Archive für Beiträge mit Schlagwort: schnittkonstruktion

…hab ich nun hinter mir und ich hoffe, dass ich alles richtig gemacht habe. So sieht der Schnitt aus:

schnitt-vt-rt

Der Gehschlitz wird natürlich nicht so hoch, ich hab ihn nur mal so gezeichnet.

Auch den Ärmelschnitt hab ich fertig, hier war es nötig, ihn wegen der vorgenommenen Schultererhöhung und -erweiterung etwas zu spreizen und zu erhöhen. Meine Einhaltweite beträgt 3,4 cm, das sollte gut hinkommen bei einem Wollstoff.

armelschnitt

 

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…liegt hier schon eine ganze Weile als Schnittmuster herum. Heute habe ich meine Pflichten etwas vernachlässigt und mir Zeit zum Schnittmusterbasteln genommen. Zunächst hatte ich vor, den Originalschnitt, der mit vielen Änderungslinien daherkommt, nach dem bekannten „Tissue-Fitting“ zu präparieren. Aber die erste Anprobe zeigte mir klar, dass eine riesige Menge Änderungen bevorstehen würde (nicht nur die FBA sondern auch Änderungen im Armlochbereich und bei den horizontalen Linien) Das wollte ich mir nun doch nicht antun und habe daher wieder auf meinen passenden Shirtschnitt zurückgegriffen. Das McCalls-SM habe ich genau studiert und versucht, meinen Schnitt entsprechend anzupassen.

So war in etwa der Verlauf:

-Originalschnittmuster angeschaut

SM-Original

Bei meinem Grundschnitt die Empirelinie festgelegt und das Oberteil abgezeichnet, den seitlichen Abnäher bis zum Brustpunkt verlängert und dann die Linie für den vertikalen Abnäher gezeichnet. Alles aufgeschnitten und den seitl. Abnäher zugelegt: es öffnet sich der vertikale Abnäher.

Ursprungsschnitt Shirt

Nun die Falteninhalte und Richtung derselben versucht zu übernehmen, dazu wurde der horizontale Abnäher zugelegt und an zwei weiteren Stellen das Schnittmuster aufgespreizt:

Konstruktionsschritte

Und hier nun das Endergebnis:

…hat mich in etwa erkennen lassen, wie ich den Drapiereffekt erreiche. Allerdings werde ich ihn nur oben am Hals haben, nach unten zu werden die Falten verschwinden. Das finde ich aber nicht schlecht, denn durch das Überlappen vorn könnte es dann etwas dick werden – und der angeschnittene Besatz ist ja auch noch als Stofflage vorhanden.
Hier ist mal ein Minimodell, an dem man ganz gut erkennen kann, was ich vorhabe.

Blümchentop TZ 1Blümchentop TZ 2

Durch die Falten am Kragen kann man den Brustabnäher ziemlich eliminieren oder wenigstens verkleinern, durch das Zudrehen des vertikalen Abnähers entsteht dann wieder ein horizontaler Brustabnäher.
Mal sehen, wie das herauskommt. Ich bin sehr gespannt.

…und hab den Schnitt schon einigermassen beisammen. Allerdings hab ich noch keine Ahnung, wie die Klappentaschen von der Form her eigentlich aussehen sollen und wie sie genäht werden. Es waren wieder eine Menge Entscheidungen zu treffen: wo sollen die Wienernähte ansetzen, wie breit wird die Passe etc. etc. Neu hab ich diesmal probiert, aus dem Einnahtärmel einen Zweinahtärmel zu machen. Bei dem trifft dann die untere Ärmellängsnaht auf die Längsnaht, die VT und RT verbindet, während bei meinem „normalen“ Zweinahtärmel die Seitennaht des Mantels in der Mitte des Unterärmels auftrifft. Ich habe diese Variante gewählt, weil ich den Ärmel ja etwas vertiefen und an den Seiten erweitern wollte. Den Kragen hab ich aus der LMB übernommen, allerdings bin ich noch nicht so sicher, ob meine Halslochabwandlung stimmt. Evtl. muss ich ihn dann doch noch selbstkonstruieren. Was auch seltsam ist, ist der Besatz bei diesem Mantel: der ist so breit, dass er bis zur Teilungsnaht reicht. Ich hab ihn jetzt noch nicht gezeichnet, da man den Abnäher dann auch noch eliminieren muss. Wenn ich wüsste, ob diese Breite einen bestimmten Grund hat? Vielleicht muss ich mir doch einmal die italienische Nähanleitung genauer anschauen.

Wintermantel 2011 Schnitt

Ich bin schon am nächsten Projekt: diesem Kleid aus der burda 5-2008, Modell 117.

Kleid burda 117-5-08 techn.Z.

Aber wie immer kann ich ja nicht einfach das Schnittmuster kopieren, sondern gehe der Passform wegen von meinem eigenen Grundschnitt aus. Ein wenig Kopfzerbrechen machte mir zunächst der Abnäher in der Mitte. Er liegt ja unterhalb des Brustpunkts, so etwa in „Empirelinienhöhe“ und hat eine gewisse Einhaltweite, die ich erst auf dem burda-Schnitt studieren musste. Jetzt bin ich mal so vorgegangen:
Zunächst den Grundschnitt bis zur Hüfte kopiert, die Länge ist ja nachher kein Problem.
Kleid burda 117-5-08 Entw 1
Dann an den rot eingezeichneten Linien eingeschnitten:
Kleid burda 117-5-08 003
Dann habe ich die Einhaltweiten bei burda überprüft und oben noch ein kleinwenig gesperrt (rosa Keil) sowie an der VM unten soviel zugegeben, dass ich das Schnittmusterteil dort auf Bruch anlegen kann, ohne beim Oberteil dadurch Probleme zu haben:
Kleid burda 117-5-08 OT Schnitt
Und nun bin ich natürlich schrecklich gespannt, ob die Theorie keinen Denkfehler enthält und wie das Ganze herauskommt. Etwas bedenklich stimmt mich allerdings, dass mein Abnäher kleiner ist als der von burda. Aber nachdem ich beim Kommentar dieses Kleids gelesen hatte, das Model sähe aus, als hätte es eine Wassermelone verschluckt(was ich nicht finde) war ich etwas beruhigt und erinnerte mich, dass burda ja meistens eher zuviel als zuwenig Weite vorsieht…:-/

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