Archive für den Monat: Mai, 2006

Da eine liebe Freundin mir dieses Buch geschenkt hat (:wave: huhu loni), mache ich mich so allmählich mit den Tricks der „High-Fashion“ vertraut. Für den Blazer wollte ich jetzt mal probieren, das Futter etwas anders als den Oberstoff zuzuschneiden, um einen noch besseren :b Sitz zu erreichen. Claire empfiehlt, an den Seiten 0,6 cm und Höhe 1,5 cm zuzugeben, diese Änderungen werden jeweils an Vorderteil, Rückenteil und Ärmel durchgeführt.
Hier sieht man die Veränderung am seitlichsten Vorderteil meiner Jacke, ich habe allerdings nur 0,5 cm seitlich und 1 cm in der Höhe genommen:
Futter Lekalajacke 5547 001

Hier das seitliche Rückenteil:
Futter Lekalajacke 5547 002
Und hier schliesslich am Unterärmel:
Futter Lekalajacke 5547 004
Nachdem ich leider kein Venezia-Futter im genau gleichen Grauton finden konnte, entschloss ich mich für ein Jaquardfutter mit kleinen Tupfen, das die Jacke etwas lustiger und individueller machen soll.
Nur welche Seite nehmen?
Futter Lekalajacke 5547 003
Die dunklere Seite hat die Tupfen genau im hellen Grauton der Jacke, die wird es voraussichtlich 😀

Futter Lekalajacke 5547 006

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Das Ärmeleinsetzen ging glücklicherweise recht unproblematisch – nur die Länge musste ich noch um einen cm verlängern. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn sich diese ganze Mehrweite doch ohne Fältchen verteilen lässt. Vielleicht werde ich ja auch allmählich etwas routinierter….;)
Dann waren die Sleeve-Heads dran, siehe auch die Beschreibungen in diesem blog:
http://cssewalong.blogspot.com/

Ich wählte die einfachste Variante mit einem Watteline-Streifen 6 mal 21 cm, die doppelte Lage war mir zu voluminös…
Hier sieht man den Ärmel noch ohne Sleeve Head:
Ärmel Lekalajacke 5547 004
Und hier der Ärmel mit Sleeve Head, ich finde, das ist schon ein ziemlicher Unterschied:
Ärmel Lekalajacke 5547 003

Die Vorgehensweise ist folgende:
-Streifen zuschneiden
-Einheften, dabei darauf achten, dass die Seite, die später dirket auf dem Ärmelstoff liegt, etwas überlappt (damit es keinen sichtbaren „Absatz“ im Ärmel gibt)
Ärmel Lekalajacke 5547 005
-dann knapp neben der Ärmelnaht annähen:
Ärmel Lekalajacke 5547 001

Dann habe ich leider noch ein weiteres Problem: dummerweise habe ich nur auf den Unterkragen und unteres Reversteil Einlage aufgebügelt. Leider war das wohl falsch, denn der Kragen ist zu labbrig – so, wie es jetzt aussieht, werde ich mich ständig darüber ärgern und werde die Jacke wohl nicht anziehen. Jetzt suche ich nach einer Lösung, die nicht zu sehr dach Kompromiss aussieht U-(
Die Jacke war mir sowieso „zu“ klassisch, sprich, etwas langweilig….ausserdem steht mir so eine helle Farbe in Gesichtsnähe eigentlich gar nicht sooo optimal, denn ich habe sehr helle Haut. Und ein Kontrast wäre auch gut für mich, bin ja selbst ziemlich kontrastfarben: helle Haut und dunkle Haare. Die Knöpfe würden dann auch schwarz werden (die auf’m Foto sind dunkelblau)….Mal sehen….B)
So etwa?
Idee Lekalajacke 5547 002

Heute waren dann die Taschen dran (nach 6 Stunden Probe lag einfach nicht mehr drin :. )
Ich beschloss, nach Lonis schlauem Buch vorzugehen: „Just Pockets“ von Patricia Moyes (vielen Dank nochmal für das schöne Geschenk:) )
Zunächst beschneidet man die Futtertasche (war bei mir allerdings auch aus Stoff zugeschnitten) rundherum (ausser der oberen Kante)um etwa 2 mm, um einem Hervorblitzen selbiger vorzubeugen.
Anschliessend oben zusammennähen:
Taschen Lekalajacke 5547 001

