Archive für den Monat: November, 2013

vermittelt einen  ersten Eindruck, wie das Colorblocking wirken wird.

Hahnentrittkleid PM

Zum Sitz kann man so allerdings wenig sagen, an mir sieht das immer ganz anders aus. Von der Passform her bin ich bereits ziemlich zufrieden, allerdings sind einige
grundlegenden Überlegungen zu machen:
– in dieser Form ist das Kleid an mir in den Hüften zu weit (auf dem Foto habe ich die Weite an der Büste nach hinten gestrichen, es sollte also eher so werden, wie es dort aussieht)
– die Länge ist so zwar optimal für meine Beinform, wirkt aber beim Kleid recht madamig. Da bleibt zu überlegen, ob man das etwas bessert, indem man unten mehr einstellt oder indem ich entschieden kürze und eher Richtung A-Form gehe. Ein wenig kürzen bringt nichts, denn unglücklicherweise haben meine Knie in der Mitte eine Art Speckansammlung, die ich durch die Kürzung ziemlich betone, was mir gar nicht gefällt… Bei noch kürzerer Länge relativiert sich das wieder, da das Bein oben wieder harmonischer aussieht. Allerdings geht kurz und eng bei mir inzwischen nicht mehr, also entweder eng und lang oder kurz und leichte A-Form.
– die Teilungslinien oberhalb des Busens muss ich evtl. etwas verändern, da sie so wie sie sind, die Kurvigkeit der Brust noch mehr betonen. Oberhalb bin ich halt wieder schmal, und das sieht man dann, weil die Linien wieder nach innen laufen. Dadurch wirkt der Busen grösser, was ich vermeiden möchte.
– zu den Armausschnitten ist zu sagen, dass ich jetzt an mir die Breite der Schultern optimal finde. Da ich aber eine NZG angeschnitten habe, hiesse es, dass die
Schultern 1,5 cm breiter werden könnten. Das hätte dann aber zur Folge, dass die Unterteilung der Farbflächen nicht mehr genau in der Mitte wäre, das müsste ich
also ändern.
– und last but not least: der Halsausschnitt ist an mir weder Fisch noch Fleisch. (An der Büste muss ich das Kleid immer etwas hochziehen, damit der Busen einigermassen stimmt, der Ausschnitt sitzt also hier etwas höher als an mir) Entweder mache ich doch einen der jetzt gerade modischen hochgeschlossenen Ausschnitte oder muss entschieden tiefer ausschneiden, damit das mit dem Shirt darunter einigermassen aussieht. Eine weitere Variante wäre ein leicht eckiger Ausschnitt.
Da ich beim Abstecken freundliche Hilfe meiner lieben Freundin idgie haben werde, wandert das Kleid also bis nächste Woche Freitag erst einmal in die Ecke. Da ich die nächsten Tage viel zu tun haben werde, komme ich sowieso erst mal zu fast nichts. Ich werde evtl. schon einen Teil der Yogamattenhülle zuschneiden, allerdings warte ich noch auf den Kordelstopper und muss dann die Kordel entsprechend besorgen. Vielleicht gibt’s ja noch die Haarrüsche Nr.3 als Fingerübung, falls ich Langeweile habe. Und ein Probemodell des Jerseyjäcklis wäre auch denkbar.

… meines Storyboards ist mal wieder fällig, denn bei einigen Projekten habe ich festgestellt, dass ich sie im Moment nicht zwingend nötig habe:

  •  den Tupfenschal, da ich eigentlich schon einen habe und im Moment keinen 2. brauche, zumal der Stoff sehr dünn ist und eher was für den Sommer
  • den Hahnentrittrock, denn ich finde mein Board etwas rocklastig und hab statt dessen ein Hahnentrittkleid eingebaut, für das ich ebenfalls noch Stoff im Fundus habe
  • den Stoff für die Yogashorts finde ich zu dick dafür, ausserdem bin ich inzwischen mit diesen Hösli eingedeckt und brauche eigentlich keine weiteren mehr

Also sieht es jetzt so aus:

Storyboard Stand November 13

So, und nun zum nächsten Projekt. Eigentlich wollte ich die Yogamatte angehen, aber ich habe bemerkt, dass ich nur eine zu dünne Kordel und einen zu kleinen Kordelstopper habe, da muss ich dann doch noch etwas dazukaufen. Da die Dicke der Kordel auch die Tunnelbreite bestimmt, möchte ich mit dem Berechnen der Masse warten, bis ich alles beisammen habe. Das wird dann erst ab frühestens Donnerstag sein. So denke ich, erst einmal ein Probemodell für das Hahnentrittkleid zu machen. Mein Problem bei Mustern (vor allem bei Karos etc.) ist ja, dass die vielen Abnäher, die ich brauche, das Muster unterbrechen und unschön stören. So hatte ich die Idee, dass ich mein Kleid einfach so gestalte:

Hahnentrittkleid mit Ärmeln TZ

Hier muss ich keine Muster an den kurvigen Nähten aufeinandertreffen lassen und die kleinen Abnäher in den Seitenteilen werden in dem schwarzen Stoff überhaupt nicht stören. :mrgreen:

…ist schnell genäht, wenn man ihn verstürzt und eine fertige Fransenborte annäht.

Seidenschal Material

Man nehme: ein Stück Seide, meins war etwa 90 cm breit und 1,75 m lang. Dann näht man die Längsseiten rechts auf rechts zusammen und lässt in der Mitte eine Wendeöffnung, die bei der leichten Seide erstaunlich klein sein darf – ich liess etwa 5 cm offen. Damit man nachher die Kanten der Wendeöffnung gut erkennt, mache ich es meist so, dass ich die ganze Naht schliesse, bei dem Abschnitt der Wendeöffnung aber den grössten Geradstich meiner Nähmaschine benutze. Sicherungsstiche vor und nach der Öffnung nicht vergessen!

