Nachdem ich irgendwie immer noch Hemmungen habe, meinen sündhaft teuren Seidenbrokat/Seidenduchesse zuzuschneiden, möchte ich erst noch nach dem gleichen Modell zwei „Vorläuferjacken“ nähen, die zwar den gleichen Grundschnitt (meinen Zwitter „Burda-Lekala“) haben werden, aber doch möglichst verschieden aussehen sollen.
Modell 1: ein Jäckchen aus schwarzem Sweat, das zu meinem grünen Max Mara – Jupe passen soll.
Veränderungen: Länge etwa 7 cm kürzer, also knapp unter der Taille endend, da das bei diesem Rock am besten aussieht. Da die Jacke schon ein wenig wärmen soll, habe ich dafür die Ärmel um 4 cm verlängert, also „normale“ statt 3/4 Ärmellänge.Den Kragen habe ich schmäler gemacht, um das Jäckchen etwas alltagstauglicher zu machen. Die Taille werde ich evtl. noch schmäler machen, um eine Art „Schösscheneffekt“ zu erzielen.
Modell 2: soll zur grauen Hose passen und wird einen Reverskragen erhalten, also das eigentliche Lekalamodell. Länge: wahrscheinlich etwas verlängert, da muss ich noch ein wenig herumprobieren, was das Optimalste zur Hose ist. Ausserdem werden die Ärmel ebenfalls lang und es wird Taschen haben.
Modell 3: die Konzertjacke mit ausladendem Kragen und 3/4-Ärmeln. Bis dahin bin ich hoffentlich so routiniert, dass ich ganz cool den Rollschneider ansetzen werde :b

So, und das erste Modell ist bereits zugenschnitten
Sweatjacke
und die unangenehmste Arbeit (das Einlageaufbügeln) habe ich bereits hinter mir. Allerdings habe ich bei diesem Stoff wirklich nur das Allernotwendigste verstärkt: Besätze und Unterkragen. Das wird bei den anderen Jacken wesentlich aufwändiger werden. Ausserdem brauche ich hier ja nicht füttern! 🙂

Werbeanzeigen