Archive für Kategorie: Refashion

…war angesagt: aus einem Rest Wildseide, den ich als Hälfte eines langen Jupes identifizieren konnte, wünschte sich mein Freund H. einen Schal.

Schal für Henri

 

Dazu musste ich zwei Bahnen in der hinteren Mitte möglichst „unsichtbar“ miteinander verbinden. Bei diesem Material habe ich mich für eine Kappnaht entschieden.

Hier die Vorderseite (der Schnabel deutet auf den Streifen mit der Naht):Vorderseite Schal

Und die Rückseite mit Kappnaht:

Rückseite Schal

Das ist recht „unsichtbar“ gelungen.

Gerade eben entdecke ich in meinem Reader eine schöne genaue Anleitung der verschiedenen Kappnähte, erstellt von Beswingtes Allerlei

Ich hoffe, das ist o.k., wenn ich die hier verlinke- sonst bitte bei mir melden.

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…, das mir eine Freundin vererbt hat.

Wie immer gab es das Problem, dass die Oberweite gerade mal so hineinpasste und der Rest viel zu gross war, die typischen Probleme, die ich bei fast jedem gekauften Kleid habe. Die Armlöcher waren riesig, der Armausschnitt viel zu weit, auch um die Taille sass es sehr, sehr locker. Aber das kann man ja im Sommer auch gut finden…
Ich habe nun: die Armeinfassbänder abgetrennt, die Schultern etwas schräger abgenäht, pro Seite je 3 cm an den Seitennähten oberhalb des Busens weggenommen (das wäre natürlich gescheiter über die vordere Teilungsnaht gegangen, aber hätte das Armloch stufig und damit völlig untauglich gemacht). Anschliessend dann die Schrägbänder wieder gekürzt angenäht. Dann habe ich etwa 4 cm Umfang in der Taillengegend weggenommen. Da das vorne immer Schrägzüge gibt, habe ich das in den rückwärtigen Teilungsnähten gemacht. Da alles abgesteppt war hiess das trennen, nähen und nochmal absteppen. Die Länge fand ich etwas zu massiv für mich, deshalb habe ich mich für eine Kürzung um 6 cm entschieden. Und auch hier: Besätze auftrennen, Saum eingehalten umsteppen, alles wieder absteppen. Ich war den ganzen Nachmittag bis in den Abend beschäftigt. Wenn ich da denke, dass die Änderungsschneiderein das anscheinend viel schneller und erst noch für wenig Geld machen, bin ich voll Hochachtung. So wenig Arbeit ist es nämlich nicht…
Hier ein Vorher-Nachher, wobei ich mich für die schlechte Fotoqualität entschuldigen möchte. Das Vorher-Bild hat einen mächtigen Gelbstich 🙄
Was haltet ihr von der Transformation? Hat sich die viele Arbeit gelohnt?

Leinenkleid rot vorher nachher Kombi

Und wer noch ein Bildchen gucken will: hier

…bewegte sich beim Umarbeiten dieses Jupes im Minusbereich, aber mit dem Ergebnis bin ich trotzdem einigermassen zufrieden. Das Arbeiten mit dem rutschigen Material war alles andere als angenehm und ich habe nahezu jede Naht bis zu dreimal neu nähen müssen: der Stoff verrutschte, fältelte und wellte munter vor sich hin 🙄 Trotz Heftens war nach dem Nähen keine einzige Naht an der vorgesehen Stelle…

Hier der Ausgangsrock: ein weiter, etwas formloser bodenlanger Samtrock, in dem ich etwas tonnenförmig aussah. Da ich nicht immer bodenlang brauche, habe ich eine etwas kürzere Fassung daraus genäht, schön schmal und mit Gehschlitz. Diese Form steht mir wesentlich besser und die Verkürzung nimmt dem Rock auch die Schwere und das allzu Feierliche. Ausserdem habe ich ihn natürlich gefüttert, was er vorher nicht war.

Da ich nicht mehr genügend Material für einen Besatz hatte, habe ich direkt mit dem Futterrock verstürzt, was ich aber so schnell nicht mehr machen werde. Ein Besatz gibt einfach mehr Halt und Struktur.

Um trotzdem etwas Verstärkung zu haben, wurde der Samtrock oben mit etwas Einlage bebügelt und der Futterrock mit Formband:

Einlage RockteilFormband beim Futterrock

Hier nochmal ein Bild vom Schlitz mit Futter:

Futter Rockschlitz

Und der Direktvergleich vorher-nachher (an der Büste sieht die Ursprungsversion gar nicht mal so schlecht aus, aber die hat eine wesentlich längere Taille als ich):

Jupe original weitSamtjupe ftg Bü

Was aus meiner Walkjacke geworden ist? Die ist soweit fertig, wartet aber aufgrund dieses Zwischenprojekts immer noch auf ihr Futter 😎 Allerdings hab ich sie auch schon einfach ohne dieses getragen, denn die Tage werden bereits wärmer und lange ist sie wohl nicht mehr im Einsatz.

