Archive für Kategorie: patterndrafting

…habe ich gerade gemacht. Das Jerseykleid aus der Märzausgabe der Fashion Style (die ich vor einigen Jahren in Holland öfters als knip gekauft habe) gefiel mir recht gut und die Lust auf ein schnelles Frühlingskleid ohne grossen Aufwand liessen mich zu meinem Jerseyshirt-Schnitt greifen und daraus das Kleid ableiten.

Zunächst habe ich einige kleine Veränderungen vorgenommen. Da ich mit den grossgewachsenen Holländerinnen nicht mithalten kann, habe ich einige Proportionen etwas verändert: die Blende wurde etwas schmäler gemacht (4 cm statt 5) und auch der Taillenbund wurde von 6 cm auf 5 cm gezeichnet.

Hier mal der optische Vergleich:

Dann habe ich aus dem Schnitt die Ausschnittform übernommen, dabei meinem Brustansatz entsprechend die Höhe desselben festgelegt. Die Blende und das Gürtelteil habe ich anschliessend in meinen Schnitt eingezeichnet:

Blende

Nach dem Ausschneiden der Blende und des Gürtelteils wird der Abnäher in die Kräuselweite verlegt. Im Schnitt habe ich nachgemessen, wieviel Mehrweite dort angegeben war und in etwa übernommen. 2 cm davon stammten von meinem Abnäher.

So sehen die Einschnittlinien aus:

Einschnittlinien

Diese werden eingeschnitten und aufgesperrt:Aufsperren

Anschliessend kann das neue Schnittteil gezeichnet werden:

Vt fertigUnd da bei mir nichts ohne Probeteil geht, habe ich aus Reststoff ähnlicher Qualität noch schnell ausprobiert, wie es aussehen wird. Mein Originalstoff ist ein leuchtendgrüner Viskosejersey, etwa wie auf der TZ oben. Der Probejersey war sehr labberig und verzog sich schnell, beim Original werden dann die unteren Blenden verstärkt und damit wohl diese Neigung zum Verziehen etwas eingedämmt.

Jerseykleid FS PM

 

… mal ein Projekt zu haben, das einem nur so von der Nadel hüpft. Die gute Stoffqualität näht sich wie ein Traum und auch die Passform ist prima. So darf es weitergehen. Der Farbton ist einfach nicht einzufangen, hier sieht er blau aus. Auch der Kasten rechts oben trifft die Farbe nur in etwa. Sie ist intensiv dunkel leuchtend und lässt sich einfach nicht darstellen.

torso

Sorry, der Schnitt sieht leicht schief aus, da die Perspektive etwas verzerrt ist. Ich habe wohl nicht ganz von oben fotografiert.

schnitt-merinopulli

merinokurzpulli-smaragd

 

…schiebe ich nun ein, und daran merkt man schon, dass sich meine Mantelnählust sehr in Grenzen hält. Aber die Mantelnäherei wird nach diesem Kurzprojekt definitiv wieder aufgenommen.

Ich möchte einen mir selbst geschenkten Geburtstagsstoff zeitnah vernähen. Ich hatte ihn vor zwei Wochen in einem hiesigen Stoffladen entdeckt. Reiner Merinowollstrick in einem leuchtenden Smaragdgrün, eine meiner absoluten Lieblingsfarben – da gab es gar keine Alternative. Der Schnitt ist ganz simpel und puristisch, es ist der gleiche wie dafür verwendet. Allerdings habe ich vorsichtshalber einige Erweiterungen gemacht, da dieser Stoff nicht so dehnbar ist wie der Hahnentrittjersey. Den Ausschnitt werde ich mit Futterschrägstreifen verstürzen, die Säume per Hand mit Hexenstich annähen.

 

…hab ich nun hinter mir und ich hoffe, dass ich alles richtig gemacht habe. So sieht der Schnitt aus:

schnitt-vt-rt

Der Gehschlitz wird natürlich nicht so hoch, ich hab ihn nur mal so gezeichnet.