Aufklappen und die NZ in Richtung Tasche bügeln:

Taschen Lekalajacke 5547 002

Nun die Ränder genau aufeinanderstecken und nähen, dabei unten eine ca. 4 cm breite Wendeöffnung lassen:

Taschen Lekalajacke 5547 004

NZ beschneiden, Tasche wenden, bügeln, heften

Taschen Lekalajacke 5547 005

und aufnähen.
FERTIG für heute. :b

Taschen Lekalajacke 5547 009

Kragen 001
So ganz hat mich dieses Revers nicht überzeugt…im nachhinein hätte mir ein runder Kragen ohne diese „Einschnitte“ bzw. ein klassisches Revers fast besser gefallen. Allerdings kann man nach den Modellzeichnungen ziemlich schwer voraussagen, wie die Form genau aussehen wird. Die zeichnerische Freiheit ist da bei Lekala recht gross :.
Immerhin bin ich froh, dass ich’s doch einigermassen hinbekommen habe.

…und weiter ging’s heute mit Annähen des Oberkragens an den Besatz und dito Unterkragen an die Jacke, alles schön beschneiden und auf dem Kantenholz auseinanderbügeln….:p
Kragen an Besatz

Zur Zeit steht sehr vieles auf meiner Projektliste, deshalb kann ich beim Nähen nur Mini-Schritte machen. Trotzdem besser als nichts, finde ich.
Bilanz für heute: Rückennähte definitiv genäht, Schulter- und Besatznähte genäht. Und diese seltsamen Reverseckchen darangefriemelt |-| Solange der Kragen nicht verstürzt ist, sieht er jedenfalls höchst seltsam aus B) Ich hoffe,ich kriege ihn überhaupt hin….:**:

Normalerweise mache ich das ja nie…aber diesmal habe ich bei dem einzigen Mann, für den ich das auch noch gerne tue, ein Auge zugedrückt. Immerhin weiss ich jetzt, wie man Hosen mit Aufschlag kürzt…
Hose Henri
(öööhmmm….diese komischen Moiré-Streifen gibt’s nur auf dem Foto….:-/)
Ich musste zuerst an einem Zettelchen üben, wie ich was wohin bügle und wie das Stossband angenäht werden soll. Allerdings hab ich mich bei der einen Hose doch recht gewundert. Die Farbe ist violettgrau und die dazu verwendeten Garne waren ein graugrünes Overlockgarn und ein braunes Stossband 8| Ich glaube, ich bin da viel zu puristisch, ich nerve mich ja schon, wenn das Overlockgarn farblich zu sehr abweicht….Grund genug, demnächst neue Farben über Loni bei Folhoffer zu bestellen 😛 Die andere Hose ist so edel, dass natürlich alles bis hin zum Innenfutter perfekt ist…Wolle-Cashmere…mmmmhhhhh

…hab ich im Moment. Deswegen gibt’s hier auch immer lange blog-Pausen. Nachdem ich tagelang Einlage aufgebügelt hatte :roll:, kam ich heute doch etwas voran, man bekommt schon eine kleine Idee, wie’s werden soll:
Lekala-Jacke 5547 grauer Wollstoff 007
Jetzt ist dann dieser seltsame Kragen dran, für den ich fast zu wenig Stoff übrig hatte, da auf dem Schnittmuster angegeben war, man müsse nur zwei Teile zuschneiden, was zwar für das Mittelteil des Kragens gilt, nicht aber für diese komischen Ansatzstücke:
Lekala-Jacke 5547 grauer Wollstoff Kragenteile

Weiterhin hab ich mir Watteline gekauft, um die Ärmel damit auszupolstern, da haben mir die HS nett geantwortet und es steht auch in den berühmten „Fashion secrets“ (nochmal Dank an Loni :wave:)

http://myblog.de/stebo79/art/3475477

Von stebo stammt die Idee, sich ganz dünne Schulterpolster aus Filz zu nähen, die eigentlich nur zur Stabilisierung gedacht sind. Ich hasse nämlich den bekannten „Schulterposterlook“, möchte aber andererseits auch nicht, dass die Ärmel irgendwie „eingefallen“ aussehen….B)

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