Archive für Kategorie: UWYH

…auf dunkelmarinefabenem Untergrund ist fertig. Ein Tragefoto findet man wie immer im Garderobenblog.

Sommerkleid 20 ftg Bü

Mit dem Füttern ging es nicht so schnell: da mein Futter farblich nicht die beste Wahl war(es gab einfach nicht dieses dunkle Marine), hatte ich Besätze vorgesehen. Da ich diese schön kurvig gezeichnet habe, war das Futter dann nicht so ganz einfach dranzunähen… Beim nächsten Mal würde ich das Oberteil eher mit dem normalen Oberstoff verstürzen und den eigentlichen Futterstoff erst im Rockteil verwenden, wenn ein direktes Verstürzen mit dem Futter nicht möglich/sinnvoll ist.

Sommerkleid 20 Futter

 

…ist als nächstes Projekt geplant. Der Schnitt ist wie immer im Baukastensystem aus Vorhandenem zusammengewürfelt.

Der Stoff ist eine leichte Viskose in sehr dunklem Blau mit Blumenmuster.

TZ Sommerkleid 20

…ist fertig und meine Maschine wieder bei mir zuhause.

Pünktlibluse ftg Bü 2

Wie immer sitzt sie an der Büste etwas seltsam – ich muss die Oberteile immer etwas höher ziehen, da mein Brustpunkt anders liegt. Ausserdem hat die Büste im Gegensatz zu mir sehr breite Schultern.

Hier gibt es noch ein kleines Tragefoto.

…ist fertig!

Sommerbluse ftg Bü

Da die Büste nicht meine Proportionen hat, sind die Tragefotos im Garderobenblog etwas aussagekräftiger: klick

Die Armaussschnitte habe ich statt mit Beleg mit Schrägstreifen verstürzt. Hier gibt es eine prima Ableitung dafür.

Armloch eingefasstDas Schöne beim Selbernähen ist, dass der Armausschnitt nicht klafft und da sitzt, wo man ihn haben möchte 😀

Sommerbluse Armloch

 

…mit der weissen Bluse, da ich zwischenzeitlich keine Möglichkeit zum Nähen hatte.

Ja, Abnäher sind unsere Freunde, aber diese Bluse hat acht davon plus zwei Wiener Nähte, und da habe ich beim Bügeln etwas Mühe gehabt. Die Rundungen der Wiener Nähte waren von der Passform her auch eine schwierige Geburt –  der Nahttrenner hatte fleissig zu tun. 🙄

Hier einige Eindrücke (sorry, jede Menge Knitter und wie immer passt die Bluse meiner Büste schlecht…):

 

 

F-S-UWYH0007F-S-UWYH0010F-S-UWYH0012

Nächste Herausforderung: der Blusenkragen.

….habe ich nirgends in den Läden gefunden: für meine Körperform ist das ja immer schwierig, wenn es einigermassen auf Figur gehen soll und auch weil die Konfektion für meine Oberweite einfach nichts anbietet. Auch die Länge ist in den seltensten Fällen optimal. Also hilft nur selber nähen!

Mein gewünschtes Modell soll

  • so kurz sein, dass ich es auf meine schmalen und evtl. auch auf die weiten Röcke anziehen kann
  • die Armlöcher sollen gut anliegen
  • es soll einen Kragen haben
  • reinweiss sein
  • aus Naturfaser (allenfalls mit ein wenig Elasthan) sein
  • etwas locker geschnitten sein, aber dennoch Figur zeigen

Diese Kriterien konnte keine der probierten Kaufblusen gesamthaft erfüllen.

Also habe ich meinen Kleidergrundschnitt genommen und fing mit dem Basteln an. Zunächst wollte ich die Wiener Naht nicht über den Brustpunkt laufen lassen, aber mein riesiger Abnäher liess den kleinen horizontalen Abnäher wieder mal viel zu viel Inhalt haben – und da ist das „Tüten“ leider vorprogrammiert. Also habe ich mit doch für eine über den Brustpunkt laufende Naht entschieden. Wie immer brauche ich zusätzlich in den Seiten vertikale Abnäher.

Insgesamt habe ich alle Abnäher etwas schmäler gemacht, damit die Bluse schön locker sitzt. Ich werde einen angeschnittenen Besatz arbeiten, bei den Armlöchern evtl. mit Schrägstreifen verstürzen oder auch Besätze zuschneiden – mal sehen.