Auch den Ärmelschnitt hab ich fertig, hier war es nötig, ihn wegen der vorgenommenen Schultererhöhung und -erweiterung etwas zu spreizen und zu erhöhen. Meine Einhaltweite beträgt 3,4 cm, das sollte gut hinkommen bei einem Wollstoff.

armelschnitt

 

…liegt hier schon eine ganze Weile als Schnittmuster herum. Heute habe ich meine Pflichten etwas vernachlässigt und mir Zeit zum Schnittmusterbasteln genommen. Zunächst hatte ich vor, den Originalschnitt, der mit vielen Änderungslinien daherkommt, nach dem bekannten „Tissue-Fitting“ zu präparieren. Aber die erste Anprobe zeigte mir klar, dass eine riesige Menge Änderungen bevorstehen würde (nicht nur die FBA sondern auch Änderungen im Armlochbereich und bei den horizontalen Linien) Das wollte ich mir nun doch nicht antun und habe daher wieder auf meinen passenden Shirtschnitt zurückgegriffen. Das McCalls-SM habe ich genau studiert und versucht, meinen Schnitt entsprechend anzupassen.

So war in etwa der Verlauf:

-Originalschnittmuster angeschaut

SM-Original

Bei meinem Grundschnitt die Empirelinie festgelegt und das Oberteil abgezeichnet, den seitlichen Abnäher bis zum Brustpunkt verlängert und dann die Linie für den vertikalen Abnäher gezeichnet. Alles aufgeschnitten und den seitl. Abnäher zugelegt: es öffnet sich der vertikale Abnäher.

Ursprungsschnitt Shirt

Nun die Falteninhalte und Richtung derselben versucht zu übernehmen, dazu wurde der horizontale Abnäher zugelegt und an zwei weiteren Stellen das Schnittmuster aufgespreizt:

Konstruktionsschritte

Und hier nun das Endergebnis:

… habe ich nun doch, denn mit gar zu vielen Einschränkungen und Kompromissen möchte ich nicht ins neue Nähjahr starten.

Es bleiben eigentlich nur 2 Möglichkeiten: entweder nähe ich das Mantelmodell, aber aus einem anderen Stoff – oder ich suche einen Schnitt, für den mein jetziges Material ausreicht. Weil ich unbedingt diesen schönen Stoff und diese Farbe nähen möchte, habe ich mich zur zweiten Version entschlossen. Da ich im Sommer einen Schnitt von einer Kaufjacke abgenommen hatte und meine Freundin idgie mir wunderbar und mit kundigem Auge bei den Erweiterungen zur Seite stand  (die Jacke sass, wie immer bei mir, über dem Busen zu eng), habe ich beschlossen, diese Version jetzt einmal zu testen. Es ist eine figurbetonte, flotte RV-Jacke, etwa so soll sie werden:
Walkjacke mit RV TZ
Der Mantelschnitt wird erst einmal auf Eis gelegt und im kommenden Spätsommer dann für einen Übergangsmantel ein Revival erleben. Einen schönen schwarz-weissen Tweed hab ich schon hier liegen… 😎

…ist mein erstes Projekt im neuen Jahr. Ich hoffe, meine Nählust wird sich wieder etwas steigern – die letzten Monate waren da sehr zäh, was vielleicht auch an einer langen Erkältung und ziemlicher beruflicher Belastung lag.

Die Farbe des Stoffes ist schwer einzufangen: im Tageslicht sieht er aus wie Smaragdgrün, im Kunstlicht eher etwas bläulicher Richtung Petrol.

Wollwalk blaugrün

Ein „kleiner“ Mantel soll es werden, die Inspiration dazu stammt aus einem Damen-Rundschauheft. Statt glockiger Weite möchte ich aber eine eher schmälere Form. Der lange Schalkragen gefällt mir sehr gut, auch der Verschluss mit einem Knopf ist schön.

