Archive für Kategorie: patterndrafting

…wollte ich immer schon mal probieren. Mit meinem gut sitzenden Kleidoberteil konnte ich das nun in Angriff nehmen.

Geplant war in etwa so ein Modell:

Peplumtop

Das hier ist als erstes Probemodell dabei herausgekommen:

Schösschentop PM Bü

Eigentlich war das Oberteil für meine weiten Röcke geplant. Schon einige Zeit fühle ich mich in meinen engen T-Shirts, die ich meist dazu trage, nicht mehr so recht wohl.

Es zeigte sich aber, dass von dern Proportionen her dieses Modell viel besser zu meinen Bleistiftröcken passt:

Schösschentop PM

Für weite Röcke müsste das Ganze kürzer sein und evtl. das Peplum noch mehr ausgestellt, damit die Taille besser zur Geltung kommt (zumindest als Illusion 😉 )

Vielleicht werde ich mit diesem Probemodell noch eine weitere kleine Bastelei vornehmen. Zunächst werde ich aber diese Variante aus einem weissen Popelin nähen, der sich im Fundus befindet. Er ist etwas zu steif als Bluse und ich kann mir als dieses Top gut vorstellen.

Weitere Änderungen gegenüber meiner TZ werden sein, dass ich die Schulterpassen nun doch nicht einbaue. Ich hatte sie geplant, um die Teilung der Schulternaht zu vermeiden, aber diese Naht finde ich nun doch gar nicht so störend. Da man die NZG voraussichtlich durcheinen sehen wird, bringt die Quernaht ausserdem eher ungewollte Unruhe hinein.

Ich habe auch beschlossen, die Ärmel bei diesem Modell aus dem festeren Stoff wegzulassen. Auch der V- Ausschnitt wird noch etwas abgerundet und grosszügiger.

Den Kleidoberteilschnitt habe ich wie folgt abgewandelt:

Statt des zweiten Abnähers, der ja in steiferem Stoff zum Tüten neigt, habe ich stattdessen eine Naht eingebaut. Statt des Gürtelteils wurde die beim Kleid vorhandene etwas höher liegende Taille nach unten zur realen Taille verlängert, das Peplum habe ich aus dem unter der Taille abgezeichneten Kleidergrundschnitt durch Zulegen des vertikalen Abnähers erhalten.

Schösschentop Schnitt VT

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…des Schnitts hat etwas Zeit gebraucht, da ich dafür Hilfe brauchte.

Die Abnäherverlegung funktionierte wie gedacht, aber einige Linien mussten verbessert werden, z.B. die Rundung des Seitenteils. Wegen einer kleinen Asymmetrie werde ich das VT offen zuschneiden. Auf der rechten Seite musste ein grösser Betrag weggekniffen werden als links.

VT Änderungen

Beim Rückenteil wurde der Schulterabnäher etwas schräger gestellt, der vertikale Abnäher vertieft (durch die geradegestellte HM war alles etwas weit) und vor allem die Taille im mittleren Teil angehoben. Ausserdem wurde noch der hintere Armausschnitt leicht vertieft.

RT Änderungen

Dann habe ich das Jupeteil entsprechend der Oberteilschnittteile aus dem Knip-Schnittmuster abgezeichnet. Vorder- und Rückenteil sind bei mir unterschiedlich breit. Entsprechen wurden die Seitenlinien korrigiert. Die Faltentiefen wurden so übernommen und die Brüche sollten jeweils auf den Abnäher bzw. die Wienernaht treffen.

Jetzt kann es endlich weitergehen.

Schnitt Sommerkleid korrigiert

 

…habe ich diesmal den Ausschnitt mit einem Jerseyoberteil verstürzt. In der Konfektion ist mir schon öfters aufgefallen, dass die „edleren“ Shirts so verarbeitet sind. Dadurch erhält man schöne, präzise gearbeitete Ausschnitte, ohne einen Besatz zu benötigen. Die mag ich bei Jerseys ohnehin nicht so besonders… Da mein Stoff ja eher eine dickere Qualität ist, war ein Verstürzen mit dem gleichen Material nicht möglich. Ich habe also dazu einen dünneren Jersey gewählt. Meine anfängliche Idee, mit Schrägband einzufassen habe ich nach einem Versuch verworfen: es sah einfach bei dem V-Ausschnitt nicht gut genug aus. Mit einer runden Halslinie hätte es wohl funktioniert.

Hier schon einmal das Ergebnis, das recht ansprechend aussieht. Allerdings wird dann erst der Praxistest erweisen, ob die Idee wirklich gut war. Ich sehe schon, dass ich das „Futter“ sehr gut an den Armausschnitten werde fixieren müssen, damit sich nichts nach innen „vorarbeitet“ und aus dem Ausschnitt blitzt.

