Archive für den Monat: März, 2006

Hier ist sie nun, die fertige Jacke!

Sweatjacke 006
Und die Verschlusslösung mit dem Druckknopfband finde ich gar nicht übel 😀
Sweatjacke 004

…und sieht schön aus, finde ich:

Sweatjacke 003

Jetzt muss ich nur noch eine schöne Verschlusslösung finden, denn Knöpfe passen meiner Meinung nach nicht so toll dazu.
Vielleicht hat ja jemand bei der Hobbyschneiderin die ultimative Idee? 💡

Schon lange liegt hier ein strahlend feurroter Cordstoff, den ich in Amsterdam eingekauft hatte – leider nur 60 cm. Deswegen werde ich nur mit dem Futter verstürzen und keinen Bund machen (hab ich sowieso lieber)

Cordjupe 004

Das langt gerade für so ein kurzes Röckchen, wahrscheinlich so eins:

Cordjupe 001

Allerdings werde ich hinten eine Naht machen, wo ich den RV einsetze und unten einen Gehschlitz, denn ich möchte nicht aufs Velofahren verzichten!
Jetzt sind ja schmale Röcke wieder modern, einen etwas längeren Bleistiftjupe aus Stretch plane ich auch noch.Ich habe einen in schwarz, den habe ich schon x-mal angehabt, der ist immer einsetzbar. Und durch den Elasthananteil ist er ebenfalls velotauglich. Ich bin froh, dass es wieder etwas wärmer ist, bin ich doch gar nicht so der Hosentyp!
Merke: Feincord gegen den Strich zuschneiden!

Leider zeigte es sich, dass der Kragen aus dem Sweatshirtstoff viiiieeel zu dick war und sich gar nicht gescheit umlegen liess – diese Art,den Kragen anzusetzen, scheint mir eher für leichtere Stoffe geeignet, man muss ganz präzise nähen und einschneiden und ziemlich viel zurückschneiden, damit es nicht knubbelig wird. Das lässt mich ein wenig daran zweifeln, ob da der Seidenbrokat wirklich das Richtige ist für diese Jacke U-(
Was tun? Das Ding wutentbrannt in die Tonne kloppen?? Nein….improvisieren….Der Kragen wurde also wieder abgetrennt und der Ausschnitt mit dem Besatz verstürzt, was jetzt einen V-Ausschnitt ergibt. Zur Dekoration kommt jetzt eine Folkloreborte passend zum Jupe dran, und dann wird das Jäckchen vielleicht doch noch was werden.
Etwa so:
.Sweatjacke 002
Die Ärmel hab ich auch soweit zusammengenäht, die werden dann morgen eingesetzt, wenn ich etwas fitter bin und mein Halsweh hoffentlich endgültig weg ist.
Knöpfe gibt’s dann natürlich ganz andere, schlichte – die muss ich dann erst mal finden.

Vorder- und Rückenteil sind genäht, ich habe direkt schon „ins Reine“ genäht, was aber wohl für das Rückenteil zu flott war…die Abnäher sind nämlich etwas zu schmal geworden und auch in der rückwärtigen Mitte muss ich wohl was wegnehmen – der Halsausschnitt hat sich, wahrscheinlich bedingt durch diesen Stoff, etwas geweitet und steht ab. Also kommt mal wieder der Nahttrenner, das wichtigste Arbeitsgerät der Hobyschneiderin 😉 zum Einsatz. Dann werde ich wohl auch besser noch etwas Formband aufbügeln, um weiteres Dehnen zu vermeiden…. Es kann auch wirklich nie einfach mal ohne irgendwelche Probleme gehen :**:
Der Rohbau sieht nun so aus und vermittelt schon eine kleine Idee, wie die Jacke dann aussehen wird. Leider hat meine Schneiderbüste nicht ganz meine Kurven 😛 , dadurch kommt die Taillierung nicht so raus…
Die „altmodischen“ Knöpfe finde ich ganz schön dazu, das gibt so einen Vintage-Touch wie man auf neudeutsch wohl sagen würde B)
Sweatjacke 001

Nachdem ich irgendwie immer noch Hemmungen habe, meinen sündhaft teuren Seidenbrokat/Seidenduchesse zuzuschneiden, möchte ich erst noch nach dem gleichen Modell zwei „Vorläuferjacken“ nähen, die zwar den gleichen Grundschnitt (meinen Zwitter „Burda-Lekala“) haben werden, aber doch möglichst verschieden aussehen sollen.
Modell 1: ein Jäckchen aus schwarzem Sweat, das zu meinem grünen Max Mara – Jupe passen soll.
Veränderungen: Länge etwa 7 cm kürzer, also knapp unter der Taille endend, da das bei diesem Rock am besten aussieht. Da die Jacke schon ein wenig wärmen soll, habe ich dafür die Ärmel um 4 cm verlängert, also „normale“ statt 3/4 Ärmellänge.Den Kragen habe ich schmäler gemacht, um das Jäckchen etwas alltagstauglicher zu machen. Die Taille werde ich evtl. noch schmäler machen, um eine Art „Schösscheneffekt“ zu erzielen.
Modell 2: soll zur grauen Hose passen und wird einen Reverskragen erhalten, also das eigentliche Lekalamodell. Länge: wahrscheinlich etwas verlängert, da muss ich noch ein wenig herumprobieren, was das Optimalste zur Hose ist. Ausserdem werden die Ärmel ebenfalls lang und es wird Taschen haben.
Modell 3: die Konzertjacke mit ausladendem Kragen und 3/4-Ärmeln. Bis dahin bin ich hoffentlich so routiniert, dass ich ganz cool den Rollschneider ansetzen werde :b