Wollwalkmantel TZ

Den Schnitt hab ich bereits erstellt, jetzt geht es ans Probemodell. Wahrscheinlich habe ich zu stark tailliert, und ob der Schalkragen so richtig gezeichnet ist, weiss ich auch noch nicht. Ich habe diese Art Kragen noch nie verwendet und bin gespannt, wie er herauskommt.

…kann man ganz unkompliziert aus einem vorhandenen Rockschnitt ableiten. Warum arbeite ich beides? Bei diesem locker gewebten Stoff war mir ein Verstürzen nur mit dem Futter zu heikel, denn die obere Kante soll ja schön stabil bleiben. Ausserdem mag ich es, wenn der Besatz die Bauchgegend etwas in Form hält 😉 Da der Noppenstoff in doppelter Lage (und dann j auch noch mit Einlage versehen) etwas aufträgt, habe ich für den Besatz einen schwarzen Wollstoff aus der Restekiste ausgewählt.

Zunächst legt man fest, welche Besatzbreite man haben möchte, ich habe 8 cm gewählt. Diese Linie zeichnet man im Schnitt ein und zeichnet zunächst den Besatz mit dem im Rock vorhandenen Abnäher ab:

Vorderer Besatz

Nun den Abnäher ausschneiden bzw. die Teile so aneinanderschieben, dass der Abnäher sich schliesst und die Linien etwas ausgleichen:

Vorderer Besatz ftg

Der kleine grüne Rest der Abnähers (im ersten Bild sichtbar) wird an der Seitennaht direkt unter dem Besatz weggezeichnet, denn schliesslich muss die Futterrockkante genau so lang sein wie die Besatzunterkante.

Der übrig gebliebene Teil des Schnittmusters wird als Futterrock zugeschnitten. Hinten war der Abnäher noch etwas grösser und tiefer, deswegen habe ich ihn auch im Futterrock genäht.

Besatz und Futterrock Noppenjupe

…ist bei Röcken immer dann nötig, wenn man nicht die ganze Weite auch im Futterrock haben möchte. Gerade bei Faltenröcken kann das ganz schnell ziemlich auftragen. Für diesen Rock (der natürlich bei burda mal wieder kein Futter hat) wollte ich die viele Mehrweite über dem Bauch nicht noch doppelt haben. Also habe ich den Schnitt zusammengelegt, daraus den vorderen Beleg ermittelt (er soll etwa so breit sein, wie die Falten dann zugesteppt werden) und nachher einfach nach den Umrissen eine Art Glockenrock geschnitten. In der vorderen Mitte habe ich allerdings etwas Weite herausgenommen, die schien mir etwas durchzuhängen.

Schnitt VorderrockFutterrock und Passe vorne

Beim Hinterrock fände ich die Weite unterhalb des Belegs ok, denn ich möchte auch mal damit aufs Velo steigen können. Also wieder das gleiche Prozedere: Falten im Schnitt zulegen, daraus den Beleg ermitteln und den Rest des Rocks so lassen, wie er war – Markierungen für die eingelegten Falten nicht vergessen.

Schnitt Hinterrock Futterrock und Passe hinten

Und jetzt bin ich natürlich wieder sehr gespannt, ob das alles so wie geplant funktioniert. 😀

…ist ein Jerseykleid nach dem Vogueschnitt 8724. Da ich bei der Bluse ja schon festgestellt hatte, dass meine Schulter- und Rückenpartie nicht so recht Vogue-kompatibel zu sein scheint, werde ich direkt mit dem Grundschnitt arbeiten und mich an den Designlinien des Originals orientieren. Ich hoffe, dass ich zumindest das vordere Rockteil aus dem Schnitt übernehmen kann. Also heisst es jetzt erst einmal wieder: Bastelarbeit! :mrgreen:

Jerseykleid magenta TZ

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