel und Lichtverhältnisse…

Jerseykleid fertig

…in dunklem Marineblau ist fertig. In den Läden finde ich sowas nicht: halsnaher Ausschnitt (um es unter weitausgeschnittene Pullis zu ziehen), ärmellos und in einer Länge, die gut einzustecken geht, aber nicht so lang ist, dass sich alles knubbelt. Ausserdem wurde das Ganze aus dem Reststoff meines letzten selbstgenähten Shirts gefertigt, hat also ausser Zeit auch nix gekostet :mrgreen:

Unterziehshirt ftg

…ist fertig.

Shirt ftg BüShirt ftg 2Leider ist es heute so graues Wetter, dass mir kein gut belichtetes Foto gelungen ist.

Ein paar weitere Tragefotos gibt’s wie immer im Garderobenblog.

 

…liegt hier schon eine ganze Weile als Schnittmuster herum. Heute habe ich meine Pflichten etwas vernachlässigt und mir Zeit zum Schnittmusterbasteln genommen. Zunächst hatte ich vor, den Originalschnitt, der mit vielen Änderungslinien daherkommt, nach dem bekannten „Tissue-Fitting“ zu präparieren. Aber die erste Anprobe zeigte mir klar, dass eine riesige Menge Änderungen bevorstehen würde (nicht nur die FBA sondern auch Änderungen im Armlochbereich und bei den horizontalen Linien) Das wollte ich mir nun doch nicht antun und habe daher wieder auf meinen passenden Shirtschnitt zurückgegriffen. Das McCalls-SM habe ich genau studiert und versucht, meinen Schnitt entsprechend anzupassen.

So war in etwa der Verlauf:

-Originalschnittmuster angeschaut

SM-Original

Bei meinem Grundschnitt die Empirelinie festgelegt und das Oberteil abgezeichnet, den seitlichen Abnäher bis zum Brustpunkt verlängert und dann die Linie für den vertikalen Abnäher gezeichnet. Alles aufgeschnitten und den seitl. Abnäher zugelegt: es öffnet sich der vertikale Abnäher.

Ursprungsschnitt Shirt

Nun die Falteninhalte und Richtung derselben versucht zu übernehmen, dazu wurde der horizontale Abnäher zugelegt und an zwei weiteren Stellen das Schnittmuster aufgespreizt:

Konstruktionsschritte

Und hier nun das Endergebnis:

…habe ich heute vorgenommen, nachdem ich endlich die Ärmel zugeschnitten hatte. Beim Anhalten derselben wurde mir klar, dass das Teil wesentlich besser mit schwarzen statt gemusterten Ärmeln aussehen würde. Das Muster „allover“ ist einfach zuviel an mir. Also wird kurzentschlossen neu zugeschnitten. Aus den Musterärmeln werde ich dann ein zweites Modell in der gegenteiligen Optik machen, ob als Longpulli oder eher kürzer sei noch offen gelassen.Longpulli 2 TZ

 

Die Rückseite meiner Culotte sah etwas sehr schlicht aus, deswegen habe ich als kleines Extra Paspeltaschen eingearbeitet. Diese sind eigentlich gar nicht schwierig, nur etwas zeitaufwendig.

Hier nun ein kleines Tutorial für alle, die es auch einmal probieren möchten.

Zunächst muss man Position und Breite der Tasche festlegen. Die markiert man am besten auf dem Schnitt und dann beim Zuschneiden, damit bei den gegengleichen Teilen auch alles am richtigen Ort ist.

Diese Linie markiere ich mit winzigen Stichlein, über die ich anschliessend Einlage bügeln kann.

Paspeltasche Markierung links

Einlage aufbügeln, etwa 4mal so breit und 2x 1,5 cm breiter als der Tascheneingriff:

Paspeltasche Einlage links

Nun kann man die Linien entweder von rechts mit dem Kopierrädchen oder auch von links aufzeichnen, meist scheint der Faden durch die Einlage durch. Dann alles mit Faden markieren, damit es auch rechts sichtbar ist. Man markiert die Einschnittlinie und in doppelter Breite davon entfernt die obere und untere Anstosslinie.

Paspeltasche Markierung EinlagePaspeltasche Markierung rechts

Dann werden die Paspelstreifen zugeschnitten. Man braucht die doppelte Paspelbreite und die NZG, ich habe hier sehr schmale Paspeln von 0.5 cm gewählt, daher sind meine Paspelstreifen 4 cm hoch. Die Breite wie den Tascheneingriff wählen dann noch die NZG dazurechnen.

Die Paspelstreifen werden zur Hälfte gefaltet, linke Seite innen. Neben der Bruchlinie die Ansatzlinie mit Kreide/Seife markieren:

Paspeln

Nun werden diese Streifen angenäht. Dabei liegen treffen die Bruchkanten an die Anstosslinien, die offenen Kanten zeigen Richtung Einschnittlinie.

Paspelstreifen

Genau an der auf der Paspel markierten Linie festnähen, dabei nicht über die vertikalen Markierungen hinaus nähen. Hier muss man sehr präzise arbeiten.

Paspelstreifen angenäht

Den zweiten Streifen gegengleich aufnähen: Bruchkante an die Anstosslinie, offene Kanten Richtung Einschnitt.

Das Aufschneiden ist der nächste Schritt. Man beginnt und endet etwas vor den seitlichen Markierungen, um dann in die Ecken hineinzuschneiden. Achtung, Paspeln gut „aus dem Weg“ halten, damit man sie nicht versehentlich mit einschneidet!

Taschenöffnung aufschneiden

Jetzt können die Paspeln nach innen gezogen werden:

Paspeln nach innen wenden

Die kleinen Dreiecke werden festgenäht:

Dreiecke festnnähen

Und von rechts sieht es nun so aus:

Paspeln fertig

Vor dem Annähen der Taschenbeutel noch mit Hexenstichen verriegeln:

Hexenstichverriegelung

Nun zu den Taschenbeuteln: pro Tasche benötigt man einen Futtertaschenbeutel und einen Stofftaschenbeutel. Der Futtertaschenbeutel ist etwas kürzer, da er ja an die untere Paspel angenäht wird. Er ist der Beutel, den man oben spürt, wenn man in die Tasche fasst.

Taschenbeutel 1

Den Futtertaschenbeutel auf dem unteren Paspel feststecken:

Futtertaschenbeutel annähen 1l

Er wird mit dem schmalen RV-Fuss der Nähmaschine knapp neben der Paspelansatznaht angenäht:

Taschenbeutel festnähen 2

Nach unten bügeln. Dann den Stofftaschenbeutel an den oberen Paspel nähen. Beide Taschenbeutel aufeinanderstecken, evtl. auf die gleiche Grösse schneiden (ich mache das meist erst später beim Versäubern) und aufeinandernähen (von der Futtertaschenbeutelseite aus):
Taschenbeutel aufeinanderstecken

Da mein Stoff stark franste, habe ich alles mit der Zickzackschere beschnitten. Fertig!

Taschenbeutel fertig Taschenbeutel innen

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