Anschliessend habe ich die NZG auf dem Kantenholz gut auseinandergebügelt, damit man nachher die Nahtlinie gut erkennt. Dann wird die Fransenborte auf je einer Seite der schmalen Kanten von rechts angeheftet, die Fransen zeigen dabei nach unten in den Schal:

Fransenborte

Anschliessend die Schmalseiten links auf links aufeinandernähen, die Borte wird so zwischengefasst.

Nun den ganzen Schal wenden, die Wendeöffnung schliessen, die Längskanten ganz genau aufeinander heften und alles gut bügeln.

Voilà!

Seidenschal frtg

Realiter ist die Farbe übrigens viel schöner – ein leuchtendes, kräftiges Smaragdgrün.

… meines neuen Rocks.

Outfit 6 blgOutfit 5 blg

Weitere Ideen in meinem Garderobenblog! 😀  Hier: http://berrysgarderobenblog.wordpress.com/2013/11/21/mein-neuer-schwarzer-bahnenrock/

…ist heute fertig geworden.

Bahnenrock ftg Bü

Obwohl ich sonst eher eine Handsäumerin bin, habe ich mich angesichts der 2,50m Saumweite doch für eine Maschinennaht entschieden 😉 Durch den schmalen Saum ging das Annähen ohne Probleme.

Bahnenrock Saum schmal

Und am Innenleben erfreue ich mich jedes Mal aufs Neue 😀

Passe innen

…sieht nett aus mit der Hahnentrittpasse 🙂

Futterrock

…sind ja eine feine Sache.

Ich weiss nicht, wie ihr es so handhabt, aber beim Probemodell setze ich den RV oft ohne Heften ein und meist wird er dann gar nicht so schlecht. Wenn es aber dann beim richtigen Teil präzise sein soll (was ja z.B. bei Passen besonders wichtig ist), benutze ich gerne Wondertape.
Zunächst markiere ich von rechts die Nahtlinie sowie auch oben die Taillennaht und klebe das Wondertape zwischen markierter Linie und Overlockversäuberung:

RVWondertape

Dann kann man den RV schön präzise über der Markierung platzieren und auch bezeichnen, wo genau die Passennaht sein wird (natürlich dann auf der gegenüberliegenden RV-Seite parallel einzeichnen, was ich auf dem Foto noch nicht getan habe):

RV Wondertape 2

Das Ergebnis:

RV Seitennaht

Nach dem Festnähen löse ich das Wondertape dann wieder ab, denn beim Annähen des Futters kann es sonst die Nadel etwas verkleben.
Und hier schon mal ein erster Eindruck vom Rock:

Bahnenrock RV

…sind zusammengenäht und zeigen, dass der Jupe eine ziemliche Saumweite und daher viel Schwung haben wird. Die Bahnen sind nach unten so stark aufgedreht, dass man den Rock gar nicht platt auf den Boden  hinlegen kann.

Rückenteil

Zur Zeit bin ich etwas nähfaul,  aber ich hoffe, demnächst wieder etwas mehr Zeit und Lust fürs Nähen zu finden.

 

 

…wird das nächste UWYH-Projekt. Ich verbrauche wirklich nur Reste, und so kommt es, dass der vorgesehene Stoff leider nur für 2 der 4 Passenteile ausreichen wird. Nach einem Gedankenaustausch mit meiner lieben Freundin Idgie kam mir in den Sinn, dass ich neulich noch einen Rest Mini-Hahnentritt in den Händen hatte. Dieser wird nun zu den inneren Passenteilen verarbeitet werden, das sieht sicher witzig aus und man bemerkt es auch nur, wenn man den Rock von innen anschaut :mrgreen:

Stoffe Bahnenjupe

…finde ich extrem wichtig, da sie bewirken kann, dass ein Kleidungsstück unter Umständen so aussieht, als würde man darin versinken – obwohl nur die Ärmel einige cm zu lang sind. Bei meinem neuen Military-Mantel in dunklem Marine habe ich 3,5 cm kürzen müssen. Leider ist es immer etwas aufwändiger, wenn man es gut machen will: die Ärmelsäume sind ja so mit Einlage bebügelt, dass die Umbruchlinie des Saums etwas überlappt wird. Wenn man die Saumlinie nun verlegt, muss man nach oben Einlage anfügen bzw. die alte herausreissen und neue aufbügeln. Dazu müssen natürlich auch die Ärmelnäht aufgetrennt werden…. So in etwa sieht dann das Innenleben aus:

M-Mantel Ärmel

Dann wird entsprechen gekürzt, die Nähte geschlossen (Achtung, darauf achten, dass sich der Ärmel nach unten verjüngt, d.h. die Säume müssen leicht ausgestellt werden, sonst hat man zu wenig Weite an der Saumkante, die ja wieder nach oben zeigt) , der Saum und anschliessend das Futter wieder angenäht.

M-Mantel Ärmel ftg

Damit ist der Mantel nun ein wenig individualisiert, ich habe ja auch die Knöpfe versilbert, die vorher messing-goldfarben waren. Sorry, der Blitz hat nicht funktioniert, das Bild ist total überbelichtet. Aber man kann die neue Ärmellänge erkennen. Leider habe ich kein „Vorher“-Bild gemacht.

Military-Mantel gekürzt

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