…war mein Ringeljäckli, das ich ansonsten recht gerne mag. Also habe ich mich entschlossen, Bündchen und Blenden zu ersetzen und das Teil zu kürzen. Das ist zwar fast soviel Arbeit wie das Neunähen, aber nicht immer muss ein Kleidungsstück sofort in den Altkleidersack wandern. Manchmal ist ein zweites Leben möglich 😉

Hier sieht man das Teil im ausgleierten Zustand:

Cardigan schwarz-weiss

Ringelcardigan ausgeleiert

Da die Länge von den Proportionen her sehr ungünstig für mich war (Tragefotos folgen), wurde also erst einmal gekürzt:

Ringelcardigan Kürzung

Hier der Direktvergleich alter und neuer Bund:

Ringelcardigan alter-neuer Bund

Die Blenden waren etwas kniffliger, hier musste ich gut heften und überprüfen, wieviel Einhaltweite nötig war. Nach den alten Blendenteilen konnte ich dabei nicht unbedingt gehen, da das alte Material viel labberiger war. Interessanterweise wurden die Blendenteile separat aufgenäht, dadurch war später noch ein Feintuning bei den Schulternähten möglich. Die rückwärtige Halsblende musste ich viel mehr einhalten als erwartet.

Ringelca Blenden

Die Knopflöcher liessen sich zum Glück problemlos einnähen – ich habe sie auf der noch nicht angenähte Blende eingearbeitet, so hatte ich keine Transportprobleme. Allerdings einige Heftarbeit, denn die genaue Position musste ja ermittelt werden.

Ringelca Knopflöcher neu-alt

Auch die Armbündchen erhielten eine Verjüngungskur, hier sieht man vorher-nachher:

Ringelca Armbündchen alt Ringelca Armbündchen neu

Und nochmal der Direktvergleich:

Cardigan schwarz-weissRingelcardigan gekürzt

Tragefotos im vorher-nachher-Vergleich folgt dann morgen im Garderobenblog.


EDIT: hier nun die Tragefotos

…, und zwar leicht und schnell.

Dieses kleine Jerseykleid war für meine Bedürfnisse doch etwas sehr kurz und so beschloss ich kurzerhand, es zu verlängern. Da ich keinen schwarzen Jersey im genau passenden Farbton finden konnte, blieb nur eine kontrastfarbene Blende, die ich auch sehr gerne mag.

Hier vorher und nachher:

Pünktlikleid vorher BüPünktlikleid mit Blenden Büjpg

Und die Tragefotos dürfen natürlich auch nicht fehlen: hier

Wie geht so eine Veränderung? Ganz einfach.

Zunächst schneidet man einen Steifen in der doppelten Breite der gewünschten Blendenbreite sowie der Länge des jeweiligen Saumes  plus Nahtzugaben zu. Dann am besten den Streifen erst einmal anstecken – so kann man die genaue Länge und damit die Position der Seitennähte am besten ermitteln. Ich empfehle grosszügiges Zuschneiden was die Länge betrifft – denn da kann man sich beim Messen des Rockumfangs recht vertun. Abschneiden geht dann immer noch!

Nach Ermittlung der genauen Länge werden die schmalen Kanten des Streifens rechts auf rechts aufeinander genäht (= Seitennähte):

Streifen zusammennähen

Nun links auf links falten und beim unteren Saum schon etwas gedehnt bügeln, da die Rockkante ja gerundet ist und man etwas Mehrweite braucht.

Streifen in Form bügeln

Bevor man den Streifen ansteppt, muss der Coversaum des Kleids aufgelöst werden:

Coversaum lösen

Anschliessend diesen gut bügeln, damit alle Knicke und Nadeleinstichstellen verschwinden. Ich habe dann die Saumzugabe auf die gleiche Breite geschnitten, die ich an meinem Streifen vorgesehen hatte.

Nun den gefalteten, gebügelten Streifen mit der Bruchkante nach unten zeigend rechts auf rechts an die untere Rockkante steppen:

Streifen annähen

Mit einem schmalen Zickzackstich ansteppen, das Ganze wenden und mit der Overlock versäubern. Natürlich kann man den Streifen auch nur mit der Overlock annähen.

Versäuberung

Zum Schluss noch knappkantig feststeppen, damit sich der Wulst nicht mehr unfreiwillig nach unten legt.

