Archive für den Monat: März, 2014

… wird mein nächstes Projekt. Mein erstes Storyboard ist zwar noch nicht komplett abgearbeitet, aber ich habe jetzt nicht mehr so das Bedürfnis, noch einen Rock aus dem relativ dicken Punto die Roma – Jersey zu nähen. Diese Aktion wird dann auf den Herbst verschoben. Jetzt sind Frühlings- und Sommerprojekte dran! :mrgreen:

Trotzdem ist mein Ziel wiederum, Stoffe aus meinem Fundus zu verarbeiten:

Stoffe UWYH Frühling-Sommer

Wie man sieht, sind viele weisse Stoffe dabei – schon letzten Sommer wollte ich mehr Weiss in meine Garderobe integrieren, und so hoffe ich, dass es  mir diesen Sommer endlich gelingen wird.

Mein nächstes Projekt ist farblich auch eine Premiere für mich: der dritte Stoff von links ist eine sogenannte „Eisfarbe“, wie sie mir bislang erst einmal in Form dieses Stoffes begegnet ist (und der liegt bereits ein paar Jährchen bei mir herum): Weiss mit einem kleinen Schuss Farbe (hier ein bläulich-violetter Ton) und einer leicht glänzenden Oberfläche, die zum kühlen, eisigen Eindruck beiträgt. Pastellfarbene Stoffe gibt es immer wieder, aber genau diese kühle Eisvariante ist leider so selten zu finden. Während Pastelliges an mir schrecklich aussieht, bildet dieser Stoff durch seine Leuchtkraft einen schönen Kontrast zu meiner Haut. Mal sehen, ob er mir wirklich stehen wird.

Hier nun mein Modell:

Wickelbluse Vogue 8833

Sehr oft benutze ich meinen Grundschnitt und übernehme Dinge wie Designlinien, Kragenformen etc. Meist sind bei mir so viele Änderungen an Kaufschnitten nötig, dass ich mit dem Selberzeichnen einfach schneller bin. Bei diesem Schnitt sind verschiedene Cupgrössen integriert. Da ich mich bei Blusen so gar nicht auskenne, was die Grundschnitterweiterungen angeht, habe ich nun doch einmal den Schnitt verwendet und war diesmal positiv überrascht. Er sieht gar nicht so ganz verkehrt aus wie sonst schon häufig erlebt. Obwohl die Grösse 12 mit Cup D mir von den Massangaben her reichlich vorkam, liege ich glaube ich gar nicht so falsch.

Ein erstes Folien-Fitting zeigte, dass wie vermutet der BP etwas tiefer und die Taille etwas höher gesetzt werden musste. Jetzt bin ich gespannt, was das Probemodell aus Stoff für neue Erkenntnisse bringen wird.

Schnitt Vogue 8833

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… hatte ich ja noch versprochen nachzuliefern. Irgendwann gibt es auch noch mehr Varianten im Garderobenblog.

Jerseyjacke Büste

Durch den Tunnelzug kann man die Weite in der Taille nach Belieben regulieren. Die Länge ist eher kurz, so kann ich die Jacke auch zu ausgestellteren Röcken tragen. Hier also beide Varianten: einmal locker ohne Zug in de Taille und dann etwas gerafft.

J-Jäckli ftg Sp J-Jäckli ftg Sp 2

…ist fertig. Die Bilder sind etwas dunkel, da es schon spät ist (den Tunnel kann man nur erahnen) und an der Büste kann man die Passform nicht so richtig beurteilen, da diese eine völlig andere Schulterpartie hat als ich. Es sieht also alles etwas schief aus, weil ich es der Büste nicht richtig gut anziehen kann. Aber ich hoffe, die nächsten Tage dann noch einige Tragefotos nachzuliefern.

J-Jäckli ftg Büste

J-Jäckli ftg Seite

…sind zu erledigen, dann ist es geschafft und die Jacke ist fertig. Heute hab ich die Zeit gefunden, die Ärmel einzusetzen.

Jersey-Jäckli Ärmel

Noch zu erledigen:

  • Säume overlocken und von Hand mit Hexenstich annähen
  • Durchzugsband aus Pünktlichiffon nähen
  • Band durchziehen

Da ist doch das Ende in Sicht. :mrgreen:

… ist mir die zweite Runde gelungen. Allerdings mit wesentlich mehr Arbeitsaufwand 🙄 Nach dem erneuten Zuschneiden der 4 Blendenteile und der Organzaeinlage habe ich wieder die obere Blende auf den Organza geheftet und dann eine Stütznaht an der äusseren Kante gemacht. Das Blendenschnittmuster habe ich dabei auf die Teile gesteckt, um genau die Form zu halten, ebenso beim anschliessenden Verstürzen mit dem unteren Blendenteil.

Blende kontrolliert

Nach dem Verstürzen wurde dann nochmal alles aufeinander geheftet, die Blende erneut aufgesteckt und die äussere NZG festgelegt. Anschliessend hab ich dann vorsichtshalber erst alles von Hand geheftet, um noch einmal zu schauen, ob alles gut hinkommt.