Im Rücken hab ich die hintere Mitte gerade gestellt und deshalb die Abnäher eher etwas breiter gelassen. Auch dort wird es 4 Abnäher sowie Schulterabnäher geben.

Der Stoff ist ein leichter reinweisser Baumwollstoff mit kleinem Elasthananteil.

Sommerbluse TZ

Ich hatte noch kleine Vintage-Blusenknöpfe im Fundus, die werden nun zum Einsatz kommen:

Vintageknöpfe

 

…habe ich aus Jersey genäht. Danke nochmal für den super Schnitt, Idgie! Das Material (irgendeine Viskosemischung) lagert schon seit ewigen Zeiten in einer meiner Stoffkisten.

Den Bund habe ich mit einem breiten Gummi verstürzt – das habe ich mir von den Konfektionsjerseyröcken abgeschaut. Einfach links auf rechts annähen, nach innen drehen und fertig!

Die Länge ist Midi – nicht ganz optimal für meine Proportionen, aber am Arbeitsplatz finde ich das im Sommer angenehmer.

Jerseyjupe ftg Bü

 

Tragefotos wie immer hier im Garderobenblog.

…. bin ich eigentlich recht zufrieden. Ich habe bemerkt, dass im Fitting-Buch von E.Liechty und co. der Fadenlauf in den Beinen nicht geändert wird. Das hab ich wohl bei meiner X-Bein-Änderungsversion bislang nicht richtig gemacht. Bei ihr wird die Änderung oben an der Hose gemacht. Da ich in Kniehöhe die Verschiebung gemacht habe (was vom Schnitt her das gleiche Ergebnis liefert), bin ich vom Fadenlauf des oberen Hosenteils ausgegangen. Bin mal gespannt, ob diese Änderung, das obere Hosenteil nach dem Bein-Fadenlauf auszurichten, beim nächsten Versuch ein noch besseres Ergebnis bringt.

 

 

…war angesagt: aus einem Rest Wildseide, den ich als Hälfte eines langen Jupes identifizieren konnte, wünschte sich mein Freund H. einen Schal.

Schal für Henri

 

Dazu musste ich zwei Bahnen in der hinteren Mitte möglichst „unsichtbar“ miteinander verbinden. Bei diesem Material habe ich mich für eine Kappnaht entschieden.

Hier die Vorderseite (der Schnabel deutet auf den Streifen mit der Naht):Vorderseite Schal

Und die Rückseite mit Kappnaht:

Rückseite Schal

Das ist recht „unsichtbar“ gelungen.

Gerade eben entdecke ich in meinem Reader eine schöne genaue Anleitung der verschiedenen Kappnähte, erstellt von Beswingtes Allerlei

Ich hoffe, das ist o.k., wenn ich die hier verlinke- sonst bitte bei mir melden.

….und da ich noch allerhand dieser Wollstöffchen in meinem Fundus habe, die von der Länge gerade so für einen Jupe ausreichend sind, habe ich beschlossen, dass ich als nächstes Projekt einen leicht ausgestellten A-Jupe nähe. Er wird etwas über dem Knie enden, im Winter kann man diese Länge mit Strumpfhosen und Stiefeln gut tragen.

Hier die TZ und die Ansicht des Stoffs, der allerdings „in echt“ kleiner skaliert ist. Er ist ziemlich weich, ich hoffe, es ist dennoch etwas von der A-Form sichtbar.

Tweedjupe TZ

Das Modell ist sehr anspruchslos, deshalb bin ich für meine Verhältnisse schon relativ weit gekommen 😉

Tweedjupe

Da ich bei meinen eigenen Entwürfen mit A-Linien-Röcken bislang nicht so sehr gute Ergebnisse hatte, habe ich mal zu einem Fertigschnittmuster aus einem meiner vielen Nähhefte gegriffen. Durch die Mittelnaht können die Rockbahnen auch in der VM etwas ausgestellt werden, und ich glaube, dass genau das für den guten Fall sorgt.

Das Modell ist aus dem Heft „nähtrends“ 1/16, einem deutschen Abkömmling der ehemaligen „patrones“. Die Masstabelle im Heft lässt vermuten, dass die spanischen Frauen wohl eher Sanduhrfiguren haben  (die Taille ist im Verhältnis zu den restlichen Körpermassen viel schmäler konzipiert als in anderen Heften aus Holland oder Deutschland), was mir entgegen kommt.

Ich habe allerdings den Bund wegen meiner kurzen Taille weggelassen und werde wie immer innen einen Besatz arbeiten.

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