Absteppen

Wie man sieht, tauchen hier je nach Beleuchtung Farben von pink bis violett auf – die Originalfarbe ist die meines magentafarbenen Jerseykleids – die Reste dieses Stoffes habe ich nämlich hier verwendet.

…haben mich hier eine Weile pausieren lassen. Flickwäsche und Änderungen sind halt nach den vielen Pflichten am Arbeitsplatz und zuhause irgendwie nicht so das, woran man dann mit Feuereifer in der spärlichen Freizeit geht… Na ja, es hilft alles nichts – ich möchte es erledigt haben und so habe ich mir heute den roten Pullover endlich vorgenommen. Die überlangen Trompetenärmel reichten mir bis zu den Fingerspitzen und waren leider im Alltag so unpraktisch, dass ich den Pulli immer wieder genervt zur Seite gelegt habe, obwohl ich die Farbe und auch das Rippenmuster in der Taille sehr schön finde. Jetzt habe ich die Ärmel so gekürzt, dass die durch die doppelte Stofflage im Saumbereich entstehende Dicke ein wenig wie eine Manschette aussieht. Nun hoffe ich sehr, dass das Teil wieder zu neuen Ehren kommen wird.

Vorher und nachher:

Pulli signalrot Trompetenärmel Pulli signalrot Ärmel gekürzt Bü

Und hier noch ein Tragefoto:

Pulli signalrot Ärmel gekürzt

…hat sich hier bei mir im Lauf der letzten Monate angesammelt – und um mich ein wenig zu motivieren, gibt es wieder mal eine schöne Liste und die erledigten Teile werden evtl. kurz vorgestellt.

  • neonfarbenes Shirt Saum kürzen

Hier handelte es sich um eins dieser Shirts, die so dünn sind, dass sich das Untendrunter gnadenlos abzeichnet. Daher war es in der originalen Länge fast nicht einsetzbar, ausser im Bund eingesteckt. Da das nicht meine bevorzugte Tragevariante ist, blieb nur das Kürzen.

Vorher: Shirt neongelbgrün

Nachher: Shirt neongelbgrün gekürzt

  • rotes Shirt Saum und Ärmel kürzen

Zu dünn zum Drübertragen und deshalb in eine proportional bessere Länge für mich gekürzt. Auch die Ärmel waren viel zu lang.

Vorher (die Farbe ist hier zu dunkel geraten): Shirt rot lang gerafft

Nachher:Shirt rot gerafft

  • blaues Shirt Saum und zu 3/4 Ärmel kürzen

Das gleiche Modell wie das rote Shirt. Hier habe ich mit 3-4-Ärmeln versehen.

Vorher(auch hier wieder die Farbe zu schlapp): Shirt blau lang gerafft

Nachher: Shirt blau gerafft 3-4-Arm

 

  • schwarzes Shirt Saum kürzen (Rocklänge)

Shirt KA schwarz gerafft RL

  • roter Pulli Trompetenärmel in normale umwandeln
  • gestreifte Jerseyjacke: ausgeleierten Bund und Blende ersetzen
  • pinkes Jerseykleid in Tunika verwandeln

Das Kleid wollte ich so nicht mehr tragen. Der Stoff ist sehr dünn und die Länge inzwischen etwas zu kurz für mich.

 Jerseykleid himbeer

Ich habe es zur Tunika gekürzt, die ich jetzt gut über schmalen Hosen tragen kann. An der Büste sieht die neue Länge leider nicht so schön aus, dafür aber in der Realität 🙂 .  Die Farbe liebe ich nach wie vor, obwohl der Stoff schon etwas an Frische eingebüsst hat.

Kleid himbeer zu Tunika

  • Streifenshirt Ärmel und Saum kürzen

Shirt schwarz-weiss gestreift

  • 2 Unterhemden flicken
  • 1 Slip ausbessern
  • 4 Paar Socken stopfen

Update am 8.10.14: Juhuii – ich habe alles geschafft – endlich! Das war eine langwierige Geschichte…. 🙄

…für den sehr tiefen Ausschnitt hab ich mir heute aus einem alten Unterhemd gebastelt, das ohnehin einen viel zu knubbeligen Saumabschluss hatte.

Es geht ganz einfach: Hemdchen anziehen, markieren, wo der Abschluss unter dem Busen sein sein soll, Hemd abschneiden und ein Unterbrustgummi annähen.

Und so sieht es aus:

Unterziehkurzshirt Bü

Unterziehshirt Unterbrustgummi

Es erfüllt seinen Zweck. Natürlich kann man  noch viel schönere Varianten selber nähen!

Unterziehkurzshirt

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