So, und das erste Modell ist bereits zugenschnitten
Sweatjacke
und die unangenehmste Arbeit (das Einlageaufbügeln) habe ich bereits hinter mir. Allerdings habe ich bei diesem Stoff wirklich nur das Allernotwendigste verstärkt: Besätze und Unterkragen. Das wird bei den anderen Jacken wesentlich aufwändiger werden. Ausserdem brauche ich hier ja nicht füttern! 🙂

…das Zitat des Architekten und Malers K.F. Schinkel kann ich bei meinen „Werken“ ja nur mit einem Augenzwinkern anführen, aber ich hörte es gerade beim Nähen im Radio – und da passte es gerade so schön 😉
Die Hose ist also fertig, hier noch ein paar Fotos zum Schlitzuntertritt.
Nach dem Versäubern wurde er aufgesteckt und angenäht:
Graue Gabardinehose 012
Von innen sieht das Ganze fertig so aus:
Graue Gabardinehose 013
Und von vorne aussen sieht man diesen puristischen Verschluss:
Graue Gabardinehose 003
Ich wollte mal den Blindstich meiner Nähmaschine probieren, der zwar gut funktionierte, aber mich als Perfektionistin nicht zufrieden stellte, da man von der rechten Seite kleine Stiche sieht 88| und von Hand eben nichts!!! (Kommt also nicht in Frage U-( )
Graue Gabardinehose 005
Die fertige Hose (ich muss wohl nochmal die Hosenbeine unten bügeln :>>) Graue Gabardinehose 011

…bin ich inzwischen. Zugeschnitten habe ich, wobei das Vorderteil bis zu den Knien auch noch aus Futter geschnitten werden musste. Dann habe ich die Futterteile auf die Vorderhosenteile geheftet und das Ganze wie eine Lage verarbeitet.
Kniphose 005
Anschliessend alles zusammengenäht mit Heftstichen und nochmal probiert. An der Hüfte musste ich noch etwas wegnehmen, dafür oben etwas dazu geben, denn ich nahm an, dass die Hose etwas hüftiger sitzen sollte, nach den Abnähern zu urteilen.
Und so wird der Schlitzuntertritt gemacht:
zuschneiden…
Kniphose 006
alles bis auf die lange gerade Kante zusammennähen, Nahtzugaben beschneiden, Ecken abschneiden, Rundungen einknipsen…
Kniphose 007
Kniphose 008
wenden und versäubern ….

Die Hose geheftet und den Reissverschluss schon eingenäht:

Kniphose geheftet

Schon lange hab ich ihn hier liegen, einen grauen cool-woolartigen Stoff, der ursprünglich für ein Sommerensemble gedacht war, von dem ich aber schlauerweise nur 2.60m eingekauft habe :-/ Tja, das muss dann eine ziemlich kurze und schmale Jacke werden…Nachdem die Probemodellrunde mit der Kniphose aus einem Sonderheft März 05 ja einigermassen erfolgereich verlaufen ist (s.u.), habe ich jetzt die Hose zugeschnitten, allerdings diesmal mit einem vorderen RV. Da es keinen Bund geben wird, sondern nur Formbesätze, habe ich noch einen Schlitzuntertritt dazu gebastelt, da ich aus Erfahrung weiss, dass der RV oben recht unschöne Schrägzüge erzeugen kann. Durch den Untertritt kann man noch einen Innenknopf annähen, was das Problem etwas entschärft. So sieht das Teil aus:
Kniphose 002
Und hier ist das Material:
Kniphose 001
Ich habe zum Glück meinen Lieblingsreissverschluss für Hosen mit Vorderverschluss gefunden, den es in Basel nur in ganz wenigen Geschäften gibt.
Leider habe ich den Eindruck, dass der Stoff nicht so angenehm auf der Haut ist, ich werde deshalb die Vorderhose bis zum Knie füttern, eine Premiere…Immerhin habe ich bereits eine gekaufte Tweedhose mit Futter, da kann ich ja mal ein wenig abgucken. Die Hüftpassentaschen werde ich mir sparen :>>

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