Und es sieht auf jeden Fall schon mal viel besser aus als bei der ersten Runde:

Blende Runde 2Blende Tisch

Für den Tunnel habe ich den Schrägbandformer benutzt, so hat man die NZG einigermassen gleichmässig umgebügelt. Das Aufsteppen von Jersey ohne Verziehen ist auch wieder eine Kunst für sich, aber ich übe mich darin, auch nicht ganz Perfektes ab und zu in Ordnung zu finden B-)

 J-Jäckli0009Tunnel

… hab ich gerade hinter mir und es haben sich daraus interessante neue Erkenntnisse ergeben:

1. hat sich die vordere Kante durch das Formband leicht verkürzt (etwa 4 mm pro Seite. Also: in Zukunft immer nach dem Aufbügeln von Formband das Teil nachmessen, wenn die Länge der Vorderkante eine grosse Rolle spielt (wie eben bei der Blende). Und dann das Blendenschnittmuster entsprechend anpassen.

2. hat sich die Blende auf der einen Seite (der welligeren) um 1 cm, auf der weniger welligen um 0,5 mm gedehnt. Zusammen mit der Verkürzung der Vorderkante wundert es mich jetzt überhaupt nicht mehr, warum das wellig herauskam. Immerhin bis zu 1,4 cm Unterschied in der Länge! Damit ich das Dehnen der vorderen Blendenkante besser verhindern kann, werde ich den Rat beherzigen, den mir die immer sehr hilfsbereite Julia von sewing galaxy gegeben hat: auch an der vorderen Blendenkante werde ich eine Stütznaht machen, dann kann ich so die Form der Blende nach dem Zuschneiden nochmal genau anpassen (wer schon mal diese fludderige Viskose zugeschnitten hat, weiss, wovon ich rede – und auch der Organza ist alles andere als formstabil ) So, jetzt hoffe ich sehr, dass meine Messungen und Überlegungen richtig waren. Auf geht es zur zweiten Runde!

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…werde ich leider bei meiner Jacke brauchen… 🙄

Ich habe heute einen langen Nähtag mit der Blende verbracht und leider ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend 😦 Die Blende wellt vor allem im Bereich des V-Ausschnitts. Das Blendenschnittteil hat also zuviel Weite an den vorderen Kanten. Man kann wahrscheinlich nicht einfach eine Blende anzeichnen und dann so nähen, sondern ich hätte die Aussenränder etwas kneifen müssen, d.h. einschneiden und zusammenschieben. Oder hat jemand eine andere Idee, was die Ursache sein könnte? Besonders gedehnt habe ich nicht, alles sorgfältig geheftet und ja auch die Organza-Innenlage. Ob eine aufgebügelte leicht Einlage doch besser wäre? Der Organza ist ja auch nicht besonders formstabil. Allerdings gefällt es mir sehr, dass der Stoff dadurch transparent und leicht bleibt.
Schade, schade – ich hab eine so schöne und perfekte Innenverarbeitung gemacht. Aber so kann es nicht bleiben, ich werde die Jacke so nicht tragen, wie ich mich kenne 😮
Es hilft nichts – ich werde alles auftrennen müssen. Blöd ist nur der Bereich beim Halsausschnitt – der wurde eingeschnitten und evtl. muss ich jetzt wohl die Naht etwas weiter innen verlaufen lassen. ausserdem ist es nicht so lustig, mit einer nur noch minimalen NZG arbeiten zu müssen.

Hier mal die Bilder, beim zweiten habe ich die überschüssige Weite an einer Seite weggesteckt:

Wellige BlendeJ-Jäckli0024

…habe ich meine Nähzwangspause genutzt und noch schnell ein Stirnband fertiggestellt, das ich eigentlich schon anfangs des Winters hätte brauchen können. Ich finde es immer blöd, wenn man im Winter die Haare nicht hochstecken oder zum Pferdeschwanz binden kann, weil diese nicht unter eine Mütze passen. Eine gute Lösung ist da so ein Stirnband – schnell gemacht und durch Innenfutter aus Fleece (mit Baumwollabseite) schön warm und kuschelig. (Natürlich gab’s den Fleece nicht in der richtigen Farbe… )  🙄

Stirnband aussen Stirnband innen

Stirnband 1

…habe ich mir gemacht und Rat im HS-Forum eingeholt. Das Ergebnis ist nun, dass ich bei der Blende aus der dünnen Viskose eine Seidenorganzaeinlage zwischenfassen werde. Dabei wird die Tupfenblende ohne Schulternähte, die Organzaeinlage dafür mit diesen zugeschnitten. So hoffe ich, das die gerade HM des Organzas die schräge HM der Tupfenblende stabilisiert.
Die 4 Blendenteile aus Viskose sind zugeschnitten – und die Organzablendenteile hatte ich in weiss auch schon zugeschnitten und sogar untergeheftet – dabei aber festgestellt, dass schwarzer Organza doch die besser Wahl wäre. Anstatt die weissen Tupfen leuchtender zu machen (was ich erhofft hatte) wurde die ganze Blende durch den weissen Organza eher grau und etwas verwaschen aussehend – genau das, was mir gar nicht steht.
Nun stecke ich also trotz Zeit zum Nähen fest, denn vom schwarzen habe ich nicht genügend zuhause und zum Einkaufen komme ich erst am Donnerstag. 😦 Nun ja, so habe ich jetzt statt zu nähen das herrliche Frühlingswetter draussen genossen – sicher auch nicht die schlechteste Wahl.

Damit es mal wieder was zu sehen gibt, hier ein Blick auf die Stöffli (die Blende wird allerdings viel schmäler, da sind jetzt noch 3 cm NZG dran):

Tupfenblende

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