Ausschnitt verstürzt

Im Oberteil befindet sich bei mir leider ein riesiger Brustabnäher, den ich dann jeweils beschneide und ausbügle:

 

Für das „Futter“-Oberteil wollte ich diesen Abnäher nicht duplizieren, deshalb habe ich den Schnitt entsprechend geändert. Ich habe die Schnittteile nur bis zur Taille kopiert.

Beim VT wurde der seitliche Brustabnäher in die Schulter gelegt:

 

 

 

Beim Rückenteil bin ich etwas unorthodox vorgegangen und habe einfach weggekniffen (= eingeschnitten und zugelegt). Ich denke, der dehnbare Jersey wird das verzeihen.

 

 

 

Nach diesem Schnitt habe ich das Jerseyoberteil genäht und es dann wie einen Besatz angenäht, d.h. rund um den Halsausschnitt rechts auf rechts festgenäht und beschnitten sowie anschliessend die NZG auf dem „Besatz“ festgesteppt.

Futter wie Besatz annähen

So sieht das Ganze von innen aus:
Futter innen

Und zum Schluss schon ein kleiner Blick aufs Ganze (noch ohne verstürzten Halsausschnitt), wo ich auch einen Testärmel eingesetzt habe, um die Länge der Manschette (die auch noch nicht dran ist) abschätzen zu können. Durch das Einkräuseln geht da ja zuweilen etwas an Ärmellänge verloren.

Heftversion mit Ärmel

 

 

…habe ich am Schnitt, denn die grosse Einhaltweite mit dem drohenden „Schwangereffekt“ liess mir keine Ruhe. Meine zweite Lösung finde ich etwas kurvenfreundlicher: einen Teil der Weite habe ich nun doch in einen seitlichen Brustabnäher genommen und so wurde die Weite über dem Bauch deutlich reduziert. Der Querabnäher ist jetzt weniger ausladend und das abdeckende Ripsband kann kürzer werden, was auch etwas weniger massiv aussieht.

 

 

…meines Lieblingssommerkleids, das mich jetzt über 9 Jahre begleitet hat und nicht mehr so ganz gut in Schuss ist steht als nächstes auf meinem Programm. Der Schnitt ist in der neuen Runde etwas optimiert: das Modell hatte Träger aus Ripsband, die es inzwischen nur noch aus Polyester gibt, was ich nicht so gerne auf der Haut trage und welche auch schon beim alten Kleid immer Tendenz zum Rutschen hatten. Deswegen werde ich nun „normale“ Träger arbeiten. Die Raffung vorne habe ich schon beim ersten Modell etwas breiter verteilen müssen, da es bei grösserer Oberweite nicht so gut aussieht, wenn sich alles in der Mitte ballt und dann viele Schrägfalten auf die Brust zu gehen. Das alte Kleid hatte ich noch nach einem anderen Grundschnitt erstellt, beim neuen Modell ist der Brustabnäher grösser und auch die Empirenaht, die vorher fast zu hoch sass wurde leicht tiefer gesetzt. Jetzt habe ich etwas mehr Einhaltweite, aber für die OW brauche ich die auch. Der Stoff ist wie beim alten Kleid ein gross skaliertes Blumenmuster, das Material eine leichte Baumwolle. Mal sehen, wie das dann fällt.

TZ Blumenkleid Juli 17Im Prinzip bin ich bei der Schnitterstellung wieder genau wie hier beschrieben vorgegangen.

Ein Probemodell fürs Oberteil habe ich auch schon genäht, der Ausschnitt muss noch ziemlich gekniffen und auch noch etwas mehr V-förmig ausgeschnitten werden.

PM Oberteil Kleid

 

…habe ich gerade gemacht. Das Jerseykleid aus der Märzausgabe der Fashion Style (die ich vor einigen Jahren in Holland öfters als knip gekauft habe) gefiel mir recht gut und die Lust auf ein schnelles Frühlingskleid ohne grossen Aufwand liessen mich zu meinem Jerseyshirt-Schnitt greifen und daraus das Kleid ableiten.

Zunächst habe ich einige kleine Veränderungen vorgenommen. Da ich mit den grossgewachsenen Holländerinnen nicht mithalten kann, habe ich einige Proportionen etwas verändert: die Blende wurde etwas schmäler gemacht (4 cm statt 5) und auch der Taillenbund wurde von 6 cm auf 5 cm gezeichnet.

Hier mal der optische Vergleich:

Dann habe ich aus dem Schnitt die Ausschnittform übernommen, dabei meinem Brustansatz entsprechend die Höhe desselben festgelegt. Die Blende und das Gürtelteil habe ich anschliessend in meinen Schnitt eingezeichnet:

Blende

Nach dem Ausschneiden der Blende und des Gürtelteils wird der Abnäher in die Kräuselweite verlegt. Im Schnitt habe ich nachgemessen, wieviel Mehrweite dort angegeben war und in etwa übernommen. 2 cm davon stammten von meinem Abnäher.

So sehen die Einschnittlinien aus:

Einschnittlinien

Diese werden eingeschnitten und aufgesperrt:Aufsperren

Anschliessend kann das neue Schnittteil gezeichnet werden:

Vt fertigUnd da bei mir nichts ohne Probeteil geht, habe ich aus Reststoff ähnlicher Qualität noch schnell ausprobiert, wie es aussehen wird. Mein Originalstoff ist ein leuchtendgrüner Viskosejersey, etwa wie auf der TZ oben. Der Probejersey war sehr labberig und verzog sich schnell, beim Original werden dann die unteren Blenden verstärkt und damit wohl diese Neigung zum Verziehen etwas eingedämmt.

Jerseykleid FS PM

 

… mal ein Projekt zu haben, das einem nur so von der Nadel hüpft. Die gute Stoffqualität näht sich wie ein Traum und auch die Passform ist prima. So darf es weitergehen. Der Farbton ist einfach nicht einzufangen, hier sieht er blau aus. Auch der Kasten rechts oben trifft die Farbe nur in etwa. Sie ist intensiv dunkel leuchtend und lässt sich einfach nicht darstellen.

torso

Sorry, der Schnitt sieht leicht schief aus, da die Perspektive etwas verzerrt ist. Ich habe wohl nicht ganz von oben fotografiert.

schnitt-merinopulli

merinokurzpulli-smaragd

 

…schiebe ich nun ein, und daran merkt man schon, dass sich meine Mantelnählust sehr in Grenzen hält. Aber die Mantelnäherei wird nach diesem Kurzprojekt definitiv wieder aufgenommen.

Ich möchte einen mir selbst geschenkten Geburtstagsstoff zeitnah vernähen. Ich hatte ihn vor zwei Wochen in einem hiesigen Stoffladen entdeckt. Reiner Merinowollstrick in einem leuchtenden Smaragdgrün, eine meiner absoluten Lieblingsfarben – da gab es gar keine Alternative. Der Schnitt ist ganz simpel und puristisch, es ist der gleiche wie dafür verwendet. Allerdings habe ich vorsichtshalber einige Erweiterungen gemacht, da dieser Stoff nicht so dehnbar ist wie der Hahnentrittjersey. Den Ausschnitt werde ich mit Futterschrägstreifen verstürzen, die Säume per Hand mit Hexenstich annähen.

 

…hab ich nun hinter mir und ich hoffe, dass ich alles richtig gemacht habe. So sieht der Schnitt aus:

schnitt-vt-rt

Der Gehschlitz wird natürlich nicht so hoch, ich hab ihn nur mal so gezeichnet.

Auch den Ärmelschnitt hab ich fertig, hier war es nötig, ihn wegen der vorgenommenen Schultererhöhung und -erweiterung etwas zu spreizen und zu erhöhen. Meine Einhaltweite beträgt 3,4 cm, das sollte gut hinkommen bei einem Wollstoff.

armelschnitt

 

…liegt hier schon eine ganze Weile als Schnittmuster herum. Heute habe ich meine Pflichten etwas vernachlässigt und mir Zeit zum Schnittmusterbasteln genommen. Zunächst hatte ich vor, den Originalschnitt, der mit vielen Änderungslinien daherkommt, nach dem bekannten „Tissue-Fitting“ zu präparieren. Aber die erste Anprobe zeigte mir klar, dass eine riesige Menge Änderungen bevorstehen würde (nicht nur die FBA sondern auch Änderungen im Armlochbereich und bei den horizontalen Linien) Das wollte ich mir nun doch nicht antun und habe daher wieder auf meinen passenden Shirtschnitt zurückgegriffen. Das McCalls-SM habe ich genau studiert und versucht, meinen Schnitt entsprechend anzupassen.

So war in etwa der Verlauf:

-Originalschnittmuster angeschaut

SM-Original

Bei meinem Grundschnitt die Empirelinie festgelegt und das Oberteil abgezeichnet, den seitlichen Abnäher bis zum Brustpunkt verlängert und dann die Linie für den vertikalen Abnäher gezeichnet. Alles aufgeschnitten und den seitl. Abnäher zugelegt: es öffnet sich der vertikale Abnäher.

Ursprungsschnitt Shirt

Nun die Falteninhalte und Richtung derselben versucht zu übernehmen, dazu wurde der horizontale Abnäher zugelegt und an zwei weiteren Stellen das Schnittmuster aufgespreizt:

Konstruktionsschritte

Und hier nun das Endergebnis:

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